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Zukunft des Euro: Heiße Wochen für Athen
dapdEine unkontrollierte Staatspleite in Griechenland wird immer wahrscheinlicher. Weil der Euro-Rettungsschirm ESM erst nach dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil im September in Kraft treten kann, muss der Regierung in Athen irgendwie über den Sommer geholfen werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845902,00.html
- #1 23.07.2012 14:36 von
Beweis des Megaschwachsinns
Wenn jetzt Griechenland den Staatsbankrott erklärt, ist das der beste Beweis für den Megaschwachsinn, der bisher in der Sache verzapft wurde. EIne Staatspleite vor zwei Jahren wäre wohl weit weniger teuer geworden als jetzt, mindestens die schon reingepumpten Milliarden wären anderswo besser verwendet worden.
Ach, was sage ich, die sind ja alle in die Kassen der internationalen Finanzmafia geflossen, besser kann man das Geld doch nicht verwenden.... - #2 23.07.2012 14:59 von
Schön, aber...
wieso "muß" Griechenland über den Sommer geholfen werden. Ein eindeutig manipulativer Artikel...
- #3 23.07.2012 15:06 von
Woher weis man den ob das BVG den ESM stattgibt?
"Weil der Euro-Rettungsschirm ESM erst nach dem Bundesverfassungsgerichts-Urteil im September in Kraft treten kann"
Diese Aussage sagt schon, wie naiv man hier ist. Man kann doch nicht in die Zukunft schauen, wie das BVG entscheiden wird. Also bitte etwas mehr Vorsicht bei der Berichtserstattung. - #4 23.07.2012 15:17 von
- #5 23.07.2012 15:58 von
Jetzt wird es offenbar
Keineswegs, die Politiker wissen genau was sie tun. Denn um die Rettung Griechenlands ging es nie. Die ganze Finanzkrise ist nur inszeniert worden, um den ESM mit seinen supranationalen Kompetenzen einzurichten. Ohne Krise hätte keiner einem Gouverneursrat zugestimmt, der zukünftig über die Verwendung unserer Steuergelder entscheiden kann. So läuft der Hase.
- #6 23.07.2012 15:59 von
Warum unkontrollierte Staatspleite?
Das geht doch auch kontrolliert. Schuldendienst einstellen, Einnahmenüberschüsse ermitteln. Festlegen, welcher Gläubiger wieviel (wiewenig) bekommt.
Wenn gar kein Überschuss da ist, kann die EU mit ein paar wenigen Milliarden aushelfen. Das ist immer noch besser, als hunderte Milliarden an Spekulanten zu bezahlen, die im Land selbst überhaupt nichts bewirken. - #7 23.07.2012 16:12 von
Nicht mehr vom Volk "gewählte" Politiker machen Politik, sondern, auch faktisch(!), ungewählte Richter und Kläger. Das Bundesverfassungsgericht ist nichts anderes, als eine Möglichkeit Mehrheiten, die nicht zustande kommen, zu umgehen. Es ist ein Ersatzmittel für ungewählte Politik.
- #8 23.07.2012 16:18 von
Alle haben es kommen sehen...
Nur die sogenannten Experten genannt "Politiker" nicht. Merkel und Co. werden in die "Geschichtsbücher" eingehen als die Verantwortliche die hunderte von Milliarden in den Sand gesetzt haben. Die Nachkommen werden es Ihnen danken ! !
- #9 23.07.2012 16:22 von
Nachtigall, ick hör Dir trapsen
"Der griechische Staat könnte neue kurzfristige Staatsanleihen herausgeben - sogenannte T-Bills - und sie an die griechischen Banken verkaufen. Diese wiederum reichen die Papiere bei der griechischen Notenbank ein - als Sicherheit für neue Nothilfen."
Letzte Woche hat die EZB verkündet, dass sie keine griechischen Staatspapiere mehr als Sicherheit akzeptiert. Dies bestimmt auch das Handeln der griechischen Zentralbank.
Es sei denn, in dieser Zeit wird schon geplant, auf Drachme umzustellen....
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