"Prinz" war die globalisierung in klein: einheitliche bars & cafés, teilweise international verankert (bsp. "Hardrock-C."), für den genormten preisoptimierten einheits-spass, unabhängig von lokalen besonderheiten, egal ob an der waterkant oder im alpenvorland, dafür jedoch mit denglish und dem lebensgefühl, überall auf der welt zuhause zu sein.
dieser 'internationalismus' ist nicht nutzlos.
(was auch immer man davon halten magin bezug auf eliten und ressourcen.)
"regionalhefte" wird es allerdings auch nicht geben:
der Prinz ist nicht an seiner nutzlosigkeit eingegangen. Er geht ein, weil verschlafene redaktionen und verleger mit der überheblichkeit der jahrhundertealten printmedien-traditionen weder die möglichkeiten, noch die mechanismen der sog. "neuen medien" begriffen haben, geschweige denn für sich nutzen konnten.

Antworten / Zitieren

