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Zwei Millionen Jahre alte Knochen: Fossilfunde erweitern menschlichen Stammbaum

Fred Spoor Homo erectus war nicht allein: Vor etwa zwei Millionen Jahren lebten neben den Vorfahren des Homo sapiens zwei andere Menschenarten in Afrika, die zur Gattung Homo zählen - darauf lassen Funde in Kenia schließen. Sie lösen auch das Rätsel um ein vor 40 Jahren ausgegrabenes Knochenstück.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...848880,00.html
  1. #1

    versteh ich da was falsch?

    Sind nicht der homo habilisund der rudolfensis neide direkte Vorfahren von Homo erectus aus dem dann der sapiens wurde?

    man hat doch bereits viele Funde von den beiden, um eine Verwandschaft der neuen Funde zu diesen festzustellen. Also warum erwägt man die neuen Funde diesen zuzuordnen?
    Ist doch kein Problem herauszufinden zu welcher Art es gehört...einer bekannten oder unbekannten
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Homo erectus war nicht allein: Vor etwa zwei Millionen Jahren lebten neben den Vorfahren des Homo sapiens zwei andere Menschenarten in Afrika, die zur Gattung Homo zählen - darauf lassen Funde in Kenia schließen. Sie lösen auch das Rätsel um ein vor 40 Jahren ausgegrabenes Knochenstück.

    Fossilfunde in Kenia deuten auf weitere frühe Menschenarten in Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Die Unsitte jeder Fund von Knochen der Vorfahren des Menschen einer eigenen Art zuzuordnen führt nicht zu Klärung des Entstehungsprozesses des Menschen.
    Meiner Meinung nach muss man die Fossilien in zwei große Gruppen aufteilen. Zu einen sollten die Australopithecinen gehören zu dem anderen Homo.
    Innerhalb von diesen Gruppen sehen wir dass sich zeitlich abwechselnd robuste und grazile entwickelt haben.

    Es handelt sich nicht um eigenständige Arten weil diese Veränderung der Morphologie nur ein Ausdruck der Veränderung des Gravitativen Hintergrunds war.

    Mehr ist hier zu lesen.

    Zur Evolution des Menschen | READERS EDITION

    Über die Mechanismen der Evolution | READERS EDITION
  3. #3

    Zitat von hirnschlacht Beitrag anzeigen
    Ist doch kein Problem herauszufinden zu welcher Art es gehört...einer bekannten oder unbekannten
    Na so einfach ist das mitunter nicht. In der Palaeontologie bzw. Palaeoanthropologie bezeichnen Arten lediglich Morphotypen die mal mehr mal weniger voneinander abgegrenzt werden können und nicht notwendigerweise mit tatsächlichen biologischen Arten übereinstimmen müssen. Es braucht einiges an Erfahrung bzw. viele Fundstücke um aussagekräftige Kriterien abzuleiten, die eine robuste Abgrenzung von Arten innerhalb einer Gattung ermöglichen. Der Fossilbericht der Hominiden ist da noch zu dünn. Insofern begrüsse ich die Entscheidung der Forscher sich mal nicht festzulegen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Homo erectus war nicht allein: Vor etwa zwei Millionen Jahren lebten neben den Vorfahren des Homo sapiens zwei andere Menschenarten in Afrika, die zur Gattung Homo zählen - darauf lassen Funde in Kenia schließen. Sie lösen auch das Rätsel um ein vor 40 Jahren ausgegrabenes Knochenstück.

    Fossilfunde in Kenia deuten auf weitere frühe Menschenarten in Afrika - SPIEGEL ONLINE
    Das wahrlich Gute an der Sache ist das mit jedem weiteren Fund den Kreationisten mehr und mehr der Wind aus den Segeln genommen wird... von daher: Glückwunsch!!
  5. #5

    Zitat von dongerdo Beitrag anzeigen
    Das wahrlich Gute an der Sache ist das mit jedem weiteren Fund den Kreationisten mehr und mehr der Wind aus den Segeln genommen wird... von daher: Glückwunsch!!
    Schön wärs. Wo vorher nur eine Lücke war, sind jetzt zwei Lücken. Die Anzahl an Beweisen gegen die Evolutionstheorie hat sich quasi verdoppelt.
  6. #6

    Schlechter Artikel

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    Die Unsitte jeder Fund von Knochen der Vorfahren des Menschen einer eigenen Art zuzuordnen führt nicht zu Klärung des Entstehungsprozesses des Menschen.
    Meiner Meinung nach muss man die Fossilien in zwei große Gruppen aufteilen. Zu einen sollten die Australopithecinen gehören zu dem anderen .....
    Der Artikel "Zur Evolution des Menschen ist schlecht. Es ist zwar zwischenzeitlich nicht nur durch die Forschungen von Kamakura wissenschaftlicher Konsens, dass sich Organismen auch ohne genetische Veränderungen an ihre Umwelt anpassen können, aber Genetik deswegen zur Kaffeesatzleserei zu erklären, zeugt von Unwissenheit über das Wissen, das sich Genetiker zwischenzeitlich angeeignet haben und von einem schlichten Gemüt, das nur zum Entweder-Oder-Denken fähig ist, und das Sowohl-Als-Auch ausklammert.

    Und "Die Unsitte jeder Fund von Knochen der Vorfahren des Menschen einer eigenen Art zuzuordnen" gibt es nicht. Beispielsweise sollte bekannt sein, dass das Gehirnvolumen bei Erwachsenen homo erectus von 650 bis 1250 cm3 variiert und das keineswegs die einzige Differenzen sind, die zwischen unterschiedlichen Fossilien des homo erectus entdeckt wurden, wobei wohl nur relativ wenige homo erectus zu unseren direkten Vorfahren gezählt werden können

    Und außer Stammbäumen werden schon lange auch Kladistiken erstellt.
    Richtig ist aber wohl schon, dass es Stammbäumen und Kladistiken an einer völligen Exaktheit fehlt. Es kommt nicht selten vor, dass hier mehrere Theorien von unterschiedlichen Paläontologen miteinander konkurrieren, sobald es in Details geht.
  7. #7

    Zitat von hirnschlacht Beitrag anzeigen
    Sind nicht der homo habilisund der rudolfensis neide direkte Vorfahren von Homo erectus aus dem dann der sapiens wurde?
    Der homo habilis ist älter als homo erectus und kein direkter Vorfahr, sondern eine Seitenlinie. Der homo rudolfensis ist wohl ein Zweig des homo erectus, bin mir aber nicht sicher.
    Ist doch kein Problem herauszufinden zu welcher Art es gehört...einer bekannten oder unbekannten
    Das Problem ist, dass die Arten sich aus den Funden ergeben, nicht umgekehrt. Die Frage ist bei jedem Fund, passt er zu den früheren Funden, oder bildet er eine eigene Art, bzw. einen Vorfahr, einen Zweig oder eine Seitenlinie, wie auch immer. Mit jedem Fund verdichtet sich das "Buschwerk" des Abstammungsbaumes.
  8. #8

    Keine Beweisnot

    Auch ohne die neuen Funde haben die Evolutionisten gegen die Kreationisten keine Beweisnot. Ich verstehe von der ganzen Sache zwar so gut wie nichts. Mir genügt im Zoo aber schon ein Blick auf kleine Affenarten wie z. B. Paviane für die Feststellung, dass wir mit denen sehr eng verwandt sind. Und das soziale Verhalten von Menschenaffen ähnelt unseren Marotten so sehr, dass eines völlig klar ist: Der neunmalkluge Homo Sapiens entstammt der gleich Linie wie Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans.
  9. #9

    Wie jetzt!?

    Die Erde ist doch nur 4000-6000 Jahre alt! Und der Mensch wurde aus einer göttlichen Rippe hergestellt. Das kann doch alles nicht sein....


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