Zukunft der FDP: Klotzen statt schleckern

dapdFür ihre Haltung in der Schlecker-Pleite mussten die Liberalen Prügel einstecken. Dabei liegen sie richtig. Aber profilieren sollte sich die FDP damit trotzdem nicht: Die Partei braucht die große Story, die den Menschen den Wirtschaftsliberalismus nach der Krise erzählt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,825679,00.html
  1. #30

    Wirtschaftsliberalismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ihre Haltung in der Schlecker-Pleite mussten die Liberalen Prügel einstecken. Dabei liegen sie richtig. Aber profilieren sollte sich die FDP damit trotzdem nicht: Die Partei braucht die große Story, die den Menschen den Wirtschaftsliberalismus nach der Krise erzählt.

    Zukunft der FDP: Klotzen statt schleckern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    natürlich gehört eine Partei wie die FDP in die politische Landschaft,aber sie hat versäumt was alle Großen versäumt haben. Sie haben nicht erkannt, daß der Wähler kritischer geworden ist und Polemik im Umgang mit anders denkenden nicht mag. Sondern Politiker bevorzugt die nicht aufgrund ihres Äußeren gewählt werden, sondern aufgrund ihres anders sein. Endlich mal Politiker in Latzhosen statt im langweiligen Zweireiher!
    Taten statt Worte, da liegt die FDP völlig richtig und ich denke sie können wieder auferstehen wenn sie das konsequent durchziehen!
  2. #31

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    ist es nicht eher sozial gerecht? jeder schleckermitarbeiter hat ab tag 1 anspruch auf algI - zwar bitter, aber definitiv nicht das ende.
    Ich denke, sie liegen hier etwas falsch.
    Schlecker hat "seine" Verkäuferinnen hauptsächlich in Teilzeit arbeiten lassen und das führte dann ja auch zu einem relativ geringen Monatslohn.
    Was die meisten dieser "Schleckerfrauen" erwartet, wird Hartz4 sein. Weil sie mit dem ALG1 wohl eher nicht überleben können und auf ergänzende Leistungen angewiesen sein werden.

    Ich finde, dass bei "Großinsolvenzen" wie dieser, schon andere Herangehensweisen möglich sein sollten. Ein Auffanggesellschaft wäre schon angebracht um Fördermaßnahmen aktiv zu gestallten.
    ...und die 70 Mio an Sicherheiten, sollten uns das schon Wert sein.
  3. #32

    Zitat von McMacaber Beitrag anzeigen
    ist es nicht eher sozial gerecht? jeder schleckermitarbeiter hat ab tag 1 anspruch auf algI - zwar bitter, aber definitiv nicht das ende.

    die arge wird sich um weitervermittlung / qualifizierungsmaßnahmen bemühen, also auch in dieser hinsicht wird die aufgabe der auffangesellschaft bereits gestemmt. gut, die arge hat ihre fehler, aber die auffanggesellschaft, die hätte diese probleme nicht gehabt?

    sprich jeder mitarbeiter vom schlecker wird den selben weg gehen, wie etwa lieschen müller, sekretärin 47, deren arbeitgeber, eine kleine autowerkstatt, in die insolvenz ging. da es recht viele lieschen müllers gibt, sehe ich bzgl schlecker nur, daß die fdp sich hier geweigert hat, saucier der extrawurst zu sein.
    Hallo,

    genau und wir haben doch gesehen wie knallhart diese FDP auch bei den banken reagiert hat. DA wurde ohne wenn und aber NEIN gesagt und jedliche staatliche hilfen verweigert WIE können da diese frauen staatliche hilfe erwarten.
  4. #33

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ihre Haltung in der Schlecker-Pleite mussten die Liberalen Prügel einstecken. Dabei liegen sie richtig. Aber profilieren sollte sich die FDP damit trotzdem nicht: Die Partei braucht die große Story, die den Menschen den Wirtschaftsliberalismus nach der Krise erzählt.

    Zukunft der FDP: Klotzen statt schleckern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hallo,

    ich kenne das thema für diese "story" die den menschen den wirtschaftsliberalismus erzählt UND das ist das thema STEUERsenkung und STEUERgerechtigkeit.
  5. #34

    FDPler treten in Schwarzen Anzügen aus edlem Tuch und seidenen gelben Krawatten auf!

    Zitat von d.decas Beitrag anzeigen
    Endlich mal Politiker in Latzhosen statt im langweiligen Zweireiher!
    Kleider machen Leute! Das galt lange Zeit. Aber die FDPler scheinen
    eine Ausnahme von dieser Regel zu sein. Wer nur für 1-2%
    der Bevölkerung Politik macht zu Lasten aller anderen Leute,
    kann nicht erwarten mehr als 1-2% Wählerstimmen zu erhalten.
    So einfach ist das. Die FDP ist faktisch die Partei des
    deutschen Geldadels, der Superreichen. Na schön,...
    Wo wollen sie noch Wähler für sich gewinnen? ... *LOL* ...
  6. #35

    Tja,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ihre Haltung in der Schlecker-Pleite mussten die Liberalen Prügel einstecken. Dabei liegen sie richtig. Aber profilieren sollte sich die FDP damit trotzdem nicht: Die Partei braucht die große Story, die den Menschen den Wirtschaftsliberalismus nach der Krise erzählt.

    S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Klotzen statt schleckern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    da kann man nur hoffen, dass die Fallschirmindustrie genug Modelle auf Lager hat.
    Die FDP ist eben keine marktliberale Partei - das ist dummes Geschwätz. Sie mischt sich sehr wohl im großen Stil ein, wenn es um die eigene Klientel geht. Einige Foristen haben schon zahlreiche Beispiele genannt. Die Beschäftigung von externen "Experten" in FDP-geführten Ministerien - sprich aus den großen Lobbys - geht ja gerade durch die Presse.
    Dumm nur, dass nach der letzten BT-Wahl viele FDP-Wähler gemerkt haben: "Sch...e, ich hab´ja gar kein Hotel" (V. Pispers).
    So eine Partei braucht niemand, weil die FDP nicht überzeugend handelt und den Freiheitsbegriff ad absurdum führt.
  7. #36

    fdp

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich kenne das thema für diese "story" die den menschen den wirtschaftsliberalismus erzählt UND das ist das thema STEUERsenkung und STEUERgerechtigkeit.
    Freiheitlichkeit und weniger Staat sind in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Hier gewinnt man eher Wahlen wenn man massive Steuererhöhungen verspricht. Das ist nicht erst seit gestern so. Insofern kann eine Partei wie die fdp nur eine Splitterpartei sein.

    Die Deutschen wünschen sich einen starken und gerechten Staat, der alles regelt und neiden ansonsten demjenigen den Erfolg, der ihn hat. Schliesslich ist ja auch der Sozialismus eine deutsche Erfindung.
  8. #37

    und täglich grüßt das Murmeltier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ihre Haltung in der Schlecker-Pleite mussten die Liberalen Prügel einstecken. Dabei liegen sie richtig. Aber profilieren sollte sich die FDP damit trotzdem nicht: Die Partei braucht die große Story, die den Menschen den Wirtschaftsliberalismus nach der Krise erzählt.

    S.P.O.N. - Die Spur des Geldes: Klotzen statt schleckern - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Eine Partei, insbesondere einer Wirtschaftsnahen, die nicht willens ist den Menschen das SCHULDgeldsystem zu erklären und damit verbunden, das es kein Wachstum ohne neue Schulden geben kann, ist für mich unwählbar.
    Also, liebe Liberalen, was passiert, wenn alle Schulden abgebaut sind?
  9. #38

    Neid = soziale Gerechtigkeit? Mitnichten!

    Zitat von kainkommentar Beitrag anzeigen
    Freiheitlichkeit und weniger Staat sind in Deutschland nicht mehrheitsfähig. Hier gewinnt man eher Wahlen wenn man massive Steuererhöhungen verspricht. Das ist nicht erst seit gestern so. Insofern kann eine Partei wie die fdp nur eine Splitterpartei sein.

    Die Deutschen wünschen sich einen starken und gerechten Staat, der alles regelt und neiden ansonsten demjenigen den Erfolg, der ihn hat. Schliesslich ist ja auch der Sozialismus eine deutsche Erfindung.
    Neid und soziale Gerechtigkeit sind zweipaar Schuhe. Ich weiß, passt nicht ins propagierte Weltbild, gelle?
  10. #39

    wert

    Zitat von pawel-kortschagin Beitrag anzeigen
    ...und die 70 Mio an Sicherheiten, sollten uns das schon Wert sein.
    Sie können ja spenden.

    Oder suchen Sie sich eine der Kassiereinnen und bieten Sie ihr an, für ihren nächsten Bankkredit persönlich zu bürgen. Das können Sie übrigens nicht nur für Kassiererinnen bei Schlecker machen, sondern bei jedem Arbeitslosen. So viel sollte Ihnen das schon wert sein.

    Ich selbst habe andere Präferenzen. Ist ja auch kein Problem. Und wir beiden, Sie und ich, und ein paar Millionen anderer Wähler haben uns ohnehin schon geeinigt: Wir haben Repräsentanten gewählt, die den Anspruch der Kassiereinnen auf ALG1 definiert haben.