Der Artikel beschreibt aus meiner Sicht recht zutreffend das Bild der FDP in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren. Ich denke jedoch, dass unterhalb der Führungsgremien es doch einige aufrichtige Liberale gibt, die Liberalismus nicht mit Lobbyarbeit für Großkonzerne und besserverdienende verwechselt.
In einer Zeit in der alle großen Partei mehr oder weniger Sozialdemokratisch gleichgeschaltet sind, halte ich den Liberalismus für eine wichtige politische Idee, welche ein Gegengewicht zur unerträglichlichen Staatsgläubigkeit anderer Parteien darstellt.
Mittlerweile habe ich sogar den Eindruck, dass in einigen Parteien das Wort "Steuererhöhung" positiv besetzt ist und "Steuersenkungen" als gleichbedeutend mit wachsender Ungerechtigkeit. Mir wird bei sowas ganz anders, aber vielleicht bin ich ja nicht normal?
Insofern hoffe ich, dass die FDP die Chance sucht, sich wieder auf den Markenkern Liberal zu besinnen. Dann sehe ich auch langfristig wieder eine gute Chance auf 8-12% der Wählerstimmen.
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