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Zwangsmitgliedschaft: Kleinunternehmer rebellieren gegen Kammerpflicht

DPADie Pflichtmitgliedschaft in Kammern ärgert viele Betriebe in Deutschland. In Berlin hat eine Initiative von Kleinunternehmen jetzt erstmals den Einzug in die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer geschafft. Nun will sie die verkrusteten Strukturen aufbrechen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...840453,00.html
  1. #1

    Typisch deutscher Irrsinn

    Die Kammern strotzen nur so vor Bürokratie. Sie geben sich wahlweise als Interessenvertretung oder Qualitätsgarant aus. Aber was hat ein Kleinunternehmer davon? Nichts, außer die regelmäßige Zusendung einer Zeitschrift, deren Inhalt zu 90% völlig uninteressant ist und überflüssige Bürokratie, die er einhalten muss. Nicht zu vergessen die zwangsweise erhobenen Kammerbeiträge. Da darf der Unternehmer schon mal fragen, wofür die eigentlich sein sollen. Ich empfinde diese Kammerbeiträge als teuerstes Zeitschriftenabo Deutschlands.
  2. #2

    Die Zwangsmitgliedschaft hat uns

    der Kanzler der Einheit eingebrockt.Ich bekomme einmal im Jahr ne Rechnung von diesem nichtsnützigen Verein,sonst gar nichts.Für einen 1 Mann Betrieb bringt die IHK ausser Kosten nichts.
    Sogar Künstler oder Alleinunterhalter sind Zwangsmitglieder,es geht hier nur darum den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen.
  3. #3

    Selbstbedienungsladen

    Dieses Wort sagt es vielleicht am Treffendsten. Die Kosten stehen bei den wenigsten "Kunden" in einem nachvollzihbaren Verhältnis zu den gewährten Leistungen.
  4. #4

    Dann mal viel Erfolg

    nicht das Aufbrechen der Kammer-Strukturen ist wünschenswert, sondern das System insgesamt gehört in Frage gestellt. Wenn die Pflichtmitgliedschaft abgeschafft würde, könnte man sofort erkennen, welchen Nutzen die Unternehmen im Kammer-System sehen. Davor haben einige Leute Angst.
  5. #5

    Ausser mein Geld zu kassieren hat die für mich zuständige IHK bislang noch nichts erkennbares gebracht.
  6. #6

    scheindemokratisches Kammerwesen

    Die Demokratie im Kammerwesen wird mit der Stimmabgabe der Zwangsmitglieder gerechtfertigt. Aber die Wähler wissen nicht, für was und wen der meist ausgekungelte Kandidat steht.

    Es wird nach den Wahlen nicht einmal mehr veröffentlicht, welche Kandidaten wieviele Stimmen erhielten. Es gibt nur eine alphabetische Liste der Gewählten.

    Wollen Sie, dass sich Ihnen die Haare sträuben? Dann lesen Sie den Erfahrungsbericht eines Berliners in der IHK-Vollversammlung: www.ihkvv.de
    weitere lesenswerte infos: www.bfkk.de und www.pro-kmu.com
  7. #7

    Viel genutzt, aber auch extrem viel geschadet

    Das ist halt typisch deutsch. In anderen Ländern haben längst Mafia und parteibasierte Privatgesellschaften das einträgliche Geschäft der Interessenvertretung übernommen. Wir sollten uns das Vorbild zu Herzen nehmen
  8. #8

    Pflichtmitgliedschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Pflichtmitgliedschaft in Kammern ärgert viele Betriebe in Deutschland. In Berlin hat eine Initiative von Kleinunternehmen jetzt erstmals den Einzug in die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer geschafft. Nun will sie die verkrusteten Strukturen aufbrechen.

    IHK Berlin: Proteste gegen Pflichtmitgliedschaft - SPIEGEL ONLINE
    Hallo,

    hier muss reformiert werden UND als erstes sollten kleinstbetriebe ganz rausgenommen werden aus dem zwang. Die Industrie- und Handelskammern behindern mitlerweile die wirtschaft mehr als das sie was bringen. Hätte man alles mit der agenda 2010 reformieren können!
  9. #9

    her geht es auch nicht um Leistungen für Sie als Mitglied !!

    Zitat von Merkelertrager Beitrag anzeigen
    Dieses Wort sagt es vielleicht am Treffendsten. Die Kosten stehen bei den wenigsten "Kunden" in einem nachvollzihbaren Verhältnis zu den gewährten Leistungen.
    Da gibt es schließlich tausende gut bezahlter Pöstchen zu verteilen.
    Im Prinzip ist das die gleiche Chose, wie Aufstocker oder GEZ:
    Aus den Geldern zwangsweise rekrutierten Zahlviehs machen sich ein paar Wichtigtuer einen schönen Lenz.

    Man nannte sie auch schon mal INDUSTRIEBEAMTE.


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