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Zuwanderung von IT-Fachkräften: Deutschland? Muss nicht sein

Katharina FinkeGreencard, Blue Card: Immer wieder versucht Deutschland, Programmierer aus Indien auf seinen Arbeitsmarkt zu locken. Doch denen ist das zunehmend wurscht. Die Branche boomt in ihrer Heimat. Die "Buschzulage", die sie für Projekte in Deutschland bekommen, wiegt die Nachteile des Umzugs nicht auf.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...832090,00.html
  1. #1

    Hört dieser Schwachsinn denn niemals auf?

    Wir haben mehr als genug qualifizierte Programmierer, Informatiker und Ingenieure in Deutschland - sowohl junge Hochschulabsolventen als auch erfahrene, aber aufgrund von Managementirrsinn arbeitslose ältere Leute. Wir brauchen keine Inder! (Ich erinnere mich an den alten CDU- oder CSU-Wahlspruch "Kinder statt Inder".) Lasst euch nicht vor den Karren unfähiger geldgieriger Manager spannen!
  2. #2

    Überschrift

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Wir haben mehr als genug qualifizierte Programmierer, Informatiker und Ingenieure in Deutschland - sowohl junge Hochschulabsolventen als auch erfahrene, aber aufgrund von Managementirrsinn arbeitslose ältere Leute. Wir brauchen keine Inder! (Ich erinnere mich an den alten CDU- oder CSU-Wahlspruch "Kinder statt Inder".) Lasst euch nicht vor den Karren unfähiger geldgieriger Manager spannen!
    es ist sogar eher noch schlimmer.
    Noch nie gab es einen solchen Fachkräfteüberschuss wie derzeit.
    Bei den Facharbeitern ist er so hoch, dass immer mehr Stellen an
    Zeitarbeitskräfte oder Werkvertragler ausgelagert werden.
    Qualifizierungsmaßnahmen für die eigenen Leute gibt es kaum noch.
    Bei Ingenieuren und Softwareentwicklern, die extern beauftragt werden, gibt es einen steigenden Trend, die Honorare in Grund und Boden zu verhandeln. Man will exzellente Ingenieure, aber sie sollen max. EUR 450 am Tag kosten.

    Natürlich gibt es einen starken Trend der Großindustrie, noch mehr Lohndrücker zu importieren.
    Der sog. Fachkräftemangel ist eine Erfindung der Leyendarstellerin um vom eigenen Versagen abzulenken.
    Transportiert wird dieser Unsinn von strunzdummen Medienleuten, die
    außer Nachplappern nichts auf die Reihe kriegen.
  3. #3

    Zu hohe Erwartungen

    Ich habe die Inder in München bei einer Firma erlebt,sie erfüllten nicht im Mindesten die Erwartungen die in sie gesetzt wurde,d.h.höchstens die Hälfte der Leistung die deutsche IT-Kräfte brachten.
  4. #4

    Konkurrenz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Greencard, Blue Card: Immer wieder versucht Deutschland, Programmierer aus Indien auf seinen Arbeitsmarkt zu locken. Doch denen ist das zunehmend wurscht. Die Branche boomt in ihrer Heimat. Die "Buschzulage", die sie für Projekte in Deutschland bekommen, wiegt die Nachteile des Umzugs nicht auf.
    Ich habe keine Angst vor der Konkurrenz der indischen Kollegen. Für das Geld, was sich unsere Wirtschaftslenker vorstellen, können sie auch in Indien arbeiten, in angenehmerer Situtation mit deutlich geringeren Lebenshaltungskosten. Bei von uns betreuten Kunden gehen die mühsam angeworbenen indischen Ingenieure zunehmend wieder zurück in ihr Heimatland, aus den genannten Gründen.

    Interessanterweise haben wir inzwischen sogar schon die ersten indischen Kunden, weil wir bei hochqualifizierten Aufgaben billiger sind wie die Kollegen vor Ort...
  5. #5

    Inder in Deutschland?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Greencard, Blue Card: Immer wieder versucht Deutschland, Programmierer aus Indien auf seinen Arbeitsmarkt zu locken.
    Wer Inder nach Deutschland holen will hat IT noch nicht verstanden. Das ist doch viel zu teuer! Da gründet man lieber einen Ableger in Indien und lässt dort programmieren. Software kann man schnell um die Welt schicken, da muss der Inder nicht hier sitzen........
  6. #6

    Dann sollen die Unternehmen halt mehr Fachinformatiker ausbilden.
    Ja, es gibt da einen Ausbildungsberuf und die Menschen können danach gut programmieren.

    Fachkräftemangel, der widerliche Versuch die Leute welche für Gehalt arbeiten müssen auch noch um die letzten paar Krümel zu bringen, welche vom Kuchen für sie abfallen.
  7. #7

    wo sind die denn?

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    Wir haben mehr als genug qualifizierte Programmierer, Informatiker und Ingenieure in Deutschland - sowohl junge Hochschulabsolventen als auch erfahrene, aber aufgrund von Managementirrsinn arbeitslose ältere Leute. Wir brauchen keine Inder! (Ich erinnere mich an den alten CDU- oder CSU-Wahlspruch "Kinder statt Inder".) Lasst euch nicht vor den Karren unfähiger geldgieriger Manager spannen!
    NEIN! An den Schulen in Berlin fehlen über hundert ausgebildete Informatiklehrer. In den kommenden Jahren kann nicht einmal mehr an jedem zweiten Berliner Gymnasium Informatikunterricht stattfinden. Was das für den Nachwuchs an den Universitäten bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen. Die Zahl der Immatrikulationen in den naturwissenschaftlichen Fächern ist rückläufig, vor allem im IT-Bereich.
  8. #8

    Mythos Fachkräftemangel

    Den Fachkräftemangel stellen Arbeitgeber dann fest, wenn sie die gefordete Qualifikation nicht für das gebotene Gehalt bekommen - also eigentlich immer (x passende Bewerbungen oder mehr ein Tag nach Freischaltung der Stellenanzeige, man pickt sich dann einen heraus :-) .

    Ein Inder, dem man 50 000 Euro Gehalt in Deutschland anbietet, stellt innerhalb von einem Jahr fest:

    - netto bleiben ja nur 25 000, huch?
    - von den Einzahlungen in die deutschen Sozialversicherungen hat man aber ja gar nichts, wenn man später wieder nach Indien geht, huch?
    - von dem Nettogehalt kann man eine 2-Zimmer-Wohnung am Stadtrand von München oder Stuttgart und ein Monatsticket des öffentlichen Nahverkehrs finanzieren, viel mehr geht nicht, huch?
    - man schaut anders aus als alle anderen hier und bekommt das auch zu spüren...

    Na dann mal viel Spaß. Ich mache mir da so gar keine Sorgen um die Konkurrenz :-)
  9. #9

    Nützt alles nichts, weil die eigenen Leute abwandern.

    Das Anwerben ist Schwachsinn. Wer will schon in ein Land in dem sich Finanzbeamte als Götter fühlen und meinen 20.000 Euro die man für die eigene Weiterbildung ausgibt seien lebensfremd, genauso wie 80 Stunden zu arbeiten.

    Die meisten deutschen Kräfte haben längst den deutschen Markt verlassen und leben in anderen Ländern Europas.
    Hiermuss sollte man lieber den eigenen Leuten eine Rückkehrprämie offerieren und das Staatswesen reformieren.´Dann klappt es auch mit den Fachkräften.








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