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Zustimmung für Uno-Resolution: Kreml korrigiert seinen Syrien-Kurs

DPARussland passt seine Syrien-Politik an - ein bisschen. Zweimal hat der Kreml sich im Uno-Sicherheitsrat quergestellt, nun signalisiert Außenminister Sergej Lawrow Zustimmung zu Kofi Annans Vermittlungsplan. Doch die Details sind längst nicht ausgehandelt, eine neue Machtprobe steht bevor.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...822552,00.html
  1. #30

    Zitat von thueringenomsker Beitrag anzeigen
    ist immer besser wenn sich mehrere Weltmaechte um den Frieden in der Welt kuemmern, als nur Eine!!!
    Wenn Russland sich nur im den Frieden in der Welt scheren würde, ja, dann wäre das möglicherweise so. Aber Russland kümmert sich nur um seinen eigenen Profit und darum, mit taktischen Machtspielchen seinen verlorenen Status als Weltmacht zurück zu gewinnen.

    Zitat von thueringenomsker Beitrag anzeigen
    Denn das Ergebniss der Herrschaft nur einer Weltmacht kann man ja am Verlauf der letzten 60 Jahre sehen!
    Das wäre ja das Allerneueste, dass in den letzten 60 Jahren nur eine Weltmacht geherrscht hätte. Im Gegenteil standen sich zwei Weltmächte gegenüber, und mehrmals ist die Welt dabei nur sehr knapp und mit viel Glück am finalen Atomkrieg vorbei geschrammt. Erst als die Sowjetunion ihre Militärmaschinerie nicht mehr bezahlen konnte, wurde dieser extrem gefährliche Zustand beendet.
    Jetzt wird Russland von einem KGB-Offizier beherrscht, der den Verlust des Weltmachtstatus nicht verkraftet hat und unbedingt die Augenhöhe gegen die USA wieder herstellen möchte. Koste es, was es wolle. Zum Glück wird er das niemals schaffen, solange Russlands marode Industrie außer Rohstoffen und Kriegsgerät keine konkurrenzfähigen Produkte hat.

    Trotzdem wittert Russland seine Chance, weil der alte und neue Feind in den USA gerade eine Wirtschaftskrise durchmacht. Deswegen auch der Eiertanz um Syrien. Da geht es Russland nicht um Frieden, sondern nur um seine strategische Interessen: nämlich um den Warmwasserhafen am Mittelmeer und Russlands letzte Verbündete im Nahen Osten. "Multipolare Welt", LOL.

    Trotzdem schade. Russland könnte so viel Gutes bewirken, wenn es das denn wirklich wollte. Aber wer die Welt nur aus strategischer Sicht unter dem Gesichtspunkt des Eigennutzes wahrnimmt und Machtpositionen zurückerobern will... einfach schade, das.
  2. #31

    Zu dem Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Russland passt seine Syrien-Politik an - ein bisschen. Zweimal hat der Kreml sich im Uno-Sicherheitsrat quergestellt, nun signalisiert Außenminister Sergej Lawrow Zustimmung zu Kofi Annans Vermittlungsplan. Doch die Details sind längst nicht ausgehandelt, eine neue Machtprobe steht bevor.

    Zustimmung für Uno-Resolution: Kreml korrigiert seinen Syrien-Kurs - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ein durchaus interessanter und lesenswerter Artikel, der gleich zu Beginn auf die Rolle von GB und den USA im Kampf gegen das faschistische Unrechtsregime in D. verweist:

    "In einem Gastbeitrag, den die Politiker gemeinsam in der US-Zeitung "Washington Post" veröffentlichten, zitierten Cameron und Obama Winston Churchill, Londons Kriegspremier, der einst das Bündnis mit Washington gegen Hitlerdeutschland geschmiedet hatte: Es gebe "fast nichts, was sie nicht gemeinsam erreichen könnten, sei es im Feld des Krieges oder den nicht minder verworrenen Problemen des Friedens".

    Ein Aspekt, der zum Nachdenken anregt, z.B darüber, welches Gewicht der SU im Kampf gegen Hitlerdeutschland beigemessen wird?

    Forist Tom Joad gibt zu Bedenken:
    Zitat von Tom Joad Beitrag anzeigen
    ...
    Wir sollten uns an eine komplexere Welt gewöhnen und nicht reflexartig immer wieder die Gleichen für alles Elend verantwortlich machen. Das führt nur zu Verdummung.
    Das gilt sicher nicht nur dafür , wer oder was für das Elend verantwortlich gemacht wird, sondern auch für die eher positiven Zustände und Umstände in der Welt, zu denen eben auch die Schaffung von Frieden, dessen Sicherung bzw. Erhaltung gehören.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier. MfG reahl
  3. #32

    Wer...

    Zitat von reahl Beitrag anzeigen
    Ein durchaus interessanter und lesenswerter Artikel, der gleich zu Beginn auf die Rolle von GB und den USA im Kampf gegen das faschistische Unrechtsregime in D. verweist:

    "In einem Gastbeitrag, den die Politiker gemeinsam in der US-Zeitung "Washington Post" veröffentlichten, zitierten Cameron und Obama Winston Churchill, Londons Kriegspremier, der einst das Bündnis mit Washington gegen Hitlerdeutschland geschmiedet hatte: Es gebe "fast nichts, was sie nicht gemeinsam erreichen könnten, sei es im Feld des Krieges oder den nicht minder verworrenen Problemen des Friedens".

    Ein Aspekt, der zum Nachdenken anregt, z.B darüber, welches Gewicht der SU im Kampf gegen Hitlerdeutschland beigemessen wird?

    Forist Tom Joad gibt zu Bedenken:


    Das gilt sicher nicht nur dafür , wer oder was für das Elend verantwortlich gemacht wird, sondern auch für die eher positiven Zustände und Umstände in der Welt, zu denen eben auch die Schaffung von Frieden, dessen Sicherung bzw. Erhaltung gehören.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier. MfG reahl
    die Hauptlast bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus getragen hat ist wohl klar!? Das ist eindeutig die Sowjetunion gewesen!
    Denn die USA/GB haben erst aktiv in den 2.WK eingegriffen, als die Niederlage Hitlerdeutschlands schon fest stand und die sowjetischen Armeen schon an den Grenzen Hitlerdeutschlands stand!
    Und die USA/GB haben vor allem auch deswegen eingegriffen, weil sie
    unter allen Umstaenden verhindern wollten, das die Sowjetunion ganz
    Deutschland befreit haette und dann vielleicht doch nicht an der Westgrenze Deutschlands still gehalten haetten, sondern vielleicht bis zum
    Atlantik vorgestossen waeren!!!








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