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Zukunft des Euro: Ökonom Krugman hält Griechen-Austritt für unvermeidbar
APKann Griechenland im Euro bleiben? Nein, befindet der US-Volkswirt Paul Krugman in einem Interview mit dem SPIEGEL. Doch er sagt auch: Die Folgen eines Austritts werden "fürchterlich" sein. Mit der Politik der Bundesregierung geht der Wirtschaftsnobelpreisträger hart ins Gericht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...834077,00.html
- #1 20.05.2012 17:29 von
- #2 20.05.2012 17:33 von
- #3 20.05.2012 17:36 von
Ökonom Krugman hält Griechen-Austritt für unvermeidbar
Forum Poster GBK666 hielt den Griechen Austritt schon 2009 für unvermeidbar...hey..ich will jetzt "Experte" genannt werden! - #4 20.05.2012 17:39 von
Fehler der Vergangenheit, Fehler der Gegenwart
Der Euro explodiert nicht, er implodiert. Dies nur zur Begriffsfindung. Die Sparparolen Merkels sind falsch. Vermutlich stammen sie noch von Onkel Helmut, mit dem sie vermutlich heimlich immer noch telefoniert. Der aber hat doch erst recht keine Ahnung. Wer solche Schrottwaehrungen generiert, bzw. sich von einem franzoesischen Präsidenten dazu erpressen laesst, das ist doch erst recht eine absolute Waehrungsnull. Die Griechen werden wohl austreten, sogar ungezwungen von der Eurowährungsunion, weil das Volk sie dazu zwingen wird. Den Griechen passiert wenig, trotz aller Unkerei, die erklaeren den Staatsbankrott und zahlen keinen Cent mehr zurueck. Die drucken ihre Drachme neu oder aehnliches, gewinnen einen Teil ihrer Wettbewerbsfaehigkeit in den verblieben Segmenten des Exportes zurueck, dem Volk wird es besser gehen als unter dem Euro und dem merkelschen Spardiktat. Das wird zwar auch hart fuer die, aber nicht so hart wie andersrum. Richtig hart aber wird es dann fuer die grossmundigen Allesbesserwisser in Waehrungsangelegenheiten und Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Superwaehrunggenies und Wirtschaftsfuehrer par execellence, Merkel, Schaeuble und Junker. Weil, es brechen der Reihe nach trotz bereits geaeusserter Dementis die Dominosteine Portugal, Spanien und Italien zusammen, die Reihenfolge kann auch andersrum gehen. Dann ist es aus mit der Gloriawaehrung von Waehrungsgenies ohne jegliche Ahnung von solchen Instrumenten. Dann fliegen sie Gott sei Dank sogar durch das geduldige Deutschen Volk aus ihren Posten, so wie sie es verdienen. Die Eurowaehrungszone zerbricht, die Nationalwaehrungen muessen wieder rekapitalisiert werden, Der Spuk ist zu Ende. Geht schneller, als gedacht.
- #5 20.05.2012 17:44 von
!
Ganz abgesehen davon, daß es, streng genommen, keinen Wirtschaftsnobelpreisträger gibt (die Schwedische Reichsbank vergibt den „Preis für Ökonomische Wissenschaften in Erinnerung an Alfred Nobel“):
Er sagt, man müsse "ganz viel Wasser" in den Brand gießen und meint aber Benzin (Geld).
Schon Einstein erkannte, daß die Denkmuster, die in eine Krise geführt haben, herzlich wenig zu deren Lösung beitragen können. - #6 20.05.2012 17:45 von
Wie recht er hat
Gegenwärtig befinden wir uns in der Eurozone im permanenten Rechtsbruch. Die Maastrichtverträge sind nur noch Makulatur. Griechenland ist seinerzeit nur durch Lug und Trug in den Euro gekommen; jeder hat's gewußt, alle haben es zugelassen. Und jetzt bekommen wir dafür die Quittung.Es wäre viel besser, wenn Spanien und Portugal gleich mit austreten würden. Italien und Frankreich dürfen sich gerne anschließen. Diese Länder könnten dann einen eigenen Währungsraum ins Leben rufen und unsere Euro Phantasten dürfen den Euro dann behalten.
Gleichzeitig könnte man in z. B. in Deutschland eine eigene Binnenwährung einführung einführen, in der Löhne, Gehälter und Preise innerhalb Deutschlands ausgewiesen werden und die dann, wie im EWS System in einem festen Wechselkurs mit dem Euro steht. Bei bedarf wird der Wechselkurs angtepasst. Die deutsche Wirtschaft könnte weiterhin in Euro fakturieren und wäre glücklich, die Euro Phantasten hätten den Euro immer noch und wären auch glücklich und die Menschen wären den Euro los und wären auch glücklich. Nur mal so als Vorschlag. - #7 20.05.2012 17:52 von
so wird es
wohl kommen. Aber so wird es kommen. Merkel & co. verbreiten Optimismus und lassen es sich nicht anmerken, wie sie bereits jetzt unter " Luftmangel " leiden. Die Frage ist nicht ob Deutschland auch pleite geht sondern wann das der Fall sein wird. Jede Seifenplatz platzt einmal.
- #8 20.05.2012 17:53 von
Gibt es keine anderen Lösungen?
Krugman sagt nicht viel Neues.
Leider sagt er überhaupt nichts zu den weiteren Alternativen, wie
-Deutschland tritt aus der Euro-Zone aus,
-Alle Länder kehren wieder zu ihren früheren Landeswährungen zurück,
Es wird immer von den Folgen eines Austritts von Griechenland
gefaselt, wie fürchterlich dies sein wird, aber auch Krugman sagt
kein Wort, wie fürchterlich ein Beibehalten von Griechenland
im Euro für die jetzigen Geberländer, vor allem für Deutschland wird,
von Spanien, Portugal, Italien ganz zu schweigen.
Krugman hat leider nur seine US-Therapie,bzw. EZB-Draghi Vorstellung,d.h. Geld drucken ohne Ende und irgendwann werden sowieso mit
einer Währungsreform, einer gigantischen Euro-Bad-Bank, ALLE
PROBLEME GELÖST!!??
Krugman will nicht mit Wasser löschen, sondern Benzin in die
Flammen gießen, gibt dies aber nicht zu, da er offensichtlich
auch keine richtige Lösung hat.
Sorry, bin etwas enttäuscht von Krugman und da ja Krugman schon
seit Jahrzehnten als Top-Ökonom gilt, frage ich mich, was er
damals zur Euro-Einführung gesagt hat.
Hat er damals schon gewußt, dass die Euro-Einführung ein
riesengroßer Fehler war oder was? - #9 20.05.2012 18:01 von
Ach je, Krugman mal wieder
mit seinem immergleichen Sermon: macht Schulden, macht noch mehr Schulden. Unsinn. Genauso wie "Wenn die EZB nicht eingreift, explodiert der Euro. Es brennt lichterloh, und wir müssen so viel Wasser ins Feuer gießen wie möglich" ist eine Tatsachenverdrehung, denn immer noch mehr Geld zu drucken, noch mehr Schulden zu generieren, ist kein Wasser, sondern Benzin ins Feuer. Hält die Finanzindustrie generös am leben, würgt die Realwirtschaft und die Bürger ab.
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