DPADer Karlsruher SC kann sich Hoffnungen auf den Verbleib in der zweiten Bundesliga machen. Im Relegations-Hinspiel beim Drittliga-Dritten SSV Jahn Regensburg kam der KSC zu einem Unentschieden.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...832765,00.html
Eine Schwalbe wie die von Stefan Binder sollten nachträglich geahnded werden und zwar mit einer empfindlichen Strafe. Unglaublich dass der Schiedsrichter auf die Sache reingefallen ist, es wird halt wieder ein Blinder zum Relegationsspiel hingeschickt, warum kann die DFL nicht wenigstens zu diesen Spiele ihre Topleute und keine Pfeifen wie Christian Dingert schicken? Wie fühlt man sich wohl als Christian Dingert nach einer solchen Leistung, die ein Team evtl absteigen lässt?
Lokalpatriotismus kann sehr weh tun. Der KSC macht es einem schwer. Eigentlich gehört er in die dritte Liga: ein "Präsident", der nebenbei noch OB-Gelüste hat und auf allen Wellen reutet, äh reitet; Management und bisherige Trainer (der letzetn Jahre!) - M. Kaucinski ausgenommen- sowie das Stadion sprechen für Liga Drei mit Option auf Abstieg! Proftum auf allen Ebenen sieht leider anders aus!
... und dass es potentielle Sponsoren eher abschreckt, sollte auch niemand verwundern!
Der DFB müsste Binder sperren.
Leider haben Sie sowas von recht. Was die letzten Jahre beim KSC organisatorisch passierte ist, gelinde ausgedrückt, eine Katastrophe:
größenwahnsinnige und unfähige Präsidenten, die unsägliche Stadion-Diskussion, die verzockte Sponsor-Aktion, das Kinowelt-Debakel, die Trainer. Dazu und deswegen kein Geld, entsprechend sieht der Kader aus: sportlich geht es kontinuierlich abwärts. Auch wenn es dieses Jahr nochmals reichen sollte wird es nächste Saison nicht besser, woher auch? Und ich sehe keinerlei Aussicht, wie der KSC für die Probleme Lösungen finden sollte.
Zum Spiel gestern: Der Elfmeter war eine Frechheit, aber dafür hätte das Tor für Regensburg in der ersten Halbzeit zählen müssen. Das Unentschieden in diesem äußerst mäßigen Spiel war gerecht, der Schiedsrichter dem Niveau angepasst.
In der 15. Minute wurde ein reguläres Tor für den Jahn aberkannt, desweiteren hätte es bereits in der 1. HZ einen Elfmeter für den SSV geben können.
Nach dem 1:0 begann der Jahn, seinen Gegner zu unterschätzen, man ließ ein bißchen an Konzentration nach und war nur auf ein 2:0 aus.
Schon da zeichnete sich ein Ausgleichstor ab, vor allem, da Pascal Groß vom KSC der beste Spieler auf dem Platz war.
1:1 ist ein fieses Ergebnis für beide Vereine.
Die so angeblich heimstarken KSCler (9ter der Heimtabelle) treffen auf einen Gegner, der in der Auswärtstabelle der 3. Liga auf Platz 1 abschloss und jederzeit für ein Kontertor gut ist.
Mein Tipp fürs Rückspiel: 2:2
PS: Eins sei schon noch erwähnt: Der SSV hatte den geringsten Etat aller Drittligisten und leistet seit vielen Saisons umsichtige und bodenständige Personalpolitik.