REUTERS/NasaAls erster Mensch auf dem Mond hat Neil Armstrong die Welt in kollektives Staunen versetzt. Doch der Nasa-Astronaut wollte partout kein Held sein. Nach seiner historischen Mondfahrt meldete er sich nur noch selten groß zu Wort. Doch eines lag ihm am Herzen: die weitere Erkundung des Kosmos.
Zum Tod von Nasa-Astronaut und erstem Mann auf Mond Neil Armstrong - SPIEGEL ONLINE
Normale Menschen von heute, die ohne googlemaps und Navi kaum den Baumarkt um die Ecke finden, können sich gar nicht vorstellen, was es für eine gewaltige Leistung der NASA und der Astronauten war, mit diesem seltsamen Gefährt und der Rechenleistung eines Taschenrechners "bewaffnet", etwas so Großes und Bleibendes zu vollbringen.
Gute Reise, Mr. Armstrong!
Er hat jetzt seinen letzten Schritt getan. Schon im Leben hat er was eigentlich unfassbares erlebt.
für die "älteren" Herrschaften hier:
As You Remember It: The Lift-Off of APOLLO 11 - YouTube
ich habs damals noch in schwarzweiß gesehen.
R.I.P.
Schade um den sympathischen Weltraumpionier. Aber er ist schon lange unsterblich.
Jetzt werden wir auch nie mehr erfahren, ob er den Satz "Good luck, Mr Gorsky" tatsächlich gesagt hat.
Good Luck, Mr. Gorsky
Das aber Armstrong zuerst ausstieg und hauptsächlich fotografierte hatte nichts mit Animositäten gegenüber Aldrin zu tun, sondern lag schlicht an den technischen gegebenheiten und den Vorgaben des Flugplans.
Liegt es nicht eher daran, dass wir heute völlig überfrachtet sind und Wesenentliches nicht vom Unwesentlichen unterscheiden können? Die Technik war 1969 schon relativ weit. Wenn ich dagegen die ersten Atlantik oder Pazifiküberqueerer sehe, die sich auf Holzflößen und mit den Sternen navigierend in die Ungewissheit stürzten, dann sind das für mich ebenso große Helden.
Es war eine tolle Zeit und das Mondprogramm hat die Entwicklung auf der Erde in vielen Bereichen enorm beschleunigt. Die Raumfahrer waren immer Missionare des Friedens. Das erste Schritt zur Beeindigung des kalten Krieges mit einem Handschlag russischer und amerikanischer Astronauten im Weltall begann, haben viele vergessen.
Ja, er war auf dem Mond. Daran kann es keinen seriösen Zweifel mehr geben. Es gibt neben den schon lange bekannten dort hinterlassenen Experimenten (z.B. Spiegel, mit deren Hilfe viele Jahre nach der Landung noch die Entfernung zum Mond aktualisiert wurde) inzwischen auch hoch auflösende Satellitenaufnahmen der Landestellen, die die Aktivitäten der Astronauten belegen.
Dazu ist eine derartige Fülle von technischen Daten zugänglich, die das Apollo Programm bis ins kleinste Detail transparent machen.
Und nicht zuletzt: Der kalte Krieg und der unbändige Drang, es dem jeweils anderen System zu zeigen, war damals das sonst beherrschende Thema, das Lebensgefühl.
Die Russen hatten einen sehr guten Geheimdienst und hätten es herausgefunden, wenn in einem so großen Prestigeobjekt, was über viele Jahre die Vormachtsstellung der Amerikaner im Weltall sicherte, nicht alles mit rechten Dingen zugegangen wäre.
Zuletzt: Es gibt hunderte, wenn nicht tausende seriöse Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und eben die Astronauten, die uns in Dokumentationen, Büchern und vielen sonstigen Publikationen von den Details erzählen.
Die Zweifel kommen nahezu ausschließlich von Leuten, die vermeintlich schlaue Fragen stellen, aber gar nicht an der Beantwortung interessiert sind. Auch sind die gängigen vermeintlichen Fake-Beweise seitens der Wissenschaft mühelos widerlegt worden.
Daher ist es wohl nicht anmaßen zu sagen, dass derjenige, der an der Mondlandung zweifelt, lediglich nicht willens ist, sich genau zu informieren. Google kann unzählige Zugänge zu Unterlagen, Berichten usw schaffen.