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Zwei-Klassen-Internet: Telekom-Chef stellt Netzneutralität in Frage

Das wird noch für Ärger sorgen, auch mit der Bundesregierung: Telekom-Chef René Obermann behält sich vor, künftig mehr Geld von Anbietern datenintensiver Internet-Dienste zu fordern. Das aber verstößt gegen das Prinzip der Netzneutralität - zu dem sich Berlin immer wieder bekannt hat.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...707695,00.html
  1. #20

    Zitat von lovito65 Beitrag anzeigen
    Das Zwei-Klassen-Internet gibt´s doch schon immer - wenn auch unter umgekehrten Vorzeichen.
    Ich zahle zwar von Beginn an den vollen Preis für die T-Com DSL-Flatrate, erhalte aber bis zum heutigen Tag einen max. Datendurchsatz von 448/kBits/S - Alle Versuche, die T-Com zu bewegen, etwas daran zu ändern - und das waren einige - blieben ohne Erfolg. Warum auch!? Der volle Preis für ein Minimum an Leistung - bessr geht´s aus Sicht der T-Com doch nicht - dem Monopol (letzte Meile) sei Dank.
    Zum besseren Verständnis: Ich wohne in einem Dorf 25 km von einer Großstadt entfernt.
    Wenn Herr Obermann mit seinem Porsche an der Tankstelle vorfährt, sollte man ihm den Tank auch nur zur Hälfte füllen, ihm aber den vollen Preis berechnen etc.
    Wieder jemand der den Zusatz "bis zu" nicht lesen kann, und dem sowas wie Leitungslängen und technische Begebenheiten egal sind. Warum sollte die T-Com denn für Sie persönlich ausbauen?
  2. #21

    Downgrade

    Zitat von geishapunk Beitrag anzeigen
    Wieder jemand der den Zusatz "bis zu" nicht lesen kann, und dem sowas wie Leitungslängen und technische Begebenheiten egal sind. Warum sollte die T-Com denn für Sie persönlich ausbauen?

    Persönlich ausbauen nicht, aber einen geringeren Preis verlagen, also downgrade. Wird bei Business-Kunden gemacht, warum also nicht auch bei Privathaushalten?
    Eben, Abzocke!
  3. #22

    telekom...eines besseren belehrt

    Zitat von Medienkritiker Beitrag anzeigen
    sollte sich die Telekom zu solchen Maßnahmen hinreißen lassen, dann wäre ich der erste Kunde der sofort den Provider wechselt! zum Glück bin ich kein Kunde von diesem Loser-Laden
    ist jetzt nur ne vermutung, bitte korigieren wenn ich falsch liege, aber ist es in diesem falle nicht egal bei welchem anbieter ich einen vertrag abgeschlossen hab, da das netz sowieso, nahezu komplett, der telekom gehört?

    ich war jahrelang kunde bei der qsc ag, da ich ebenfalls sehr frustiert über die telekom war. man musste zwar etwas tiefer in die tasche greifen, aber es stimmte dafür auch alles. leitung, qualität und besonders der service waren der telekom um lichtjahre vorraus. dies änderte sich im laufe der zeit leider. ein freund von mir, der in dieser branche arbeitet, sagte mir, das die qsc ag ihre priorität auf gewerbliche kunden verlegt hat. nun war ich nicht mehr länger bereit für eine "durchschnittliche" leitung, das doppelte zu bezahlen als bei der konkurrenz. nach langem überlegen und auf empfehlung besagten freundes, bin ich dann schließlich doch zur telekom gewechselt und habe nun die 16000er flatrate. nach nun mittlerweile 2 jahren kann ich (auch wenn ich wollte) nichts schlechtes berichten. ganz im gegenteil. leitungsqualität ist super (nicht ein einziger ausfall in den 2 jahren) und im service gibt es mittlerweile kompetentes fachpersonal, was mich ehrlich gesagt am meisten überraschte ;)
  4. #23

    nö, kein Titel

    Zitat von Adsartha Beitrag anzeigen
    Persönlich ausbauen nicht, aber einen geringeren Preis verlagen, also downgrade. Wird bei Business-Kunden gemacht, warum also nicht auch bei Privathaushalten?
    Eben, Abzocke!
    Warum ich mittlerweile seltsam auf dieses Wort "Abzocke" reagiere? Weil es so inflationär sofort bei jedem Sch**ß benutzt wird.

    Nein, es handelt sich selbstredend um keine Abzocke, sondern um einen Paketpreis mit einer Bandbreite "bis zu X". Die Zeiten als man alles einzeln gebucht und bezahlt hat sind -zum Glück- vorbei.


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