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Zukunft der FDP: Partei der Angst-Bürger

Unschöne Machtkämpfe, rüde Klientelpolitik: Die FDP*bietet ein desaströses Bild. Das*dürfte sie ärgern, weil sie es so leicht hätte wie selten, beim Wahlvolk zu punkten. Denn das deutsche Angst-Bürgertum um Sarrazin und Co.*sucht schon lange*nach einer politischen Heimat.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...803991,00.html
  1. #50

    Sozialdemokratisierung der Parteienlandschaft

    Der Artikel beschreibt aus meiner Sicht recht zutreffend das Bild der FDP in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren. Ich denke jedoch, dass unterhalb der Führungsgremien es doch einige aufrichtige Liberale gibt, die Liberalismus nicht mit Lobbyarbeit für Großkonzerne und besserverdienende verwechselt.
    In einer Zeit in der alle großen Partei mehr oder weniger Sozialdemokratisch gleichgeschaltet sind, halte ich den Liberalismus für eine wichtige politische Idee, welche ein Gegengewicht zur unerträglichlichen Staatsgläubigkeit anderer Parteien darstellt.

    Mittlerweile habe ich sogar den Eindruck, dass in einigen Parteien das Wort "Steuererhöhung" positiv besetzt ist und "Steuersenkungen" als gleichbedeutend mit wachsender Ungerechtigkeit. Mir wird bei sowas ganz anders, aber vielleicht bin ich ja nicht normal?
    Insofern hoffe ich, dass die FDP die Chance sucht, sich wieder auf den Markenkern Liberal zu besinnen. Dann sehe ich auch langfristig wieder eine gute Chance auf 8-12% der Wählerstimmen.
  2. #51

    Wie kommt man nur auf solch perverse Einfälle

    Wie kommt man nur auf die Idee aus einer liberalen Partei, deren linksliberaler Flügel schon lange unterbesetzt ist, eine rechtspopulistische Partei machen zu wollen, die lügt, betrügt, manipuliert und am Ende noch ihren eigenen Chef rauswirft, weil er nur durch Adoption Deutscher ist, und am Ende noch erzchristlicher tut als die religiöse Rechte von CDU/CSU.
    Rechtsliberale Parteien waren in Deutschland schon immer der Sargnagel für die Vernunft, im Kaiserreich waren die Herren bereit für ein paar Kolonien und ein wenig Fahne schwenken jedes liberale Ideal zu verraten und in der Weimarer Republik waren sie nicht unschuldig am Aufstieg Hitlers.

    Dieser perverse Vorschlag heißt, die FDP solle den Liberalismus verraten, solle sich zur Plattform für eine geistige Barbarei machen lassen und einer Bande aus unwissenschaftlichen, unsachlichen Angst- und Haßpredigern Bühne sein und am besten noch Fox-News und andere Schandmaulmedien nach Deutschland hohlen
    Angst ist zerstörerisch und nicht gut für den Menschen, wer die Anregung macht, eine Partei solle sich auf das Ausnutzen und Verbreiten von Angst spezialisieren, hat keine Ahnung, was Angst bedeutet und wie schädlich sie ist und sollte vielleicht einmal Angst und ihre negativen Folgen verspüren.
  3. #52

    Zitat von Zaphod Beitrag anzeigen
    Wenn hier das Loblied auf die hart schuftende Mittelschicht gesungen wird, die 60 Stunden in der Woche im Büro rackern muss, um ihr Reihenhäuschen abzubezahlen, dann ist das vollkommen unverständlich. Wie können diese "Stützen der Gesellschaft" um .....
    Sie kennen schon den Unterschied zwichen Realpolitik und Ideologien?
  4. #53

    Schluss mit der 60-Stunden-Woche

    Zitat von Zaphod Beitrag anzeigen
    Nicht Leistung muss sich lohnen, sondern das Leben muss lebenswert sein. Da hilft kein Wirtschaftsliberalismus, sondern ein radikaler Wertewandel hin zu mehr Gerechtigkeit, Solidarität und somit auch Lebensqualität.
    Meinen Sie damit, dass wir alle unseren Job an den Nagel hängen und vom Bedingungslosen Grundeinkommen leben sollen?
  5. #54

    Ein Traum: Nationalliberal/DVP

    Leider möchte die FDP lieber einen "mitfühlenden Liberalismus" vertreten und sich zu den anderen 4 Linksparteien kuscheln, anstatt auf der "rechten Seite" eine seriöse Alternative zu bieten und sich ihrer Traditionen zu besinnen.
    Ein "Stahl-Flügel" (benannt nach dem ehemaligen Generalbundesanwalt von Stahl) könnte die FDP zu einer langfristigen 15%-Partei machen.
  6. #55

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unschöne Machtkämpfe, rüde Klientelpolitik: Die FDP*bietet ein desaströses Bild. Das*dürfte sie ärgern, weil sie es so leicht hätte wie selten, beim Wahlvolk zu punkten. Denn das deutsche Angst-Bürgertum um Sarrazin und Co.*sucht schon lange*nach einer politischen Heimat.

    Zukunft der FDP: Partei der Angst-Bürger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Weg mit der FDP, her mit einer neuen Partei, die tatsächlich die Mitte der Gesellschaft vertritt - ist es das, was Herr Walter so sehr fürchtet? Da könnte was dran sein; Die drei Parteien, die um 1970 noch etwa 95% der Wählerstimmen bekommen haben (bei passabler Wahlbeteiligung) kommen heute in Umfragen grade auf 60%. Wenn eine Alternative in Sicht ist, wird die schnell mal auf 10% oder 25% gejubelt, bis der Wähler ernüchtert feststellt, das es doch nur die alten staatsgläubigen Politiker in neuem Gewand sind. Dagegen bleiben SED und NPD, die Nachfolgeparteien der einstigen Diktaturen, recht stabil bei 9% bzw. 3% in ihren Ecken.

    Da ist klares Potential für eine Partei der echten Mitte.
  7. #56

    Zitat von matz-bam Beitrag anzeigen
    Von dem Spruch lass ich mal ein paar Plakate drucken!!
    Bitte, bitte, nur zu :-)
    Mich wundert, dass der Spiegel einen Link mit solch einem Schimpfwort veröffentlicht. Ich bin angenehm überrascht.
  8. #57

    Danke Americanet und auch

    Zitat von Americanet Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für diese hervorragenden Analysen von Herrn Walter und dem Foristen "hirnbenutzer". Man kann es nennen, wie man mag, aber die Sorgen der Menschen, die das Klientel für eine Partei wie im Artikel skizziert wären, werden derzeit einfach nirgends aufgegriffen. Links ist jetzt die Mitte, befand ja kürzlich Sigmar Gabriel und er hat recht. Die Menschen, die mit Sorge auf.....

    Danke an Hirnbenutzer,welcher heute schon wieder seinem Nickname Ehre macht.
    Ich,als gefühlter 500Jahre FDP-Wähler war so voll der Freude nach der letzten Wahl. Jetzt endlich ,jetzt haben die anderen auch erkannt,wessen Geistes Kind diese ganze Politicall-correctness sch... ist. Nur noch Gängelung etc. Gestern Höchstgeschwindigkeit 120 sachen,heute die Kleingärtner,morgen wieder wir.
    Wir ,die schweigende Mehrheit ,ist nicht generell politikverdrossen.Nein,wir sind nur den lieben ,langen Tag damit beschäftigt die ach so guten Ideen der Gutmenschen zu bezahlen( Aber bei S21 hab ich`s denen voll gegeben).
    Nachdem meine Partei der letzten Wahl sich aus dem Stand zum Vollausfall (Hotelquatsch von der CSU umgehängt,jetzt zahle ich mein Frühstück selbst) entwickelt hat, bin Ich auch immer nach der Suche der Alternativen. Die letzten wo sich als Vollknaller entpuppten waren die Piraten.Berechenbar wie eine defekte Zeitbombe-unwählbar.
    Nun heißt`s für mich Qui Vadis? Bin mittendrin ,im Vacuum.
  9. #58

    Krudes Machwerk

    Ich finde den Artikel ziemlich "krude" um mal das Lieblingswort von SPON Journalisten zu verwenden.
  10. #59

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Man sollte sich vielmehr die Frage stellen, "liberal, was ist das ."
    In Deutschland? Hier finden Sie die Antwort.
    Sonst hier:
    Liberalismus


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