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Zustellservice Cardrops: Das Auto als Päckchenstation

cardops.comPaket-Lieferungen haben einen großen Nachteil: Man muss zu Hause sein, um die bestellte Ware in Empfang zu nehmen. Ein belgisches Unternehmen will die Zustellung nun flexibler machen - und die Päckchen im Auto des Empfängers abladen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/z...-a-889597.html
  1. #1

    Lustig..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Paket-Lieferungen haben einen großen Nachteil: Man muss zu Hause sein, um die bestellte Ware in Empfang zu nehmen. Ein belgisches Unternehmen will die Zustellung nun flexibler machen - und die Päckchen im Auto des Empfängers abladen.

    Zustellservice Cardrops liefert Pakete ins Auto - SPIEGEL ONLINE
    Ich stelle mir gerade vor wie das ist, wenn der Kunde/Empfänger selber Taxi- oder Auslieferungsfahrer ist, oder gerade in einem Megastau steht, gerade einen Trip in die Schweiz unternimmt, etc..

    Wer sein Auto meist vor der Tür hat, braucht den Service kaum.

    Und dieses Beispiel: "Das Geschenk für den Partner ist bestellt, bezahlt und als Päckchen verschickt - jetzt muss es nur noch in Empfang genommen werden." halte ich für reichlich naiv..
  2. #2

    Geniale Idee!

    Die Idee ist top! Ich kenne das; ich bin zwischen 9 und 21h nicht zu Hause. Keine Chance auch nur ansatzweise Pakete entgegen zu nehmen! Dabei steht mein Auto hier auf dem Mitarbeiterparkplatz die ganze Zeit herum und könnte wirklich als Abgabestelle für Lieferungen dienen. Wenn ich dann zum Auto komme, liegen die Päckchen bereits im Kofferraum! Ist doch ein Traum! Urlaube meldet man natürlich und im Stau steht der Durchschnittsbürger dann wieder zu Zeiten, zu denen kein Paketdienst liefert. Ich habe jedenfalls noch nie ein Paket vor 9 und nach 18h bekommen! Mein Vorredner hat wohl nicht kapiert, dass der Vorteil darin besteht, dass man die Lieferung auf diesem Wege quasi problemlos an seinen Arbeitsplatz geliefert. bekommt. Anders ginge das z.B: bei mir nicht. Hier arbeiten 3.000 Menschen am Standort und Externe dürfen das Gelände nur in begründeten Ausnahmefällen mit Genehmigung betreten. Die Security würde sich freuen, wenn jeder den Paketdienst zur Pforte bestellen würde. Die hätten den ganzen Tag nichts anderes zu tun, wie die Mitarbeiter anzurufen und ihnen mitzuteilen, dass ein Paketzusteller an der Pforte auf sie wartet!
  3. #3

    Na hoffentlich

    haben die Boten dann auch die Schlüssel für Parkhäuser und Garagen. Und wenn das Auto des Empfängers gar nicht parkt, sondern unterwegs ist, müssen sie schon verdammt flott unterwegs sein. - Aber die Idee an sich ist nicht schlecht.
  4. #4

    zu aufwendig

    Zu Aufwendig für den Paketempfänger. Wer läßt dazu sein Auto umrüsten? Wird sich nicht durchsetzen. Dann lieber neuen Packstation vor die großen Unternhmen stellen.
  5. #5

    ...

    Es gäbe so viel einfachere Lösungen. Warum werden Pakete nicht abends zugestellt? Oder Vermieter bauen einfach mal größere Briefkästen ein bzw. einen Paketkasten für alle Mieter. Oder man gibt einen bevorzugten Zeitraum für die Zustellung an, z.B. einmal die Woche...und vorher werden alle Pakete gesammelt.
  6. #6

    aus Erfahrung

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Es gäbe so viel einfachere Lösungen. Warum werden Pakete nicht abends zugestellt? Oder Vermieter bauen einfach mal größere Briefkästen ein bzw. einen Paketkasten für alle Mieter. Oder man gibt einen bevorzugten Zeitraum für die Zustellung an, z.B. einmal die Woche...und vorher werden alle Pakete gesammelt.
    Es reicht, wenn 2-3 Parteien mit Kindern im Haus wohnen -
    um die Anzahl und Art(Größe) der Pakete in einem "Extra-Paketkasten" unterzubringen, müsste der Kasten von der Größe eines Containers sein.

    Ganz nebenbei: Es gibt Packstationen. Registrierung/Anmeldevorgang im Internet ganz einfach. Völlige Flexibilität bei der Abholung.

    Und aufpassen bei Lieferung nach Hause: Die AGB bei DHL besagen, dass Pakete nur vor die erste Tür geliefert werden müssen. Das heißt, die Auslieferung an die Wohnungstüre(egal, welcher Stock), ist nur Kulanzsache des Fahrers. skandalös, aber leider tatsächlich Vertragsbedingung bei Lieferung über DHL.
  7. #7

    naja

    wenn man sowieso den ganzen tag bei der arbeit ist, wieso lässt man das paket dann nicht dahin liefern?
    das können ja schöne verfolgungsjagden werden, wenn der postbote gerade liefern will und der beliferte durch die stadt fährt.
    wenn man berücksichtigt, das ups z.b. routen festlegt, bei denen man möglichst nur rechtsabbiegt, um schneller anzukommen, wird es schwer eine route für den boten festzulegen, wenn man vorher nicht weiss wo das ziel sein wird. ob man so effizient liefern kann?
  8. #8

    Keine Innovation, schon längst Standard

    Schindler und andere namhafte Unternehmen mit Servicetechnikern beliefern auf diese Weise schon seit Jahren ihre Monteure mit benötigten Ersatz- und Verschleissteilen.
    Nachdem ermittelt wurde, dass die meiste Zeit der Monteure beim Kaffee am Ausgabetresen draufging, haben sich die Unternehmen für diese Methode entschieden. Neu ist nur der Öffnungsmechanismus, alles andere ist kalter Kaffee.
    Hat damals funktioniert und wird auch heute funktionieren, allerdings ist es wieder eine Frage der Mentalität, wer überlässt Fremden den Öffnungsmechanismus für sein Allerheiligstes?
  9. #9

    An den Arbeitsplatz liefern zu lassen ...

    ist wirklich die einfachste Möglichkeit. Bei Arbeitsplätzen wo das schlecht möglich ist, kann der Arbeitgeber sicher eine Regelung finden. Ansonsten gibts immernoch Packstationen.


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