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Zugentgleisung: Verkehrsclub hält Stuttgarter Hauptbahnhof für nicht sicher

DPAZwei Unfälle an der gleichen Stelle: Der Verkehrsclub Deutschland wirft der Deutschen Bahn nach Entgleisungen in Stuttgart vor, "kein verantwortlicher Bauherr" zu sein. Im Regionalverkehr kommt es weiter zu Störungen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-858989.html
  1. #1

    Fernzüge aktuell 5 - 10 Verspätung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Unfälle an der gleichen Stelle: Der Verkehrsclub Deutschland wirft der Deutschen Bahn nach Entgleisungen in Stuttgart vor, "kein verantwortlicher Bauherr" zu sein. Im Regionalverkehr kommt es weiter zu Störungen.

    VCD hält Stuttgarter Hauptbahnhof für nicht sicher - SPIEGEL ONLINE
    So ein Mist. Dieser ach so unmoderne Sackbahnhof scheint auch zu funktionieren, wenn das EBA die Gleise an der Unfallstelle so lange sperren läßt, bis die DB-Netz eine dem Zugverkehr nicht abträgliche Weichenverbindung einbaut.
    Hoffentlich schaffen sie das bis zur Eröffnung des Tiefbahnhofs, nach meinem vermuteten Ablauf meiner Lebensspanne, also irgendwann nach 2025.
    Leider können dafür, wie schon für die neuen Gleise bei Bitterfeld (Streckensperrung durch EBA wegen maroder Gleise,keine 10 Jahre alt) keine Steuermittel herangezogen werden.
    Werde erst mal Stuttgart meiden, ins schwäbische Augsburg geht's auch über Franken. Möchte nicht, auch bei Langsamfahrt im Weichenvorfeld, in einem entgleisungsgefährdeten Zug sitzen.
  2. #2

    Ausrede noch in Arbeit

    Die Pressesprecher der Bahn arbeiten noch immer an der Ausrede. Immerhin wussten Sie am Samstag schon zu berichten, dass es nichts mit Stuttgart 21 zu tun habe. Dabei ist "Weiche 227" gerade wegen S21 eingebaut worden:

    IC-Entgleisung: Minister vermutet Zusammenhang mit S21-Bauarbeiten - Stuttgart - Stuttgarter Nachrichten
  3. #3

    Zukunftsträchtiges Modell

    Die Sachlage ist banal. Das Ding wurde Hals über Kopf geplant, es ist an unzähligen Stellen eine halbe Sache, unfertig, nicht durchdacht. Einfach hingeschissen. Schnelle Kohle ist nicht, und genau das war die Absicht, sonst nichts.

    Die Stuttgarter oder besser die Bevölkerung des Umlandes werden zehn Jahre Spaß haben, und entweder aufs Auto umsteigen, was gerade in Stuttgart beschissen funktioniert, oder in entlegene Landesteile abwandern, wo man irgendwie zur Arbeit kommen kann. Und wenn dann keiner mehr im Zug fährt, reicht der Untergrundbahnhof mit seinen acht Gleisen auch aus, weil kaum noch Züge fahren werden.

    Späth war ein ganz gescheiter.
  4. #4

    Zukunftsträchtiges Modell

    Die Sachlage ist banal. Das Ding wurde Hals über Kopf geplant, es ist an unzähligen Stellen eine halbe Sache, unfertig, nicht durchdacht. Einfach hingeschissen. Schnelle Kohle ist nicht, und genau das war die Absicht, sonst nichts.

    Die Stuttgarter oder besser die Bevölkerung des Umlandes werden zehn Jahre Spaß haben, und entweder aufs Auto umsteigen, was gerade in Stuttgart beschissen funktioniert, oder in entlegene Landesteile abwandern, wo man irgendwie zur Arbeit kommen kann. Und wenn dann keiner mehr im Zug fährt, reicht der Untergrundbahnhof mit seinen acht Gleisen auch aus, weil kaum noch Züge fahren werden.

    Späth war ein ganz gescheiter.
  5. #5

    Dabei ist die Frage,

    ob das Eisenbahnbundesamt in seinen Bewertungen noch unabhängig sein wird oder von Betreiberseite beeinflußt. Wenn man sich die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte und insbesondere Stuttgart 21 und die Art seiner Durchsetzung anschaut, wird man 1. eine Anzahl eigentlich unzulässige Einflußnahmen (z.B. auch in Kartellmaßnahmen) auf Behörden feststellen, wie auch 2. eine im Falle Stuttgart 21 eine Entmachtung von Behörden (z.B. Denkmalschutz) wie auch durch Mangel an Unabhängigkeit bzw. Unparteilichkeit sich auszeichnende Lokalpresse.
  6. #6

    Ursachenzuschreibung

    Es ist Banane ob die Bahnplaner , die Bahnbauausführenden oder die Bahnlokführer verantwortlich sind. Das ist alles die Bahn. Wenn ich eine Tasse fallen lasse ist am Schaden nicht die Physik oder Herr Newton schuld. Wenn ein Lokführer Mist macht fühlt sich die Bahn tatsächlich nicht verantwortlich. Wenn bei der Wartung eines Waggonrades gepfuscht wird genauso wenig wie bei Einschmeißen einer Dachstütze und mittlerweile 5 ! Variationen von Reparaturversuchen innerhalb von 6 Monaten.
    Und wir sind faktisch erst am Anfang der Baumaßnahmen.
  7. #7

    frei nach dem Baden - Württemberg - Motto

    wir können alles außer Bahnhof
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwei Unfälle an der gleichen Stelle: Der Verkehrsclub Deutschland wirft der Deutschen Bahn nach Entgleisungen in Stuttgart vor, "kein verantwortlicher Bauherr" zu sein. Im Regionalverkehr kommt es weiter zu Störungen.

    VCD hält Stuttgarter Hauptbahnhof für nicht sicher - SPIEGEL ONLINE
    Es wird langsam Zeit, den kolossalen Irrtum des Versuches einer "Privatisierung" der sog. "DB AG" einzusehen: Die Bahn kann nicht nach rein marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden.

    Das ist bei Strassen und Autobahnen, Wasserstrassen und Flughäfen ja schließlich auch nicht der Fall. Alle werden vom Staat subventioniert, die Steuern und Gebühren, die man landläufig damit in Verbindung bringt (Mineralölsteuer, Kfz-Steuer, etc.) decken nicht einmal die Hälfte der Kosten ab.

    Warum sollte ausgerechnet die Bahn "privat" sein ?

    Was bei dem Versuch bis jetzt herausgekommen ist, ist schon erschreckend genug -- dabei ist die Bahn noch gar nicht privatisiert, außer dem Namen "DB AG" nach, denn sie ist nach wie vor nicht an der Börse gelistet und zu 100% in Staatsbesitz. Eine Deutsche Bundesbahn eben
  9. #9

    Und warum entgleiste der IC vor 10 Wochen??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Bahnsprecher sagte, es könne mehrere Wochen dauern, bis das EBA Erkenntnisse über die Ursachen bekanntgebe.

    Der Unfall geschah nach Bahn-Angaben an einer Stelle, wo schon im Juli dieses Jahres ein IC entgleist war.

    VCD hält Stuttgarter Hauptbahnhof für nicht sicher - SPIEGEL ONLINE
    Ja, und was sind nun die Ursachen der Entgleisung vor 10 Wochen an derselben Weiche? Die "mehreren Wochen", die das EBA angeblich zur Ermittlung braucht, sind doch für diesen Fall bereits rum.

    Es muss doch Erkenntnisse gegeben haben. Und ohne Umsetzung dieser Erkenntnisse hätte eine verantwortungsbewusste Bahn doch niemals die Unfallstelle in unveränderter Ausführung einfach wieder in Betrieb nehmen dürfen.

    Langsam wird es gruselig..








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