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Zum Tode Tony Scotts: Der Action-Künstler
REUTERSSein Bruder Ridley gilt als Genie, an ihm selbst klebte das Image des begabten Handwerkers. Dabei war "Top Gun"-Regisseur Tony Scott ein Meister des modernen Actionfilms, der mit seinem Stakkato-Stil bis an die Schmerzgrenze des Publikums ging. Jetzt hat sich der 68-Jährige das Leben genommen.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,850972,00.html
- #1 20.08.2012 15:00 von
Danke Tony Scott ..
.. für ein paar tolle Filme! Ich bin zwar nicht der Actionkinogänger, aber die Filme von Tony Scott haben mir immer ganz gut gefallen.
R.I.P.
R.I.P. - #2 20.08.2012 15:11 von
- #3 20.08.2012 15:19 von
Tony Scott war ein sehr guter Regisseur. Selbst seine hypernervösen Filme wie "Domino" waren auf jeden Fall sehenswert und Teile seiner Arbeit stilbildend.
Hollywood verliert einen seiner prägenden Köpfe. - #4 20.08.2012 15:37 von
Cooler Regisseur
Die visuelle Grandeur seines Bruders erreichter er nicht, aber trotzdem waren einige Werke sehr stimmungsvoll. Vor allem das vielgescholtene 'Hunger' war äußerst atmospärisch.
Schade um ihn. Für mich war er so eine Art Bruder im Geiste mit Michael Mann (der ja auch längst seiner poppig bunten TV-Vergangenheit entwachsen ist). - #5 20.08.2012 16:15 von
Frage mich...
...immer wiso sich solche Leute das Leben nehmen. Egal welche Probleme er hatte, er hatte sicherlich ein paar Millionen auf dem Konto. Und sein Gesicht ist nicht so bekannt. Da könnte man leicht einfach eine große Menge Bargeld abheben, und sich irgendwo in der Provinz eine Hütte kaufen, und den Rest des Lebens faulenzen oder sonstwas machen. Gerade in einem Land ohne nennenswertem Meldesystem wie die USA.
- #6 20.08.2012 16:25 von
The Hunger ist einer meines Lieblingsfilme. Alleine die Virtouse Nutzung Schuberts Trio in E Dur in einer der Schlüsselszenen am Anfang als Klavierversion berührte in ihrem Wechselspiel mit den Szenen langfristig.
Die Lichtsetzung und Atmospähre im Film war darüberhinaus zwar elaboriert aber an sich fantastisch. - #7 20.08.2012 18:37 von
- #8 21.08.2012 08:02 von
Von wegen
Zitat: "Viagra in Form geiler Kampfmaschinen" nannte die "Welt" den bunten Fliegerfilm "Top Gun".
Der Film kam 6 Jahre vor Viagra. "Die Welt" kann ihn wohl kaum so genannt haben.
Wäre schon sehr Visionär, wenn irgendjemand den Film sechs Jahre vor dem erscheinen von Viagra so bezeichnet hätte. Und wenn es jemand sechs Jahre nach Erscheinen des Films getan hätte, würde sich wohl kaum jemand dafür interessieren.
Nun muss man sich wieder selber ausdenken, was an dem Artikel Dichtung, und was Wahrheit ist. Danke, Bild- äh, sorry, Spiegel-Online!
M. - #9 21.08.2012 08:06 von
Stilbildend
In diversen Artikeln zum Tode Tony Scotts war nun zu lesen, dass er am Anfang große Probleme mit der Schauspielführung hatte; oft wird hier als Beispiel "The Hunger " angeführt.
Aus meiner Sicht ist dieses fast apathische, also nicht direkt geführte Schauspiel aber Programm und macht diesen Film gerade so "gespenstisch" und stark. Auch wenn Tony Scott später einige legendäre Actionkracher inszenierte – "The Hunger" ist ein zu Unrecht missachtetes filmisches Meisterwerk.
Und ja: ich kann mich an keinen anderen Mainstreamfilm erinnern, der in dieser Konsequenz eine Avantgardeband, als die ich Bauhaus mal bezeichnen möchte, eingesetzt und in die Handlung verwoben hat.
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