Schön wie im Teaser mit "Apple-Konkurrent" noch völlig unnötig versucht wird, eine nicht vorhandene Verbindung zwischen Apple und Kinderarbeit unterschwellig mit einzuflechten.
REUTERSKinderarbeit, ab und an Schläge und 26 Elf-Stunden-Tage im Monat: Das sollen die Bedingungen bei dem chinesischen Unternehmen HEG sein, von dem Samsung unter anderem Smartphones herstellen lässt. Der Apple-Konkurrent will den Vorwürfen nachgehen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...848832,00.html
Schön wie im Teaser mit "Apple-Konkurrent" noch völlig unnötig versucht wird, eine nicht vorhandene Verbindung zwischen Apple und Kinderarbeit unterschwellig mit einzuflechten.
Ist ja leider nicht die einzige Firma die unter derartigen unglaublichen Sklavenbedingungen herstellen lässt. Ich empfehl jeden den Speigel Artikel: "Licht für die Welt" als Lektüre und wie schnell man in China in einem der Arbeitslager landen kann! Solang es keine internationale Ächtung von derartiger Sklavenarbeit hat, bleibt nur der Käuferstreik und diese Bedingungen jedem bekanntzumachen. Die Demokratie ist der Diktatur doch um Lichtjahre an Menschlichkeit überlegen!
"Wann immer es um etwas technisches, gleich ob Computer, Handy, Fernseher, MP3 oder gar ein Auto geht, bringt immer 'Apple' unter. Das bringt Klicks! Notfalls kann man es auch auf biegen und brechen reinprügeln:
- 'AppleKonkurrent' statt 'Technologiekonzern
- 'keine Apple-Einbindung im Programm' bei einem Auto
- 'Apple kann das nicht, dafür aber ...' in einem Produktvergleich, bei dem das Telefon ein Killerfeature hat."
Und wenn interessiert dieser Bericht? Wohl kaum jemanden. Wir werden weiterhin die "tollen" Produkte dieser Unternehmen kaufen, weil wir sie wollen. Die Menschenrechte woanders sind und doch vollkommen egal! Oder wäre hier jemand bereit auch mit Sanktionen gegen Unternehmen und Länder vorzugehen? Wätren wir dazu bereit keine Produkte mehr aus China zukaufen, wenn dort die Rechte der Arbeitnehmer nicht geachtet werden?
Genau aus diesem Grund gehen doch Unternehmen dorthin. Weil es eben keine großen Arbeitnehmerrechte gibt!
Arme Welt! Wann kommt der nächste Bericht über die Bekleidungsindustier, Automobilindustrie und und und.
Sorry, aber auch Apple wird sich den Produktionsstandort China nicht aus reinem Altruismus ausgesucht haben. Da wage ich einmal die These, diese Konzerne nehmen sich allesamt nicht viel in ihren "edlen Motiven", wenn sie die Nähe der im Artikel beschriebenen Produktionsverhältnisse suchen. Wenn ich es etwas übersptizter formulieren darf: Mich wundert es ja, dass um diese fürchterlichen Arbeitsverhältnisse unter den großen "Vorzeigeunternehmen" der Unterhaltungselektronik noch keine Klagen geführt wurden, wer von ihnen sich denn nun die Rechte an dieser Art der Ausbeutung dieser Arbeiter als Erster gesichert habe. Die ehrenwerten CEOs wissen und wussten allesamt, auf was sie sich da einlassen. Monsieur Borel von Logitech hat China dereinst als "eine blutige Welt" beschrieben, in die er – ganz selbstverständlich – seit Jahren fuhr.
Logitech-Gründer Borel im Interview: "China ist brutal - aber es hat uns gerettet" - SPIEGEL ONLINE
...auch nur einen Pups, unter welchen Bedingungen ihre Komponenten gefertigt werden. Der Profit rechtfertigt in jedem Fall den Einsatz - ob da jetzt Foxconn im Apple-Dunstkreis oder diesmal der Samsung-Zulieferer ins Kreuzfeuer geraten. (Selbstverständlich) im Vorfeld angekündigte Audits vor Ort sind die reine Lachplatte; allenfalls öffentliche Kritik kann die Konzerne dazu bringen, etwas Betroffenheit abzusondern und zumindest medienwirksam für kurze Zeit etwas zu unternehmen (aber nur wenn der Produktionstakt nicht gestört wird). Den hier im Forum gleich aufschreienden Apple-Freaks sei nochmals gesagt, dass der gtroffen Hund bellt.......oder?