AFPSpanien soll von den EU-Partnern Milliarden bekommen - trotzdem verlieren Anleger das Vertrauen in das Land: Die Regierung in Madrid muss für neue Schulden Rekordzinsen zahlen. Das Wirtschaftsblatt "Expansión" spekuliert bereits, ob bald neue Finanzhilfen nötig werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838451,00.html
... denke ich an die "EU" und "EUro", draengt sich mir stets und immer dieses Popmusikstueck aus alten Zeiten (glaube aus 1982) wieder auf, namens 'Major Tom', von Peter Schillig.
Wo es im Lied heisst; "Im Kontrollzentrum, da wird man panisch. Der Kurs der Kapsel, der stimmt ja gar nicht. »Hallo, Major Tom, können Sie hören? Wollen Sie das Projekt denn so zerstören?« Doch --
Er kann nichts hören. Er schwebt weiter ... völlig losgelöst von der Erde ...".
Der andere song, der fuer mich so "EU&ro"-aktuell klingt, stammt von den Beatles, und sollte gar zur neuen Hymne der "EU&ro"-Region werden, wo es denn heisst; "He’s a real Nowhere Man, Sitting in his Nowhere Land, Making all his Nowhere plans for nobody. Doesn’t have a point of view, Knows not where he’s going to, ..."
Na dann erklären Sie das mal unserer werten Frau Merkel.
Das ist doch die eiserne Kämpferin der Oberschichten und des Geldadels.
Unter keiner Führungsperson in Deutschland hat die Verteilung von unten nach oben so schnell und ungeniert statt gefunden, wie unter ihr. Nicht mal Birne Kohl brachte dieses Kunststück fertig.
Aber wir sind ja selbst daran schuld.
Auch wenn wir zum Teil mit dem Fiskalpakt zufrieden sind, ist erstens die FT Steuer unbedingt notwendig, zweitens hoffe ich trotzdem dass der ESM nicht ratifiziert wird , da es die Zementierung der gemeinsamen Haftung bedeutet.
Das stimmt, die spanischen und italienischen Anleihen sind NUR noch so "billig" weil die potentiellen Käufer dieser Bonds wissen daß letztendlich nur Deutschland für diese bürgt.
WIR haben die PIGs jetzt am Hals und werden sie in diesem System auch nicht wieder los.
Gestern im heute Journal: "Ab Juli haben wir zum Glück den ESM".
Ohne Worte.
Sie können nur so viel verdienen, weil die Regierungen so unendlich dumm sind, auf diese asozialen Subjekte reinzufallen.
Wenn man endlich damit aufhörte, Banken zu "retten" und Regeln aufstellte, inkl. Trennbankensystem (bei dem keine reguläre Bank Anteile an den "Investmentbanken" halten darf, und umgekehrt), wäre der Spuk bald vorbei.
Was soll diese Polemik gegen "Märkte" -- haben Sie eine bessere Idee, vielleicht Planwirtschaft?
Seit jeher gehören Boom-Bust-Zyklen zur Dynamik einer Marktwirtschaft. Schon im Alten Testament ist die Rede von "sieben fetten und sieben mageren Jahren", was nicht anderes als einen solchen Zyklus benennt. Hinterher, nach dem Platzen einer Blase erscheint das vorherige Verhalten der Marktteilnehmer immer irrational. Hinterher ist man immer schlauer. Das Schlimme sind aber nicht diese Zyklen, sondern die Eingriffe des Staates, welche die Korrelation von Investition und Haftung aufheben. Erst hierdurch wird die Information vernichtet, die der Markt erzeugt hat und in der Folge weiteres irrationales Verhalten befördert.
Also die "Untergangswährung" Euro steht heute in seiner momentan größten Krise besser da als die ach so tolle Nationalwährung DM in ihrer 60 jährigen Geschichte gesamt noch nie dastand. Nationale Verantwortungen haben natürlich super geklappt wie Sie ja selber mit der Politik Kohls kritisieren warum wollen Sie also da wiedeer hin zurück? Die Bezeichnung "Europa der Völker" kommt aus der Rechtsradikalen Ecke in Europa gibt es nur ein Volk und das sind Europäer, oder würden sie auch in D von verschiedenen Völkern sprechen und würden SIe einen Rückbau D zu einem "Deutschland dder Völker" fordern? Ihre "wahre europäische Werte" sind so lächerlich: wie soll große Politik ohne geheime Absprachen funktionieren. Es muss der Bürger zu einem Citoyen erzogen werden und an den politischen Ebtscheidungen seiner Kommunen und Gemeinden konkret beteiligt werden.
Das, was aktuell und seit zwei Jahren im Euro-Europa passiert, wurde früher als Wechselschieberei strafrechtlich verfolgt. Da gaben sich gegenseitig Unternehmen, die kurz vor der Pleite standen, Wechsel, die letztlich von der Bundesbank diskontiert und so lange und so oft wie möglich verlängert wurden, obwohl keine Liquidität mehr vorhanden war. Dadurch wurde zwar Bargeld geschaffen, jedoch nur solange, bis auch dieses aufgebraucht war und die Wechsel platzten.
Nichts anderes passiert derzeit in Europa. Staaten wie Italien müssen sich an Hilfsleistungen für bspw. Spanien beteiligen, obwohl sie selbst kurz davor sind unter den Rettungsschirm zu flüchten. Deutschland mit 2 Billionen Euro Schulden ist der Holzturm in der stürmischen See, bis auch dieser unter der Wucht der Wassermassen zusammenbrechen wird. Danach haben wir wieder für einige Jahre Ruhe, bis das Theater von Neuem beginnt.