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Zwangsarbeiter-Affäre: Elchtest für Ikea

REUTERSDas passt nicht zum Kumpelkonzern: DDR-Zwangsarbeiter sollen in den achtziger Jahren für Ikea gearbeitet haben. Es ist nicht das erste Mal, dass der Möbelgigant mit seinen Sozial- und Umweltstandards in die Kritik gerät. Das Management müht sich um Schadensbegrenzung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831235,00.html
  1. #1

    Kumpelkonzern?

    Einen sehr sehr "rechts außen" und Alkoholiker als Firmengründer zu haben, passt auch nicht in das Image eines Kumpelkonzerns...
  2. #2

    Wo war eigentlich...

    ...die Aufregung vor 1989 über "DDR-Produkte", welche man zu Haufe in der KAUFHALLE erwerben konnte???

    Hatten die Medien damals nicht gewußt, wer neben IKEA, wo, was und wer etwas für Quelle, Neckermann, C&A oder HARIBO herstellt?
    Ich meine so, wie z.B. auch Kameragehäuse von Pentacon für Quelle-Revue aus dem "DDR-Knast"....
    Warum hat man da vornehm geschwiegen?
  3. #3

    Tatsachen verdreht und durch gezieltes Weglassen von Informationen, man muss sagen bewusst, einen falschen Eindruck erweckt. Zur Sache: Ikea hat von sich aus, bevor die Info es überhaupt in die Presse geschafft hatte, auf dieses Problem aufmerksam gemacht und Mittel gesucht, den Sachverhalt zu klären. Und nun kommt der Spiegel und macht einen Headliner daraus, der das genaue Gegenteil erzählt. Da kann ich auch Bild lesen, dort weiss ich zumindest von vorneherein, dass ich mir deren Meinung bilden soll. Gruss und Schluss hijob
  4. #4

    Och Joh!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das passt nicht zum Kumpelkonzern: DDR-Zwangsarbeiter sollen in den achtziger Jahren für Ikea gearbeitet haben. Es ist nicht das erste Mal, dass der Möbelgigant mit seinen Sozial- und Umweltstandards in die Kritik gerät. Das Management müht sich um Schadensbegrenzung.

    Ikea: Bericht über DDR-Zwangsarbeiter bringt Möbelkonzern unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Die Erkenntnisse dieses Berichts sind doch seit Jahrzehnten allseits bekannt. Hat das irgendeinen Konsumenten wirklich interessiert?
    Spiegel könnte genauso darüber berichten, das IKEA massive Förderung der lokalen Politik genossen hat, während lokale Möbelhändler und auch Produzenten gleichzeitig gnadenlos in den Ruin getrieben wurden.

    Da scheiss ich doch auf jedes populistsche Pamphlet, für das irgendein Penner der Medien Honorar erhält, das heute derartig "neue" Erkenntnisse verbreitet!
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das passt nicht zum Kumpelkonzern: DDR-Zwangsarbeiter sollen in den achtziger Jahren für Ikea gearbeitet haben. Es ist nicht das erste Mal, dass der Möbelgigant mit seinen Sozial- und Umweltstandards in die Kritik gerät. Das Management müht sich um Schadensbegrenzung.

    Ikea: Bericht über DDR-Zwangsarbeiter bringt Möbelkonzern unter Druck - SPIEGEL ONLINE
    Dass Ikea in Gefängnissen produzieren lässt wurde bereits vor Jahrzehnten berichtet, selten ist eine Nachricht so alt. Ich hoffe aber dass man auch Zwangsarbeit in bundesdeutschen Gefängnissen anprangert.
  6. #6

    Zitat von hijob Beitrag anzeigen
    Tatsachen verdreht und durch gezieltes Weglassen von Informationen, man muss sagen bewusst, einen falschen Eindruck erweckt. Zur Sache: Ikea hat von sich aus, bevor die Info es überhaupt in die Presse geschafft hatte, auf dieses Problem aufmerksam gemacht und Mittel gesucht, den Sachverhalt zu klären. Und nun kommt der Spiegel und macht einen Headliner daraus, der das genaue Gegenteil erzählt. Da kann ich auch Bild lesen, dort weiss ich zumindest von vorneherein, dass ich mir deren Meinung bilden soll. Gruss und Schluss hijob
    Haben Sie einen Nachrichten- oder Blogartikel parat, der diesen Sachverhalt genauer beleuchtet? Ich freue mich immer über einen fundierten medienkritischen Artikel.

    Im Übrigen haben Sie bei SPON den Vorteil, dass es ein relativ freies Forum gibt, in dem man solche Kritikpunkt lesen kann. Das wäre bei der BILD schwierig.
  7. #7

    Zwangsarbeit ist aktuelle Rechtslage in deutschen Gefängnissen

    In deutschen Gefängnissen ist Zwangsarbeit an der Tagesordnung. Das Bundesverfassungsgericht hat diese als verfassungskonform angesehen.
    Zwangsarbeit - wenn die Arbeit selbst nicht besonders unmenschlich oder gesundheitsschädlich war - ist also kein besonderes Unrecht der DDR und wer dagegen ist, soll zu allererst die aktuellen Zustände hier kritisieren.
  8. #8

    Ikeas Kubaconnection

    Das Thema hatte bereits Harald Schmidt in seiner Sendung angesprochen und auch die Tatsache, daß dort Zwangsarbeiter für Ikea rekrutiert wurden. Deswegen hieß ein Ikea-Kinderbett auch "Fidel". Ja, das konnte "Dirty Harry" schon immer sehr gut.
  9. #9

    Zitat von Mühsammler Beitrag anzeigen
    Dass Ikea in Gefängnissen produzieren lässt wurde bereits vor Jahrzehnten berichtet, selten ist eine Nachricht so alt. Ich hoffe aber dass man auch Zwangsarbeit in bundesdeutschen Gefängnissen anprangert.
    Nun tragen Sie mal bitte nicht so dick auf- mit Zwangsarbeit.
    Die gesetzliche Grundlage für die Arbeitspflicht bei Strafgefangenen ist hier nachzulesen § 41 StVollzG - Arbeitspflicht - openJur

    Warum sollte man das anprangern? Es soll sogar Gefangene geben, welche damit ihren angerichteten Schaden und ihre Schulden begleichen....
    Aber zumindestens ist Zwangsarbeit bei mir etwas anderes wie Arbeitspflicht!


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