Forum


 

Zum Tod von Whitney Houston: Sturz eines Engels

REUTERSPop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...814751,00.html
  1. #110

    Zitat von frank_w._abagnale Beitrag anzeigen
    Whitney Houston würde genauso wie Michael Jackson noch leben, wenn man sie nicht wieder ins Rampenlicht und auf die Bühne gezerrt hätte.
    Ja, MJ hat man auf die Bühne gezerrt, zumindest in jungen Jahren. Whitney dagegen nicht. Wie sie selbst einmal erzählt hat, kam der Wunsch von ihr selbst und ihre Eltern hätten sie sogar versucht davon abzubringen. Ihre Mutter hätte so was gesagt wie für eine professionelle Gesangekarriere müsste man sich verdammt warm anziehen. Die Mutter wußte wohl, was da auf Whitney zukommt.
  2. #111

    Sehnsüchte

    Zitat von gis Beitrag anzeigen
    Was Frauen an Brutal Machos so fasziniert, das habe ich mich schon als 18jähriger gefragt.
    In dem Fall und bei Amy vielleicht die innere Sehnsucht mal von einem Mann nicht wie eine unberührbare Göttin behandelt zu werden. Der Preis für die Erfüllung dieser Sehnsucht ist dann leider sehr hoch gewesen. Man hat ja auch schon oft gehört, dass hochbezahlte Manager in ihrer Freizeit zu Dominas gehen, weil sie mal richtig erniedrigt werden wollen. Die menschliche Psyche ist eben manchmal schwer zu verstehen.
  3. #112

    Partiell richtig

    Zitat von cobaea Beitrag anzeigen
    Die meisten Popstars überleben den Drogenmissbrauch übrigens - oft sogar gar nicht schlecht. Das reicht von den Beatles über die Stones (mit Ausnahme von Brian Jones) bis zu Clapton und vielen mehr. Die hohe Überlebensrate dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass bessere Drogenqualität und entsprechende medizinische Betreuung teuer sind.
    Dies stimmt partiell; wer reich ist, spart sich auch Dinge wie Beschaffungskriminialtät und nachfolgende Gefängnisaufenthalte usw.

    Reichtum schützt aber niemanden vor den kurz- bzw. langfristigen Folgen -> Überdosis bzw. körperlicher/geistiger Verfall durch starken Drogenkonsum.

    Es gibt auch relativ arme Heroin-Junkies, die auf eine lange Drogenkarriere zurückblicken können. Überlebenswichtig ist die Frage, ob man den Konsum einigermassen begrenzen kann.
  4. #113

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pop-Queen Whitney Houston ist mit nur 48 Jahren in Los Angeles unter ungeklärten Umständen gestorben. Ihr Absturz begann jedoch schon viel früher. Was bleibt, ist die Erinnerung an ein unvergleichliches Talent.

    Zum Tod von Whitney Houston: Sturz eines Engels - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    My Love Is Your Love
  5. #114

    .........

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Alles immer auf das Musik-Business zu schieben, ist allerdings etwas daneben. Es gibt ja wohl genügend - ich sage jetzt mal - Persönlichkeiten, die das offensichtlich nicht zerstört hat; Ross, Warwick, Armstrong, Franklin, Sinatra, um nur einige zu nennen. Wie sagt der Engländer so richtig: "Who can't handle fire should stay out of the kitchen".

    gut erkannt- Persönlichkeiten, deshalb ist es ein Treppenwitz was hier teilweise geschrieben wird
  6. #115

    Zitat von qlcasa Beitrag anzeigen
    ... entscheidend ist doch das es immer eine persönlich Entscheidung ist, wenn jemand Drogen nimmt, hat er/sie es in der Hand es zu tun oder nicht, erst wenn es zur Sucht wird, ist diese Entscheidung nicht mehr in der Hand der jeweiligen Person.
    Möglicherweise haben Sie noch nie an der Bühnenrampe am Mikro gestanden vor einem Saal bekiffter Fans, neben einem Haufen bekiffter Tänzer/innen und hinter sich die bekiffte Band - alles nur um Stimmung hochzupeitschen. Da wird die "persönliche Entscheidung" ganz schön eingeengt. Ich kenne das aus der Zeit, wo erst nur Alkohol im Spiel war. Der "Erfolg" wird daran gemessen, dass der Saal kocht! Tödlicher Lärm! Irre Lichtbltze, Veitstänze! Wo bleibt da Raum für "persönliche Entscheidung"? Dieser gesamte Konzertbetrieb ist die Sucht!!
  7. #116

    Dusty

    Zitat von CNPNTGFGZP Beitrag anzeigen
    ...die Kirche im Dorf!
    Von wegen „Queen of Soul” - so etwas behaupten nur „Fachleute”, die noch nie etwas von Aretha Franklin, Shirley Bassey und meinetwegen noch Tina Turner gehört haben, geschweige denn deren wahre Bedeutung für die Musik, den Nachwuchs, echte Stilprägung etc. auch nur ansatzweise einschätzen können.

    Ein Vorposter schrieb erstaunlicherweise .....
    Ja Dusty, unvergessen!

    Whitney hätte bestimmt eine Supersängerin sein können, mit Songs, die ihrer Stimme angemessen gewesen wären. So wurde sie als Popdiva vermarktet. Ihre Stimme hätte Besseres verdient gehabt. Trotzdem bekomme ich jedes Mal Gänsehaut bei: I'll always love you!
  8. #117

    .

    Zitat von juttaweise Beitrag anzeigen
    Ja Dusty, unvergessen!

    Whitney hätte bestimmt eine Supersängerin sein können, mit Songs, die ihrer Stimme angemessen gewesen wären. So wurde sie als Popdiva vermarktet. Ihre Stimme hätte Besseres verdient gehabt. Trotzdem bekomme ich jedes Mal Gänsehaut bei: I'll always love you!
    Na ja, das ist doch der springende Punkt. Ob nun Popdiva oder nicht. Die Lieder haben etwas gemacht. Bei One Moment In Time habe ich meine Frau das erste Mal geküsst. Deshalb wird dieses Lied immer etwas besonderes für mich sein.

    Und I'll Always Love You hat auf mich den gleichen Effekt, wie bei Ihnen.

    WH hatte eine herausragende Stimme. Ob sie nun hätte andere Lieder singen sollen oder nicht. Wer weiß? Vielleicht wäre sie dann eine Gsopel-Sängerin geworden, die nie anderswo als in Kirchen gesungen hätte - und noch am Leben wäre.

    Musik macht mit Menschen etwas, das sich jeder Einteilung, Beurteilung und Kategorisierung entzieht.








TOP



TOP