Zweifel an Bankenhilfe: Investoren wetten erneut gegen Spanien

AFPSpanien soll von den EU-Partnern Milliarden bekommen - trotzdem verlieren Anleger das Vertrauen in das Land: Die Regierung in Madrid muss für neue Schulden Rekordzinsen zahlen. Das Wirtschaftsblatt "Expansión" spekuliert bereits, ob bald neue Finanzhilfen nötig werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...838451,00.html
  1. #150

    Zitat von zins-bürger Beitrag anzeigen
    Für was sollen die Leute auf die Straße gehen ?
    Für den Sozialismus oder Kommunismus ?
    Die Leute wissen nicht,
    dass die einzige Lösung Freigeld und Freiland ist,
    Versteh ich nicht, Freigeld und Freiland wären doch Sozialismus in Vollendung.
  2. #151

    Zitat von DerKritische Beitrag anzeigen
    Und Beamte wie die, die sämtliche Landesbanken
    ruiniert haben, sind dann eine echte Option?
    Habe meine Zweifel, dass das gutgehen würde.
    Die sind nicht schlechter als die privaten. Sie haben Jahrzehnte Mio und Mrd an die Länderhaushalte abgeführt. Sie konnten aber privat nicht so unverschämt absahnen. Gezockt, gewonnen und verzockt, verloren haben sie sich auch, halt im Interesse des Landes.
  3. #152

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Spanien soll von den EU-Partnern Milliarden bekommen - trotzdem verlieren Anleger das Vertrauen in das Land: Die Regierung in Madrid muss für neue Schulden Rekordzinsen zahlen. Das Wirtschaftsblatt "Expansión" spekuliert bereits, ob bald neue Finanzhilfen nötig werden.

    Euro-Krise: Spanien muss Rekordzinsen für Anleihen zahlen - SPIEGEL ONLINE
    Es ist schade, das der SPON konsequent vergisst zu erwähnen, das der normale Käufer spanischer Schulden rechtlich gegenüber dem ESM die zweite Geige spielt, also im Zweifelsfall keinen Pfennig seines Geldes wiedersieht. Wer jetzt erwartet hat, das die "Märkte" nun Luftsprünge machen und Spanien Geld billiger in den Rachen schieben, ist nicht ganz bei Trost.
    Italiens Anteil an den 100 Mrd. beträgt stattliche 22 Mrd. Euro, welche Italien jetzt Spanien für 3% leiht während man sich selbst an den Märkten für 6% Geld leihen muss. Wer erwartet, das die "Märkte" die als eine positive Entwicklung begreifen und infolge Italienische Zinsen sinken, spekuliert darauf das die "Märkte" die 4 Grundrechenarten nicht beherrschen.
    Wenn der Steuerzahler meint, er müsse den Privatanleger in Spanien übervorteilen und Italien ein weiteres Kapitalloch bescheren, dann muss er sich nicht wundern wenn der Privatanleger höhere Zinsen für zusätzliche Risiken verlangt. Da helfen auch alle wohlformulierten Rettungsartikel in diversen Medien nichts.
  4. #153

    Zitat von baba55 Beitrag anzeigen
    Das mit den "bösen" Spekulanten, die alles kaputtwetten ist anscheinend unausrottbar.


    DA hilft vermutlich auch Otmar Issing (ehemaliger EZB Chefvolkswirt) nichts, der in der fast einzigen noch relativ seriös berichtenden Zeitung, der FAZ, schreibt:
    Lustiger baba, wer den Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen.
  5. #154

    full house - royal flash

    Solange das Casino der Investoren, Anleger oder wie auch immer sie sich nennen, flutscht, solange passiert rein garnix. Die Politik ist völlig ohnmächtig und unwillig, daran etwas grundsätzlich zu ändern. Noch nicht einmal das Finanztransaktionssteuerlein, von ein paar %, bringen sie durch. Was soll also das Getue, in Berlin, Brüssel oder sonstwo. Sie hechten von einem Gipfel zum nächsten, konferieren bis in die Nacht und den frühen Morgen hinein -pseudofleissig suggestiv- und führen die Menschen an der Nase umher. Wie kann man ein System zulassen, das Wetten zulässt, ob ganze Staaten auf - oder absteigen? Wie menschenverachtend sind denn diese Schweinepriester? Doch, es ist keine Frage, sie sind so verstrickt, dass sie heil nicht mehr rauskommen, aus ihrem HöllenCasino. Die Bude brennt schon lichterloh.
  6. #155

    Zitat von temp1 Beitrag anzeigen
    Sie schreiben: "Trotzdem verlieren die Anleger das Vertrauen ..."
    Ich denke, "Dennoch wittern Spekulanten eine Chance" die Währung vor sich her und in die gewünschte Richtung zu treiben.
    Es ist eigentlich immer hauptsächlich die Frage, ob die spekulierenden Fonds die Marktmacht haben, eine Währung selbst so zu beeinflussen, daß sie mit ihrer Spekualtion gewinnen können.

    Früher wurde spekuliert, wenn glaubte vorhersehen zu können daß .... heute wird spekuliert, wenn man glaubt die Macht zu haben, ein Ereignis schaffen zu können.
    Es läßt sich aber auch gut spekulieren, wenn man genug eigene Leute an den Schaltstellen der Rettungsobjekte und Rettungsinstitutionen monti- nein - positioniert hat. Da kann man gefahrlos jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf treiben. Und wenn es in die Hose geht, ist man systemrelevant, und wird alternativlos gerettet.
  7. #156

    "Trotzdem verlieren Anleger das Vertrauen in das Land"

    Das ist doch nun wirklich keine Ueberraschung. Es sei denn fuer die Realweltignoranten in Spanien, in Bruessel sowie die Berufsignoraten der Sesselwarmhalterbuerokraten in der "E&EUro-Maniaclique".

    Spanien hat wenig zu bieten, insb. auf den Sektoren Industrie und wettbewerbsfaehige Marktprodukte. Hat Reformen nach allen Regeln der politischen Unvernunft verschlafen und ist schwer abgehaengt von allem was man als "oekonomisch fit fuer die Zukunft" bezeichnen moechte.

    Auch wenn alle Banken wieder solvent waeren, der Staat seinen Schulden bedienen koennte, saehe die Lage im heutigen Spanien doch weiter genau so duester undn "vertrauenslos" aus wie sie eben ist.

    Oekonomisch geht dort nix, und es kommt im Land auch wirklich gar nix in die Gaenge. Spanien hat seit groesser zwanzig Jahren seine Chancen vertan, und baut diese Negativchancen, insb. mit dem (T)Euro weiter aus.
  8. #157

    Wach endlich auf, Frau Merkel!

    Wann begreifen Sie endlich, dass die Währungsunion der gravierendste wirtschaftspolitische Fehler (neben der zu schnellen Einführung der DM in der DDR) der Nachkriegsgeschichte war? Lassen Sie sich eigentlich nur noch von Bankern beraten? Die Rolle einer Zentralbank wie der EZB entspricht schon lange nicht mehr den Vorstellungen der Bundesbank. Alle spielen nur noch auf Zeit. Sie gehen bereits in die 3. Verlängerung. Passen Sie auf, dass Sie am Ende das Elfmeter-Schießen nicht verlieren! Das könnte Ihrem Verein (Partei) nämlich die kommende Wahl vermasseln. Handeln Sie jetzt. Gehen Sie endlich in die Offensive! Die Luft ist schon lange raus aus dem Euro-Ball. Gehen Sie raus aus dem Euro. Der deutsche Wahl-Bürger wird es Ihnen danken! Leider!
  9. #158

    das ist richtig ..............

    Zitat von helloworld1 Beitrag anzeigen
    Klar, ich finde auch, es sind wieder mal die Deutschen.

    Die Deutschen hätten, dieser Art der Währungsunion nie beitreten dürfen. Den EURO hätte es erst geben dürfen, wenn es vorab in kleinen Schritten eine Fiskalunion mit einem europäischen Finanzminisiter und gleichem Steuerrecht und gleicher Exekutive zur Durchsetzung dieser gegeben hätte.

    Ich meine, die Deutschen und einige andere Lädner werden den EURO verlassen müssen, da das Wirrwar so einfacher zu entflechten geht. Auf jeden Fall würde so etwas über Nacht ohne große Ankündigung vonstatten gehen.
    und ich verlieren jeden tag mehr geld weil der euro den bach runter geht. ich kann dieses gesuelze der mittelmeer-laender nicht mehr hoeren. es ekelt mich nur noch an. wem's nicht passt soll austreten. wer bezahlt bestimmt die musik. am besten deutschland tritt aus, sofort.
  10. #159

    Buerokraten, die in ihren Scheinwelten leben ...

    Zitat von Rinax Beitrag anzeigen
    ....ihr seid auch alle total überrascht das die Investoren sowas total merkwürdiges machen....
    ... sind vermutlich wirklich ueberrascht. Es passt nicht in ihre virtuellen E&Euro-Traumwelten. Diese mussten auch niemals Geld in der Realwelt verdienen.