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Zugriff in Libyen: Wie die Nato Gaddafi jagte
Die Rolle der Nato bei der Jagd auf Libyens Diktator war größer als bisher bekannt: Das Bündnis verfolgte die Operation aus der Luft, entscheidend*war offenbar ein Hilferuf*Gaddafis per Satellitentelefon. Handy-Videos lassen erahnen, wie die*letzten Stunden des Despoten verlaufen sind.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...793179,00.html
- #80 23.10.2011 12:22 von
- #81 23.10.2011 12:26 von
Illegal nicht
Nein - die NATO hatte den Auftrag die Zivilisten zu schützen. Das wie und warum muss die UN auskaspern.
Für mich war spätestens bei den Massakern an Farbigen in Tripolis und bei Aufnahmen, wo irgendwelche Revos blind nach Sirte mörsern, klar, wohin es läuft.
Die UN, England und Frankreich müssen das künftig verantworten - weil, da kommt schon noch einiges raus. allein wenn es dann mal zu einem Wahlkampf kommen sollte, was ich nicht glaube. Hauptsache ist doch, dass die Koalition der Willigen preiswert an Öl und Aufträge kommt. - #82 23.10.2011 12:31 von
Ohne titel
Ich habe meine Aussage so getroffen, um Verschwörungstheorien ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Die sogenannten Anbiederungen haben nun wirklich nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Daß der Westen (Deutschland auch) Waffen geliefert und die Polizei ausgebildet hat, weiss auch jedes Kind.
- #83 23.10.2011 12:44 von
Ich hätte es nicht als mutig bezeichnet, aber als verantwortungsvoll für einen Staatsmann. Ich will mich gar nicht an der Frage aufhängen, wer sich da wie im Bürgerkrieg rechtmäßig verhalten hat oder nicht, aber als Staatsmann bin ich für das Wohlergehen meines Volkes verantwortlich.
Wenn ich sehe, dass meine Regierung am Ende ist, ist es irgendwann kein Zeichen von Stärke mehr auszuhalten, bis der letzte Getreue sein Blut für mich vergossen hat, sondern ich sollte mich fragen, ob ich wirklich unentbehrlich bin oder meinem Volk nicht doch einen besseren Dienst erweisen kann und abtrete. Die Friedhöfe sind voll von Menschen, die sich für unentbehrlich hielten, und von denen, die deswegen sterben mussten. - #84 23.10.2011 12:50 von
- #85 23.10.2011 12:59 von reuanmuc
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So hatte ich es verstanden und stimme zu. Politik ist oftmals eine Gratwanderung zwischen Anbiederung und Prinzipientreue. Man kann sich die Führer anderer Staaten nicht aussuchen. Man kann erst dann eingreifen, wenn das Volk selber Zeichen sendet, wie jetzt in Syrien und Jemen. Dann ist immer noch die Frage, wer ist das Volk. Schließlich müssen politische Koalitionen geschmiedet werden, um politisch mit Sanktionen oder militärisch wirksam eingreifen zu können. Gegen Großmächte wie China oder Russland sind solche Überlegungen gleich hinfällig.
Das beste Mittel, um langfristig Freiheit, Demokratie und Menschenrechte durchzusetzen, ist die Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen und der Wohlstand der Völker. Welche Bedeutung die globalen Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten haben, das zeigen gerade die aktuellen Ereignisse. - #86 23.10.2011 13:38 von
- #87 23.10.2011 22:33 von
- #88 23.10.2011 22:37 von
- #89 26.10.2011 23:07 von
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