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Zwangsarbeit in China: Drachen*schlachten für den Knast-Aufseher

Tagsüber schuften im Steinbruch, nachts digitale Kräuter züchten und Drachen jagen: In einem chinesischen Gefängnis wurden Häftlinge jahrelang gezwungen, per Computer virtuelle Reichtümer anzuhäufen - ihre Wärter münzten sie dann in bares Geld um.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...765203,00.html
  1. #1

    Hier könnte mein Klarname stehen

    Was wollt ihr denn?
    Ist doch nur ein Spiel...
    Im Ernst, ich kaufe mir eh keine Items, sondern erarbeite mir die lieber selber- vor allem, wenn ich befürchten müsste, dass an meinen vituellen Waffen echtes Blut klebt (zumindestens Schweiß).

    Und seine verfassungsmäßig garantierten Rechte in China in Anspruch zu nehmen, kann einen zum Verbrecher machen.
    China, der Rechtsstaat...
    Da kommen einem Orks und Trolle direkt liebenswert vor...
  2. #2

    .

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Was wollt ihr denn?
    Ist doch nur ein Spiel...
    Im Ernst, ich kaufe mir eh keine Items, sondern erarbeite mir die lieber selber- vor allem, wenn ich befürchten müsste, dass an meinen vituellen Waffen echtes Blut klebt (zumindestens Schweiß).

    Und seine verfassungsmäßig garantierten Rechte in China in Anspruch zu nehmen, kann einen zum Verbrecher machen.
    China, der Rechtsstaat...
    Da kommen einem Orks und Trolle direkt liebenswert vor...
    Geht ja hauptsächlich um Gold, also die nervigen Spam-Angebote im Chatfenster, die schneller wieder offline sind, als man sie melden kann. Scheint ja immer noch Bekloppte zu geben, die darauf eingehen, denn wäre keine Nachfrage da, würde sich das Ganze von selbst erledigen.
  3. #3

    .

    Und? Ob jetzt virtuelle oder rteale Güter: Daß in China produzierte Waren öfters jenseits der Menschlichkeit produziert werden, ist doch hinlänglich bekannt. Solange mit diesem Land Geschäfte gemacht werden, sollte man tunlichst die Bälle flach halten.
  4. #4

    Soso

    Nur um das mal zu reflektieren, ein ehemaliger Gefängnismitarbeiter, welcher - nach eigenen Angaben - zu unrecht verurteilt wurde beschwert sich nun gegenüber der westlichen Presse, er habe 12 Stunden am Tag Zwangsarbeit leisten müssen um dann nachts 12 Stunden zum Spielen von World of Warcraft gezwungen zu werden.

    Gibt es abseits den Behauptungen dieses einen ehemaligen Gefangenen irgendwelche Tatsachen auf die sich der Spiegel stützen könnte?

    Zumindest in westlichen Gefängnissen wäre es schon alleine aus Sicherheitsgründen undenkbar, Gefangene an einen Computer zu lassen. Aus medizinischer Sicht ist es vermutlich auch nicht möglich, 3 Jahre lang ohne Schlaf Tag und Nacht durchzuarbeiten.

    Aber wenn es gegen die Chinesen geht sind Fakten und Logik wohl nicht so wichtig.
  5. #5

    ..

    Bekloppte? Ich habe gerade mal die aktuellen Preise gecheckt. WoW Gold kostet durch die Bank weg weniger als 10€ pro 10.000G! Ich kann das zwar selber kaum glauben, aber offensichtlich ist das inzwischen so.

    Nun, ich spiele schon seit Jahren kein WoW mehr und weiß nicht, wieviel Gold man mit einem lvl 85 Charakter an einem guten Spot in der Stunde farmen kann. Oder wieviel man mit den Tradeskills inzwischen verdient. Früher waren 50-100g die Stunde schon sehr viel und meistens erforderte es langweilige und repetitive Aufgaben, wie im Artikel beschrieben.
    Aber selbst, wenn man 1000g die Stunde macht würde das bei einem Goldpreis von 9€ ja einem Stundenlohn von weniger als 1€ entsprechen, was ja geradezu lächerlich ist.

    Die meisten brauchen das Gold ja nur um zu raiden, ihre Tradeskills zu finanzieren und die Epic Reitskills zu kaufen. Ich gehe mal davon aus, dass durch solch günstige Goldpreise auf den meisten Server die Preise im Auktionshaus vollkommen inflationiert sind und man als normaler Spieler kaum noch Materialien für die Tradeskills bezahlen kann.

    Naja, ich erinner mich noch an Zeiten als 100g 10€ gekostet haben - zumindest glaube ich, dass in 2004, 2005 die Preise eher in der Kategorie lagen. Ist schon faszinierend wie Wettewerb und Effizienzsteigerungen die Preise drücken...
  6. #6

    Ich bin frei. Ihr nicht.

    Ist doch zumindest eine lustige Geschichte. Sowas hab ich jedenfalls auch noch nie gehört. Da sieht man mal, wie sehr der virtuelle Raum die Realität immer weiter verdrängt.

    Was ich aber viel beklemmender finde ist die Tatsache, wie unsere Presse mit den Dissidenten umgeht. Wenn demokratische Machtmenschen wie Ai Weiwei oder Liu Xiaobo eingesperrt werden dann gibt es hier einen Riesenaufschrei bis hin in die politischen Reihen inkl. dem Nobelpreiskomitee. Wird allerdings ein Dissident eingesperrt, der wirkliche Probleme in China anspricht, die tatsächlich auch Menschen betreffen, wie Beamtenkorruption oder ähnliche Skandale, dann wird das hier gepflegt ignoriert.

    Diese Bigotterie regt mich auf. Unseren demokratischen Heuchlern im Westen geht es doch garnicht um die Menschen in China. Wichtig ist euch doch nur, daß ihr den Chinesen eure Ideologie aufzwingt. Widerlich!
  7. #7

    WoW

    Zitat von Berliner_Senf Beitrag anzeigen
    Naja, ich erinner mich noch an Zeiten als 100g 10€ gekostet haben - zumindest glaube ich, dass in 2004, 2005 die Preise eher in der Kategorie lagen. Ist schon faszinierend wie Wettewerb und Effizienzsteigerungen die Preise drücken...
    Das hat glaube ich mehr mit den Addons zu tun, wo man das Gold in den Quests hinterhergeschmissen bekommen hat. Die Preise für Waren der NPC's sind ebenfalls gestiegen und damit die Geldmenge, die im Umlauf ist. Das dadurch auch die Preise in Euro für virtuelles Gold steigen, ist eigentlich logisch. Wenn ich für 100 Gold keinen Gegenwert bekomme, kaufe ich das auch nicht mehr für 10€ ein.
  8. #8

    Statt zu "reflektieren" ...

    Zitat von donbilbo Beitrag anzeigen
    Nur um das mal zu reflektieren, ein ehemaliger Gefängnismitarbeiter, welcher - nach eigenen Angaben - zu unrecht verurteilt wurde beschwert sich nun gegenüber der westlichen Presse, er habe 12 Stunden am Tag Zwangsarbeit leisten müssen um dann nachts 12 Stunden zum Spielen von World of Warcraft gezwungen zu werden.

    Gibt es abseits den Behauptungen dieses einen ehemaligen Gefangenen irgendwelche Tatsachen auf die sich der Spiegel stützen könnte?

    Zumindest in westlichen Gefängnissen wäre es schon alleine aus Sicherheitsgründen undenkbar, Gefangene an einen Computer zu lassen. Aus medizinischer Sicht ist es vermutlich auch nicht möglich, 3 Jahre lang ohne Schlaf Tag und Nacht durchzuarbeiten.

    Aber wenn es gegen die Chinesen geht sind Fakten und Logik wohl nicht so wichtig.
    ... hätten Sie den Text vielleicht mal lesen sollen. Erstens mal ist da nirgends von 12 Stunden Schichten beim Goldfarmen die Rede, zweitens bezieht sich die ganze Meldung auf einen Artikel des Guardian, die Spiegel-Redakteure haben da also überhaupt nichts recherchiert. Und drittens, Sie wollen ja wohl nicht allen Ernstes die Haftbedingungen der chinesischen Diktatur - mit einem Rechtssystem, das nur auf dem Papier steht - mit denen bei uns vergleichen, oder?

    Aber wenn man einem Polizeistaat wie China beispringen will, dann muss man sich wohl seine Fakten und seine Logik selbst verdrehen, weil man ja sonst überhaupt keine Argumente mehr hätte, gelle?
  9. #9

    alle sind mit dran schuld

    und wer hat die zwangsarbeit in china vollauf unterstützt ? Der Westen und wir alle als konsumenten sind mit dran schuld

    http://video.google.com/videoplay?do...6537690187652#


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