Die Philosophie der Rettungsgelder ist am Ende. Bislang erkauften sie immerhin Zeit - die man am Ende jedoch nicht nutzte - doch jetzt sind sie nur noch teure Lachnummern zu Lasten der deutschen Steuerzahler. All die Gelder, die bereits ausgeschüttet sind oder noch ausgeschüttet werden sollen, sind vergeudet, weil sie am eigentlichen Problem der Strukturprobleme nichts ändern. Diese sind die Begleiterscheinung unserer gemeinsamen Chaoswährung. Wenn jetzt schon wieder die Eliten schreien, dass Eurobonds, Bankenunionen oder Fiskalpakte die Rettung bringen, dann ist das ein ausgemachter Blödsinn, der direkt in die ungeordnete Katastrophe für ganz Europa mündet. Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Währung und eine Betonkopf-EU in Brüssel ganz Europa abbrennen. Der Euro ist wie Flasche leer - und wird auch nicht wieder voll. Deutschland hat bereits ein Jahrzehnt für Kohls Desasterpolitik mit Lohnverzicht, Wohlstandsabbau und Arbeitslosigkeit geblutet. Soll das das Modell für ganz Europa sein? Welche Zukunftsperspektiven gebt ihr uns - ihr verstrahlten Politiker? Ein echter Demokrat muss jetzt endlich handeln und die Untergangswährung durch die Wiedereinführung nationaler Währungen abwickeln. Wir brauchen wieder nationale Verantwortungen, damit ein denokratisches Europa der Völker eine Zukunft hat. Wir brauchen eine Totalreform und einen Rückbau in Brüssel. Die Briten haben Recht: das real existierende Europa mutiert zu einer negativen Krake, die alles umschlingt und aussaugt. Wir brauchen eine Rückbesinnung auf wahre europäische Werte: freier Handel, Völkerverständigung, demokratisch legitimierte politische Absprachen. Stattdessen opfern wir ganze Generationen von Bürgern für eine hohle und blutleere Ideologie.
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