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Zum Tod von Rodney King: Der Held, der keiner war

Getty ImagesEr wurde unfreiwillig zum Symbol: Rodney Kings Misshandlung durch kalifornische Cops löste 1992 die größten Rassenunruhen in der Geschichte von Los Angeles aus. Mit seiner Heroenrolle wurde er nie fertig. Jetzt starb er mit nur 47 Jahren.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...839418,00.html
  1. #1

    3,8 Millionen Dollar

    So tragisch die Geschichte sein mag: 3,8 Millionen Dollar, mit denen er sich ein schönes Leben hätte machen können, hat er in den Sand gesetzt, um noch berühmter und noch reicher zu werden. Der Mensch kriegt von Natur aus den Hals nicht voll.
  2. #2

    Wie immer

    Straffällig geworden und dann zum Helden.
    Das muss schiefgehen.
    Drogen und Entzug sind ihm wohl auch von der Gesellschaft aufgezwungen worden?
  3. #3

    Es ist..

    ..eine traurige Geschichte die in der nahen Gegenwart ihr Pendant findet. Noch trauriger als die Ausnutzung der Opfer durch Medien und Politik ist die Tatsache das sich in den USA immer noch zu wenig tut um den Rassismus wirklich zu bekaempfen. 2007 habe ich meine letzten Erfahrungen zu diesem Thema vor Ort gesammelt und muss sagen ich war schlichtweg entsetzt. Ungeschriebene Gesetze scheinen die Menschen davon abzuhalten sich nahezukommen.. Schwarzer Praesident schoen und gut, die Mauern in den Koepfen haben nicht mal begonnen zu broeckeln.
  4. #4

    Bettelarm und hungrig einen Laden überfallen? Der Arme kann einem leid tun. Und dann besitz die Polizei auch noch die Frechheit einen solchen Mann einer "Hetzjagt" zu unterziehen?? Die Prügel der Polizisten ist verachtungswürdig, genau so wie der Artikel geschrieben ist.
  5. #5

    Also schlicht gesagt:

    in verpfuschtes Leben denn nicht alles kann man auf die Gesellschaft schieben.

    Ruhe in Frieden den du auf Erden nicht hattest!
  6. #6

    "Ausgrenzung durch Armut" Geissel des 21ten Jahrhunderts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde unfreiwillig zum Symbol: Rodney Kings Misshandlung durch kalifornische Cops löste 1992 die größten Rassenunruhen in der Geschichte von Los Angeles aus. Mit seiner Heroenrolle wurde er nie fertig. Jetzt starb er mit nur 47 Jahren.

    Zum Tod von Rodney King - SPIEGEL ONLINE
    R.I.P. Rodney King

    Als "Ikone gegen Rassenhaß" und für das normale "Leben der Unterschicht" war er in der Tat wenig brauchbar

    Dennoch was in den USA passiert geschieht auf die eine oder andere Weise meist zeitverzögert irgendwann in Europa.

    Bisher werden Niedriglöhner, Langzeitarbeitslose und Obdachlose in Deutschland nur dadurch aus der Gesellschaft gedrängt, das sie sich "Öffenlichkeit" kaum noch leisten können. In den Großstädten wie Köln und Berlin werden sie wohnrechtlich gesehen in Randgebiete oder Sozialslums verdrängt, weil die Mieten woanders unbezahlbar werden. Gesundheitsvorsorge wird auch immer unbezahlbarer, da nur noch bezahlt wird was verordnet wird und was das ist bestimmen die Krankenkassen oft gegen das Patienwohl aus Kostengründen, bei Pflege oft vom MDK (medizinischen Dienst der Krankenkassen) künstlich niedrig gerechnet.

    Aber irgendwann wird der Staat auch zuschlagen (müssen), weil er die Armut fördert und "Wohlstand für alle" zu verhindern sucht auch wenn viele dieser "Staatsschauspieler" das Gegenteil behaupten sobald irgendwo Blitzlicht oder Kamera auftauchen.

    Ciao
    DerDemokrator

    P.S. Ok, ein Held oder eine Ikone war Rodney King nicht, aber wohl ein Beispiel dafür wie Armut eine Gesellschaft verändert.
  7. #7

    Drogen

    Zitat von lichtwort.de Beitrag anzeigen
    So tragisch die Geschichte sein mag: 3,8 Millionen Dollar....
    Sehr geistreich, einem Drogenfreak $ 3,8 Mio. in die Hand zu drücken.
  8. #8

    Zitat von lichtwort.de Beitrag anzeigen
    So tragisch die Geschichte sein mag: 3,8 Millionen Dollar, mit denen er sich ein schönes Leben hätte machen können, hat er in den Sand gesetzt, um noch berühmter und noch reicher zu werden. Der Mensch kriegt von Natur aus den Hals nicht voll.
    Vielleicht wollte er auch einfach nur etwas Sinnvolles machen? Er hätte das Geld ja auch einfach versaufen und verkiffen können, wäre das besser gewesen?
  9. #9

    Rip

    Interessanter Artikel. Von den Details zu dem Fall wusste ich bisher vieles nicht. Traurig, dass King sich (bis zum Schluss?) nie richtig fangen konnte.

    Zitat von lichtwort.de Beitrag anzeigen
    So tragisch die Geschichte sein mag: 3,8 Millionen Dollar, mit denen er sich ein schönes Leben hätte machen können, hat er in den Sand gesetzt, um noch berühmter und noch reicher zu werden. Der Mensch kriegt von Natur aus den Hals nicht voll.
    Woher sollte er denn gelernt haben mit dem Geld umzugehen? Vielleicht sollte man bei solchen Schadenersatzsummen auch gleich noch einen "seriösen" Anlageberater mitliefern.
    Nur mit Geld zuschütten bringt halt auch nichts.


    Siehe auch Bundesliga. Bis vor einigen Jahren wurden die Spieler mit ihrem Geld alleine gelassen. Nicht wenige davon verloren es so schnell wie sie es verdienten.








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