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Zweiter Weltkrieg: Taucher entdecken deutsches U-Boot vor USA

AP/GK Consulting & AWS Expeditions/ Joe MazraaniIm April 1944 versinkt ein deutsches U-Boot in den Fluten des Atlantiks. Bergungstaucher wollen das Wrack nun vor der Küste der Insel Nantucket entdeckt haben. Am gleichen Tag berichten kanadische Taucher von einem weiteren deutschen U-Boot - in einem Fluss.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...846917,00.html
  1. #10

    Respekt bitte

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Und wozu das ganze? Muss man wirklich jeden Dreck wieder an die Oberfläche holen? Wir sollten uns mal lieber auf Gegenward und Zukunft konzentrieren, als immer noch in der Vergangenheit zu wühlen. Sorgen wir dafür, dass es keinen großen Krieg mehr gibt, anstatt die alten immer wieder aufleben zu lassen!
    Die Toten haben auch von Ihnen Respekt verdient. Selbst wenn sie in einen Krieg gekämpft haben der Verbrecherisch gewesen ist. Die Angehörigen haben ein Recht auf Gewissheit. Die Toten sind kein Dreck.
  2. #11

    Zitat von joeking Beitrag anzeigen
    ist meine Meinung
    Beati pauperes spiritu
  3. #12

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Selbst wenn sie in einen Krieg gekämpft haben der Verbrecherisch gewesen ist.
    Ein Krieg ist immer verrecherisch. Das ist nunmal ein wesentliches Merkaml des Krieges. Der sogannte "saubere Krieg" ist eine Illusion.
  4. #13

    Kanadas Provinzen

    auf was die Leute schauen! Eine Provinz ist auch ein territorium, Mann, sei nicht so kleinlich, sonst frage ich dich mal etwas, was auch nicht dem Thema entspricht!
    Es ist wichtig, dass man die Stelle kennt, an dem ein Schiff oder U-Boot gesunken ist. Die noch lebenden Angehörigen werden dankbar sein. Vielleicht ein Kind, das ohne Vater aufgewachsen ist und jetzt vielleicht an der Stelle, an der der Vater starb, Blumen hinterlegen, vielleicht auch ein Gebet sprechen...Ich wäre froh, wüsste ich, wo meines Bruders Grab ist, dann könnte ich sein Grab besuchen und im Geiste mit ihm Erinnerungen aus unserer Kindheit auistauschen. Das mag vielleicht in deinen Augen kindisch sein, aber es gibt auch Menschen mit Gefühlen.
  5. #14

    Der zweite Teil

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Beati pauperes spiritu
    Der zweite Teil des Zitates ist Ihnen entfallen?:-)
  6. #15

    Bitte genau hinsehen !

    Zitat von totalmayhem Beitrag anzeigen
    Na, das 105mm Deckgeschuetz mit dem die Deutschen, nachdem sie zum Auftauchen gezwungen waren, das Feuer auf die beiden Geleitzertoerer (die ihrerseits lediglich ueber 76mm-Geschuetze verfuegten) eroeffneten, ist nicht gerade eine Erbsenpistole. Versenkt wurde U-505 schliesslich durch Rammen.

    Nicht wenige alliierte Zerstoerer wurden von deutschen U-Booten im zweiten Weltkrieg versenkt, Geleitschutz war also mitnichten so gefahrlos, wie Sie es darstellen.
    Bild 2 dokumentiert den Fall. Vor dem Turm ist kein 10,5 cm Geschütz zu erkennen. Das Boot war lediglich mit 3,7 cm und 2 cm Flak bewaffnet. 1944 waren auf den meisten Booten die 8,8 bzw.10,5 cm Geschütze ausgebaut, da Überwassergefechte mit Schiffen einem Selbstmord gleichkamen. Die Flakbewaffnung wurde dagegen verstärkt, da man sich gegenüber einem einzeln angreifenden Flugzeug aufgetaucht noch Chancen ausrechnete.

    1944 waren die zur Verfügung stehenden U-Boote nahezu chancenlos. Die Allierten hatten alle Trümpfe in der Hand (Enigma, Sonar, Radar, Luftüberwachung). Bestes Beispiel: Die zur Bekämpfung der kriegsentscheidenden Invasion in der Normandie eingesetzen U-Boote wurden so effektiv unter Wasser gedrückt, dass kaum ein Boot in Angriffsposition gelangte. Boote ohne Schnorchel waren quasi schon beim Auslaufen tot.
    Ein Verbrechen, unter solchen Bedingungen den Krieg weiterzuführen.
    Von Mitte 1944 bis Kriegsende Mai 1945 fielen ebensoviele deutsche Soldaten, wie in den vorangegangenen 5 Jahren.

    U-Boot-Wrackfunde stellen historische Primärquellen dar, sie gehören zur Geschichtsaufbereitung. Wer immer nur sagt, was sollen diese alten Kamellen, ist kurzsichtig. Wir haben die Geschichte, um daraus zu lernen, nutzen wir sie !
  7. #16

    ...gut gebrüllt, Löwe...!!!
  8. #17

    Moin erstmal!

    Bildunterschrift zu Bild 3:
    U-Boot-Jagd: Dieses Bild entstand, noch bevor "U-550" ab Herbst 1942 in Hamburg-Finkenwerder gebaut wurde. Die Aufnahme zeigt rechts im Bild ein deutsches U-Boot, das am 1. Juni 1942 vor der US-Küste von einem amerikanischen Unterseeboot verfolgt wird.

    Mmmh, kann es sein das hier jemanden die Phantasie durchging?
    Das die Waffenstationen auf dem deutschen Boot nicht besetzt sind dürfte getrost als Hinweis gelten das es sich hier um ein Treffen zweier Boote gehandelt hatte. So was kam recht häufig vor.

    Was glauben Sie was wohl passiert wenn einer auf dem vorderen Boot einmal auf die Idee käme mit dem hinteren 20mm Fla-Geschütz auf dem "Wintergarten" einmal auf das hintere Boot zu halten...
    Die Jungs hätten dann ganz bestimmt kein Foto mit nach Hause gebracht.
  9. #18

    @Layer-8

    U 550 kann man schwerlich zu einem Kriegsgrab erklären.
    U550 wurde zum Auftauchen gezwungen, dannach ca. 1/2 Stunde beschossen und ist dann versunken. Die Mannschaft verließ kurz nach Auftauchen allesamt das Boot, die 44 Toten sind nicht im Boot sondern im Atlantic an der Oberfläche ertrunken, weil sich 1 US-Schiff geweigert hat die Schiffbrüchigen aufzunehmen. Bis ein zweites US-Schiff da war waren eben die 44 Mann ertrunken, bzw. erforen, den Rest nahm das 2te US-Schiff auf.
    nachdem das U-Boot leer ist wird man es kaum als Kriegsgrab deklarieren können.
  10. #19

    Zitat von Deep_Thought_42 Beitrag anzeigen
    U-Boot-Wrackfunde stellen historische Primärquellen dar, sie gehören zur Geschichtsaufbereitung. Wer immer nur sagt, was sollen diese alten Kamellen, ist kurzsichtig. Wir haben die Geschichte, um daraus zu lernen, nutzen wir sie !
    Obwohl mein Onkel, oder der Mann, der mein Onkel geworden wär, als U-Boot-Kommandant gefallen ist, möchte ich als Schiffbau-Ingenieur feststellen, dass mich diese Mentalität extrem nervt. Man findet sie auch in der Wikipedia. Schiffbau und Seeverkehr sind in ihrer heutigen Form spannend, interessant wichtig und relevant genug. Warum muss man sich dauernd von Geblubber über "Dreadnought-Klasse", Skagerrak, Dönitz'sche U-Boote und vielleicht auch noch Galeeren aus dem Altertum belästigen lassen? Lernen lässt sich auf so naive Weise, wie sich die meisten das vorstellen, daraus sowieso nichts mehr. Der Zweite Weltkrieg und auch der Kalte Krieg sind Phänomene, die sich technisch so nie wiederholen werden. Die Technologie der Apache-Hubschrauber kann sich heute jedes Kind als Spielzeug im Internet bestellen (FlyCamOne III) , und auf See / unter Wasser kann man sich das ähnlich vorstellen. Der Iran macht es vor. Die Pasdaran kaufen bei irgendeiner schwedischen Bootswerft kleine, billige schnelle zivile Boote und rüsten sie in eine Waffe um, vor der die US Navy zittert. Die Procurers, die Rüstungseinkäufer, BWB & Consorten, kleben an ihrer Bürokratie und ersticken daren. Die Zukunft gehört den asymmetrischen Kriegen.








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