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Zukunftsszenario: Forscher simulieren Vesuv-Ausbruch

INGVJederzeit kann der Vesuv erwachen. Eine Simulation zeigt nun, wie ein mittelstarker Ausbruch verlaufen würde. Hunderttausende Anwohner sind in Lebensgefahr. Das Risiko für Neapel wird offenbar unterschätzt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...830058,00.html
  1. #20

    Ist doch gar nicht schwer...

    Zitat von negeos Beitrag anzeigen
    Der Autor schreibt: "Beim großen Vesuvausbruch vor 3800 Jahren legte sich eine vier Meter dicke Ascheschicht auf Neapel." Woher kommt denn nun diese Jahreszahl? Für die Zeit um 1800 v. Chr. ist in der Region Campania archäologisch keine Besiedlung nachweisbar. Mit der eisenzeitlichen Fossakultur lässt sich eine Siedlungskontinuität frühstens ab 900 v. Chr. nachweisen. Folglich kann Neapel schwerlich 1800 v. Chr. verschüttet worden sein. Neapel selbst ist übrigens auf die griechische Kolonisation um 500 v. Chr. zurück zu führen.
    Der Autor hat lediglich EIN Wort vergessen! Und deswegen schreiben sie 2 (!) unnütze Beiträge?
    Noch einmal für sie: Die vier Meter dicke Ascheschicht fiel auf das HEUTIGE Neapel! Also da wo heute Neapel liegt. Ganz einfach, um klar zu machen, wie potentiell gefährlich der Vulkan ist. Bevor sie jetzt noch einen 3. Beritrag schreiben...

    @celsius234:
    Die Phlegräischen felder gelten zwar als potentieller Supervulkan sind aber bisher noch nicht in dieser in dieser Größenordnung ausgebrochen. Die vergangen großen Ausbrüche dieses Vulkankomplexes lagen bei VEI 6-7 - statt bei 8 (Ausstoß von über 1000km³) wie bei einem Supervulkan. Also eher wie bei Thera/Santorin...

    @Thorongil:
    Wie groß das (Krater-)Loch ist, ist nicht der entscheidende Faktor.
    Beim größten Ausbruch der letzten 750 Jahre (Tambora 1815) ist einfach ein großer Teil des Berges verschwunden. Höhe vor dem Ausbruch: über 4000m (war einer der höchsten Berge auf einer Insel überhaupt)
    Nachher: 2950m
    Wie groß das Loch ist, ist also unerheblich, wenn über 150km³ glühendes Gestein nach draußen will...
  2. #21

    Egal was man macht, die Mafia wird Geld rausziehen und weitermachen wie bisher.
  3. #22

    Aha

    Zitat von kloppononstoppo Beitrag anzeigen
    Der Autor hat lediglich EIN Wort vergessen! Und deswegen schreiben sie 2 (!) unnütze Beiträge?
    Noch einmal für sie: Die vier Meter dicke Ascheschicht fiel auf das HEUTIGE Neapel! Also da wo heute Neapel liegt. Ganz einfach, um klar zu machen, wie potentiell gefährlich der Vulkan ist. Bevor sie jetzt noch einen 3. Beritrag schreiben...
    Wenn wir hier nach dem Nutzen der Kommentare gehen, müssten augenblicklich 98% der Kommentare unter sämtlichen Spiegel Online Artikeln gelöscht werden. Es zwingt sie niemand, ihrer Meinung nach, unnützen Kommentaren aufmerksamkeit zu widmen. Frech finde ich jedenfalls, Kommentaren, die auf sachlicher Ebene die Qualität des Artikels verbessern sollen, banalität oder schlimmer noch Nutzlosigkeit nachzusagen, während der Nutzen des unterstellenden Kommentares noch weitaus verborgener liegt.

    Hätte der Autor lediglich dieses eine Wort ergänzt; ich wäre zufrieden gewesen. Stattdessen wurde aus einem Fehler ein noch größerer Fehler gemacht. Gut, nun liegt die Eruption von 1800 v. Chr. eben im Jahre 3800 v. Chr., macht ja nichts. Sprachliche Präzision von einem Mensch, dessen täglich Brot die Rhetorik ist, zu erwarten, ist scheinbar zu viel Verlangt. Um zurück auf den Kern des Artikels zu kommen: Vielleicht wurden die Berechnungen um den möglichen Verlauf eines Ausbruchs ja mit ähnlicher Präzision und Sorgfalt durchgeführt?
  4. #23

    genauso gefährlich

    In Istanbul wird in den nächsten 10-20 Jahren ein Megabeben erwartet.
    Folgerichtig zu den großen vergangenen Beben an der Nordküste Richtung Istanbul.

    Da mehr als 50% der Gebäude wohl illegal errichtet wurden und einstürzen könnten (die andere auch...) kann man bei einer 13 Millionenstadt wohl eine Opferzahl in der gleichen Größenordnung wie beim Vesuv erwarten.

    Der "moderne" Mensch scheint die ihm weit überlegenen Naturgewalten nicht mehr genügend zu respektieren.

    Die Plattentektonik, die sowohl Vulkane wie auch Erdbeben hervorruft, hat übrigens dafür gesorgt daß die Erde kein Wasserplanet wurde. Dadurch daß sie Gebirge etc hervorbringt.

    Der Mond hat früher (das war er viel näher) die Kruste per Gezeitenkräften geteilt.
    Die Oberfläche der Venus hat, ohne Mond, Höhenunterschiede unter 1000m. Wäre also komplett von Wasser bedeckt wenn sie unsere Ozeane haben könnte....
  5. #24

    nich so pingelich

    Zitat von negeos Beitrag anzeigen
    Jetzt wurde aus "vor 3800 Jahre" ein "3800 vor Christus" - lieber Autor, es wird immer "falscher", denn mitlerweile wären wir 5800 Jahre vor unserer Zeit. Wenn Sie schon die Angabe einer zerstörten Siedlung vor 3800 Jahren aus dem Wikipedia-Lemma zum Vesuv entnehmen, dann bleiben Sie doch bitte auch dabei. Beziehungsweise: Ist Ihnen aufgefallen, dass sich dazu keine Belege finden? Warum nur?
    ich glaube nicht, dass der autor gemeint hat, der ausbruch vor tausenden von jahren hätte die stadt neapel mit 4 m asche bedeckt, denn die stadt neapel gabs damals definitiv nicht. vermutlich ist gemeint, dass die gegend auf der neapel steht damals mit dieser ascheschicht bedeckt wurde. nehm ich mal an.
  6. #25

    Oh ja...

    Zitat von negeos Beitrag anzeigen
    Frech finde ich jedenfalls, Kommentaren, die auf sachlicher Ebene die Qualität des Artikels verbessern sollen, banalität oder schlimmer noch Nutzlosigkeit nachzusagen, während der Nutzen des unterstellenden Kommentares noch weitaus verborgener liegt.
    Ich rufe ihnen gerne noch einmal einen ihrer Kommentare vor Augen:

    Zitat von negeos Beitrag anzeigen
    Jetzt wurde aus "vor 3800 Jahre" ein "3800 vor Christus" - lieber Autor, es wird immer "falscher", denn mitlerweile wären wir 5800 Jahre vor unserer Zeit. Wenn Sie schon die Angabe einer zerstörten Siedlung vor 3800 Jahren aus dem Wikipedia-Lemma zum Vesuv entnehmen, dann bleiben Sie doch bitte auch dabei. Beziehungsweise: Ist Ihnen aufgefallen, dass sich dazu keine Belege finden? Warum nur?
    Das ist für sie also sachlich? Kleiner Tipp:
    Normale Menschen würden das nicht für sachlich, sondern für herablassend und überheblich halten. Aber in ihrer kleinen Welt geht es offensichtlich so zu, wie es in ihrer kleinen Welt zugehen soll...
  7. #26

    sie haben recht

    Zitat von Wasnun Beitrag anzeigen
    Leben wir in einer wirklichen Welt oder in Simulationen? jeder Forscher, der nur eben die Tastatur seines PC bedienen kann, produziert Simulationen.
    was für ein unsinn und welch zeitverschwendung. man sollte sein wissen und daraus erforderliche massnahmen wirklich lediglich aus aus tatsächlich passiertem beziehen. hoffentlich passiert da bald ein vulkanausbruch, damit man beim nächsten mal auf diese daten zurückgreifen kann und sich die sinnlosigkeit von simulationen erledigt hat.

    ironie aus.








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