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Zweiter ESC-Vorentscheid: Grüße aus dem Darkroom

Eurovision Song Contest/ Carl-Johan SöderDas hätten wir geschafft. Im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest hat sich der letzte Rest fürs Finale qualifiziert. Durchgekommen sind wieder die Angepassten. Wobei man sagen muss, dass der türkische Kandidat Can Bonomo eine Klasse für sich ist.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...835150,00.html
  1. #1

    schwach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...Durchgekommen sind wieder die Angepassten. Wobei man sagen muss, dass der türkische Kandidat Can Bonomo eine Klasse für sich ist.

    Gewinner und Verlierer im zweiten Halbfinale des ESC 2012 - SPIEGEL ONLINE
    Da man Mühe hatte in der zweiten Runde überhaupt 5 Beiträge mit Wohlwollen halbwegs gut zu finden (wobei Estland und Mazedonien mir sogar gefallen haben und Bulgarien leider ausgeschieden ist), war es klar, dass auch viele unspannende Darbietungen ins Finale einziehen werden.

    Dass es für eine Dominique als Indianerin verkleidet nicht reichen wird, war klar. Ebenso der albern-überflüssige Musical Beitrag aus Georgien. Bei Slovenien schlief man fast ein. Und vom Diktatoren Lukaschenko genehmigter Rock? Naja.

    Die Beiträge von Schweden - völlig überbewertet - und der Ukraine sind (ebenso wie Rumänien und Zypern) billig gemacht mit Endloswiederholung eines Wortes (Euphoria, LalalaLove, Zaleila) oder eines Satzes (Be my Guest). In diese unkreative Ecke passt dann auch Griechenland, das sich sogar noch von den Vorstehenden etwas positiver abhebt.

    Der Junge aus der Türkei scheint sehr sympathisch zu sein (was aber für viele Teilnehmer gilt). Das Lied selber ist allerdings eine Zumutung, da sich das Stück alle 10 Sekunden zu wiederholen scheint und man dem jungen Mann die Rolle eines Seemannes überhaupt nicht abnimmt. Geschweige denn, dass es ein sinnvolles oder authentisches Lied ist.

    Was bitte ist daran eine Klasse für sich???

    In diese Kategorie passen eher Estland, Island und Ungarn.
  2. #2

    Kein SPON zum ESC

    Das türkische Lied ist selbst in der Türkei sehr unbeliebt und aufgrund der Schlechtigkeit wirklich eine Klasse für sich. Der Spiegel liegt erneut sehr daneben, wenn es um den ESC geht, diese geschriebenen Beiträge sind unerträglicher, als die Gesungenen aus Holland oder Griechenland dieses Jahr.

    Schon vorgestern war der Kommentar zu Albanien völlig daneben - wir werden Samstag eine Überraschung erleben. Bitte haltet Euch mit Halbwissen oder Dummer Meinungsmacher zurück - unerträglich.
  3. #3

    Pop im Spiegel

    Das ist Tradition im Spiegel schon seit eh und je. Von Popmusik hat der Spiegel absolut keine Ahnung. Dementsprechend werden wohl auch die falschen Leute eingestellt. Besser wäre es, sie würden das Sujet aus ihren Ressorts streichen.
  4. #4

    Lasst sie singen, ist eh' alles grausam.

    Zitat von balsamico Beitrag anzeigen
    Das türkische Lied ist selbst in der Türkei sehr unbeliebt und aufgrund der Schlechtigkeit wirklich eine Klasse für sich..................
    SPON möchte halt den bei uns lebenden Türken etwas besondere Aufmerksamkeit und Glanz zukommen lassen, darum großes Lob für ihr Lied. Am Schluss entscheiden die Punkte - aber meine Prophezeiung: aus Deutschland gibts mind. 10 polit. korrekte Punkte, umgekehrt auch: nicht mehr als 5.
  5. #5

    80s-Poser-Hair-Metal?!

    Der Bericht legt die Vermutung nahe, dass der Autor zur fraglichen Zeit wohl noch nicht mal in Planung war. Der Song hat mal wirklich gar nichts mit den 80ern zu tun, ist eher eine schlechte Kopie von Bands wie My Chemical Romance und dergleichen. Ein bisschen Make Up ist nicht automatisch Glam Metal!
  6. #6

    Full Ack

    Zitat von balsamico Beitrag anzeigen
    Das türkische Lied ist selbst in der Türkei sehr unbeliebt und aufgrund der Schlechtigkeit wirklich eine Klasse für sich. Der Spiegel liegt erneut sehr daneben, wenn es um den ESC geht, diese geschriebenen Beiträge sind unerträglicher, als die Gesungenen aus Holland oder Griechenland dieses Jahr.

    Schon vorgestern war der Kommentar zu Albanien völlig daneben - wir werden Samstag eine Überraschung erleben. Bitte haltet Euch mit Halbwissen oder Dummer Meinungsmacher zurück - unerträglich.
    100% Zustimmung. Der türkische Beitrag war so mit das Schlechteste, was gestern über den Bildschirm flimmerte. Wie schafft es dieser uninspirierte, dahingesprochene Unsinn ins Finale? Kein Mensch weiß es.

    Ansonsten fand ich es ganz lustig gestern. Jedenfalls weniger streamlinig als letztes Jahr. Der ESC ist Trash, daher wird er geschaut.
  7. #7

    ...

    Vielleicht sollten hier nur Leute posten, die diesen ganzen ESC-Kram nicht so bierernst nehmen? ;)

    Ich habe jedenfalls laut gelacht, als die Lady aus Holland gesungen hat.
    Das Lied selber war ja gar nicht mal soo schlecht, aber man hat halt nur auf ihren Federschmuck geschaut - und dazu dieser leicht irre Blick von ihr - herrlich.
  8. #8

    Zitat von balsamico Beitrag anzeigen
    Das türkische Lied ist selbst in der Türkei sehr unbeliebt und aufgrund der Schlechtigkeit wirklich eine Klasse für sich.
    Genau, und deshalb hat es auch bei youtube soviele Clicks, die wollen alle schauen wie schlecht es ist...
    Schon vorgestern war der Kommentar zu Albanien völlig daneben - wir werden Samstag eine Überraschung erleben. Bitte haltet Euch mit Halbwissen oder Dummer Meinungsmacher zurück - unerträglich.
    Bei der "dummen Meinungsmache" wäre ich vorsichtig, besonders wenn im ersten Teil des eigenen Beitrags genauso agiert wird.
  9. #9

    Mehr halbgar als Halbfinale

    Zitat von sinta Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten hier nur Leute posten, die diesen ganzen ESC-Kram nicht so bierernst nehmen? ;)

    Ich habe jedenfalls laut gelacht, als die Lady aus Holland gesungen hat.
    Das Lied selber war ja gar nicht mal soo schlecht, aber man hat halt nur auf ihren Federschmuck geschaut - und dazu dieser leicht irre Blick von ihr - herrlich.
    Ich gebe offen zu, den niederlndischen Beitrag für den besten gehalten zu haben - ein Kinderlied, sicher, aber auch eine Abgrenzung gegen jene Urknallballaden und aus dem Airplay kommerzieller Radiostationen gemixte Computermusik. Sehr hochwertig der portugiesische Beitrag aber chancenlos, da ohne Stimmenlobby. Unerklärlich das weiterkommen der Norweger, abgenudeltes Ethnogezucke, aber da zählte wohl das Aussehen des stimmschwachen Sängers. Geschmacklos die Augenbinde des ansonsten ganz ordentlich abliefernden Litauers. Um Bulgarien ist es schade, da fehlten ein paar Tänzer mit Waschbrettbauch, wahrscheinlich war das im Budget nicht drin. Die Slowakei gehört in Rockstadien, wo angetrunkenes oder sonst stimuliertes Publikum dazu Luftgitarre spielt, mit dem ESC hat das nichts zu tun. Abschreckend von Performance und Klang her Georgien, der Absacker des Abends. Weißrussland hätte ich das weiterkommen gegönnt, war doch eine ganz anturnende Nummer. Der Este konnte gut singen, aber der Song war denn doch zuviel der Dramatik. Die Schwedin gilt als Favoritin; Ihr Song ist aber sozusagen das "Lucy in the Sky with Diamonds" des ESC, betitelt Euphorie, Schnee fällt herab, psychedelisches Flackern der Beleuchtung, tranceartige Bewegungen - also mein Geschmack ist es nicht. Dann schon eher die Ukraine, ebenfalls contemporary aber mit echtem Soulfeeling vorgetragen. Der türkische Sänger war sympathischer als sein Song, aber vielleicht sollte man sich den erst nach dem Genuss einiger Rakis anhören. Alles in allem eine unterhaltsame Show und beim Finale sind ja zum Glück echtge Kracher dabei wie Spanien und Italien.


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