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Zukunftsdialog: Merkel prüft Vorschläge aus dem Volk
dapdDie Kanzlerin wollte in ihrem "Zukunftsdialog" Vorschläge von Bürgern und Experten sammeln - die übergaben nun ihre Ideen an Merkel. Manches von einem Familiengipfel bis zum "Dreck-Weg-Tag" will die Kanzlerin prüfen, weitergehende Vorschläge erst einmal nicht.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852639,00.html
- #1 28.08.2012 19:49 von
voellig uebrfluessig
auf der einen seite eine kanzlerin, die naive buerger ausnutzt um sich als volksnah darzustellen und den eindruck erweckt als wuerde der einfache buerger mitentscheiden und auf der anderen seite wichtigtuer mit populistischen unsinnsforderungen alla "dreckwegtag" die hoffen, dass ueber ihre forderungen oeffentlich geredet wird, damit sie im mittelpunkt stehen koennen.
liebe frau kanzlerin, fuer veraenderungen brauchen wir sie und ihr kabinett nicht, das machen wir schon selber. kuemmern sie sich um ihre widerwahl, da haben sie genug zu tun. - #2 28.08.2012 20:35 von
ausserdem ist das system der seite minderwertig.
themen, welche ähnliche worte verwenden wie andere themen, werden von vorneherein geblockt, auch wenn es um etwas ganz anderes geht. Zudem sind die Abstimmungsergebnisse auch für Menschen ohne grosse Computerkenntnisse zu leicht manipulierbar.
- #3 28.08.2012 20:46 von
- #4 28.08.2012 21:05 von
Meine Güte!
Meint Merkel & Co tatsächlich, Sie könnte das Volk mit so einer Veranstaltung stillfüttern? Es reiht sich allerdings wunderbar ein in so seltsame Diskussionen wie die um individuelle Nummernschilder. Vielleicht bekommen wir zum Wahlkampfauftakt nochmal irgendeine hübsche Abwrackprämie z.B. auf einen Monat altes Technikspielzeug oder auf Golf-Trolleys mit Drall.
Das alles ist doch einfach nochmal ein neuer, hilfloser, peinlicher Versuch sympathisch zu wirken, bürgernah zu sein.
Komisch, mir ist grad so nach wildem Singen in irgend einem Dom... - #5 28.08.2012 21:28 von
Zukunftsdialog ist undemokratisch
Wenn Merkel die Demokratie fördern will, dann sollte sie sich zuallererst mal an ihre Wahlversprechen halten oder an das Wahlprogramm ihrer Partei, das 2009 zur Abstimmung stand. Dort war zum Beispiel weder etwas von einem Turbo-Atomausstieg, noch von einer Turbo-Energiewende zu lesen.
Und wenn sie wirklich die Bürger mehr beteiligen will, dann sollte sie nicht ein solches Alibiprogramm wie einen "Zukunftsdialog" einführen, sondern echte plebiszitäre Elemente auf Bundesebene nach Schweizer oder bayerischem Vorbild. Denn der "Zukunftsdialog" entspricht nicht einmal den Minimalkriterien einer demokratischen Abstimmung. Er suggeriert lediglich Demokratie. - #6 28.08.2012 22:11 von
Frage:
Welche Bürger wurden wann dazu eingeladen? Unter welchen Kriterien?
- #7 28.08.2012 22:42 von
Nein, bitte nicht!
Die Politik der kleinen Schritte kombiniert mit
der Politik der kurzen Würfe!
Und dann werden noch ein paar Folien gebohrt und so weiter.
Richtlinienkompetenz ist es, was man dem Kanzler/der Kanzlerin zugesteht.
Aber das hat ja schon den Schröder mit seiner Agenda 2010 hinter den Abgrund gebracht. Das will Merkel nicht wiederholen.
Und ausserdem war das damals so umfassend, dass man sich als CDU-Fatzke und FDP Dampfplauderer noch nach 10 Jahren darauf ausruhen kann.
Nun also einen Muffin-Backtag für alle und 7 Sekunden Grinsen am Morgen für eine bessere Welt. Das ist die Vision der Angela Merkel.
Ganz schön armseelig. Da muss wohl wieder Rot-Grün ran um die Reformen zu machen, auf denen sich die CDU kurz danach wieder für 8 Jahre ausruhen kann. - #8 28.08.2012 23:48 von
Gute Idee!
Immer noch besser als garnichts. Da die Praxis zeigt das Politiker nach einiger Zeit im Amt nicht mehr einkaufen oder tanken können, finde ich ist der Zukunftsdialog (bei aller berechtigten Kritik) eine gute Sache. Statt diese Idee pauschal abzulehnen sollten dies alle Politiker machen. Die Herren der SPD sollen halt zeigen wie es "richtig" geht. Mehr Demokratie ist im Prinzip richtig.
- #9 28.08.2012 23:54 von
Abwarten und es besser machen
Mag sein das der Zukunftsdialog auch einem populistischen Machtkalkül entsprungen ist. Auf der anderen Seite ist es ohnehin notwendig neue Kommunikationsformen zu suchen. Auch die representative Demokratie muss mit der Zeit gehen, sonst geht sie mit der Zeit. Statt die Variante Merkel totzudiskutieren sollte die Opposition lieber eigene Wege suchen, es besser zu machen. Um einen Zukunftsdialog zu führen muss man weder in der Regierung sein noch Angela Merkel heißen.
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