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Zum Tode Horst Faas': "Das ist ja die Absicht des Krieges: zu töten"
APDer Krieg war sein Leben: Der deutsche Fotograf Horst Faas, der nun im Alter von 79 Jahren starb, begleitete mehr als ein Jahrzehnt die Kämpfe in Vietnam. Die preisgekrönten Bilder der Reporterlegende wurden weltweit zu Ikonen und begründeten seinen Ruhm.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...832678,00.html
- #1 11.05.2012 17:00 von
und...
...in Laos und Kambodscha liegen immernoch die US-amerikanischen Streuminen rum. Sehen zum Teil aus wie metallene Spielzeugschmetterlinge. Prima für die Kinder dort. Ganz tolles Theater, was die Amis dort damals ablieferten. Und das ist jetzt schon 40 Jahre her. Und in Afghanistan und im Iraq werden in 40 Jahren wohl noch Urangeschosse rumliegen...
interessantes Erlebnis meinerseits in Laos: Die Amis haben jetzt ein schlechtes Gewissen und wollten ihre ganze Scheiße selbstlos wieder wegräumen, nur die Laoten wollen die Amis nicht mehr haben. Schnauze voll bis oben. Da laufen diesbezüglich nur EU-Projekte.
Hat eigentlich irgendjemand schon Henry Kissinger angeklagt? - #2 11.05.2012 17:37 von
Falsch verstanden
"Das ist ja die Absicht des Krieges: zu töten"
Bei aller Kritik am Krieg, aber das ist nicht das Ziel eines Krieges.
Krieg nimmt das Töten in Kauf, das ist was ganz anderes - #3 11.05.2012 17:49 von
- #4 11.05.2012 18:12 von
Bevor dieser Thread durch politische und moralische Diskussion zerbombt wird, möchte ich die Gelegenheit nutzen und Horst Faas aus tiefstem Herzen danken.
Mir waren viele der Fotos zwar schon bekannt, aber ich wusste bislang nicht, dass Horst Faas sie entweder selbst geschossen oder deren Veröffentlichung durchgesetzt hat. Dieser Mann hat Großes geleistet, denn diese Bilder sagen mehr als tausend Worte. Sie haben die öffentliche Wahrnehmung dieser Kriege im positiven Sinne stark geprägt, weil jeder sehen konnte, wie grausam es dort überhaupt zugeht.
Menschen wie ihn bräuchte es wirklich mehr in der aktuellen Medienlandschaft... - #5 11.05.2012 20:33 von
- #6 11.05.2012 21:54 von
Wenn wir schon dabei sind.
Das Töten wird billigend in Kauf genommen.
Ansonsten, um es ganz platt zusagen, ist es die Absicht den Gegner zu verletzen. Erst das bindet Resourcen (Transporte/Behandlung/Versorgung/Pflege/medizinische Produkte und Apparate) des Gegners die dann nicht mehr für den Krieg und die eigentlichen Kriegshandlungen eingesetzt werden können.
Deshalb ist Faas´ Verdienst das Bild des schreienden verletzten Kindes zu veröffentlichen nicht hoch genug einzuschätzen, weil hier wesentlich mehr Leid gezeigt wird als durch Tode. - #7 12.05.2012 09:24 von
Absicht - Ziel
Es ist schon merkwürdig, wie jemand, der vermutlich nicht einen einzigen Tag im Krieg verbracht hat, glaubt, jemanden wie Faas belehren zu können!
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