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Zum Tod von Rodney King: Der Held, der keiner war

Getty ImagesEr wurde unfreiwillig zum Symbol: Rodney Kings Misshandlung durch kalifornische Cops löste 1992 die größten Rassenunruhen in der Geschichte von Los Angeles aus. Mit seiner Heroenrolle wurde er nie fertig. Jetzt starb er mit nur 47 Jahren.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...839418,00.html
  1. #10

    Zitat von blaudistel Beitrag anzeigen
    in verpfuschtes Leben denn nicht alles kann man auf die Gesellschaft schieben.
    Man kann die Gesellschaft aber auch nicht vollständig entlasten. Knast für einen Raubüberfall ist okay, Bewährung gestrichen wegen Alkohol am Steuer auch. Fast totgeschlagen zu werden hingegen nicht. Ist eigentlich ganz einfach.
  2. #11

    Zitat von jagenauundso Beitrag anzeigen
    Vielleicht wollte er auch einfach nur etwas Sinnvolles machen? Er hätte das Geld ja auch einfach versaufen und verkiffen können, wäre das besser gewesen?
    Wenn's dabei geblieben wäre, dann hätte er auf jeden Fall länger was davon gehabt. Ansonsten haben Sie natürlich recht.
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er wurde unfreiwillig zum Symbol: Rodney Kings Misshandlung durch kalifornische Cops löste 1992 die größten Rassenunruhen in der Geschichte von Los Angeles aus. Mit seiner Heroenrolle wurde er nie fertig. Jetzt starb er mit nur 47 Jahren.

    Zum Tod von Rodney King - SPIEGEL ONLINE
    Dass Polizisten einen Schwarzen verprügeln und fast umbringen ist verabscheuungswürdig! Aber ist damit gerechtfertigt, dass bei Unruhen wegen des Freispruchs eines der Täter 55 unschuldige Menschen getötet werden. Die Menschen, die diese Unruhen in Gang gebracht haben, sind viel schlimmer als diese Polizisten!!! Sie haben dafür gesorgt, dass 55 unschuldige Menschen getötet wurden, auch wenn das sicher nich von ihrer Hand geschah. Ich finde es erschreckend, dass in den Medien es auch noch so dargestellt wird, als sei diese Reaktion der Schwarzen auch noch sowas wie gerechtfertigt. Leider wird man solchen Menschen ja schwer habhaft, aber wenn, sollte man sie hart bestrafen.
  4. #13

    Drogen und Entzug, Arbeitslosigkeit und Billigjobs.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drogen und Entzug, Arbeitslosigkeit und Billigjobs. Amerika vermarktete ihn als lukrative Ikone einer kaputten Gesellschaft, doch verweigerte ihm seine eigene, brüchige Menschlichkeit - und ließ ihn schließlich fallen.

    Am Sonntagmorgen fand ihn seine Verlobte Cynthia Kelly tot im Swimmingpool seines Hauses auf. Rodney King war 47 Jahre alt.

    Zum Tod von Rodney King - SPIEGEL ONLINE
    Und dennoch konnte er sich ein Haus mit Pool leisten!

    Hier im Sozialstalinismus kann ich das trotz Studiums und weitgehender Schuldenfreiheit nicht, weil der Staat 75% meiner Arbeitsleistung beansprucht, diese Drecks-Unterdrücker und Sklavenhalter!

    Eine grauenvolle Zeit für alle fleißigen und arbeitsamen Mitbürger, die nur noch zum staatlichen Ausplündern gut sind und wie Leibeigene von der Regierung behandelt werden. Hoffentlich gibt es auch hier bald Unruhen!!!
    Dann sei Gott denen gnädig, ich werde es nicht sein.
  5. #14

    ach wirklich ?

    Zitat von Zenturio.Aerobus Beitrag anzeigen
    Sehr geistreich, einem Drogenfreak $ 3,8 Mio. in die Hand zu drücken.
    In einem Land wie Deutschland in dem Millionen unter Alkoholismus leiden und dieser aber trotzdem immer und überall gefeiert wird und als "normal" gilt sollten sie mit Worten wie Drogenfreak vorsichtig sein.
    Immerhin hat er versucht mit dem Geld eine Firma auf die Beine zu stellen, und hat es nicht einfach versoffen.
  6. #15

    Zitat von Zenturio.Aerobus Beitrag anzeigen
    Sehr geistreich, einem Drogenfreak $ 3,8 Mio. in die Hand zu drücken.
    Ein sehr "geistreicher" Kommentar!
  7. #16

    Hero

    Zitat von supercat71 Beitrag anzeigen
    Ein sehr "geistreicher" Kommentar!
    Dankeschön, ich muss dazu noch anmerken, dass mir die Heroisierung des Herrn King schon 1992 auf den Geist ging.
  8. #17

    Zitat von max-mustermann Beitrag anzeigen
    Immerhin hat er versucht mit dem Geld eine Firma auf die Beine zu stellen....
    Ein Bombenerfolg.
  9. #18

    Zitat von koala1909 Beitrag anzeigen
    Dass Polizisten einen Schwarzen verprügeln und fast umbringen ist verabscheuungswürdig! Aber ist damit gerechtfertigt, dass bei Unruhen wegen des Freispruchs eines der Täter 55 unschuldige Menschen getötet werden. Die Menschen, die diese Unruhen in Gang gebracht haben, sind viel schlimmer als diese Polizisten!!! Sie haben dafür gesorgt, dass 55 unschuldige Menschen getötet wurden, auch wenn das sicher nich von ihrer Hand geschah. Ich finde es erschreckend, dass in den Medien es auch noch so dargestellt wird, als sei diese Reaktion der Schwarzen auch noch sowas wie gerechtfertigt. Leider wird man solchen Menschen ja schwer habhaft, aber wenn, sollte man sie hart bestrafen.
    Zumal die meisten Opfer dieser Unruhen nicht etwa reiche Weiße waren, denen man noch irgendwie "Schuld" für die Zustände zuschieben könnte, sondern Koreaner.
  10. #19

    3,8 Millionen für einen fast totgeschlagenen Menschen sind nicht zu viel. Das wahre Problem bei diesem Fall sind die viel zu geringen Strafen für die Polizisten.

    Und da sieht es in Deutschland genauso aus wie in den USA. Auch in Deutschland erhalten kriminelle Polizisten so gut wie nie eine spürbare Strafe, da sie oftmals gedeckt werden, von Kollegen und Vorgesetzten. Und "nur" unfähige Polizisten kommen immer davon.

    Die Medien berichten nur von den spektakulären Fällen. Im Alltag ist es schlimmer, als man der Medienberichterstattung ansieht.


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