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Zucker: Das dicke Geschäft

Zucker macht glücklich, dick und nicht selten krank. Wegen Zucker laufen Lobbyisten Sturm, bricht auf Karibikinseln die Wirtschaft zusammen, werden in Kambodscha Dörfer plattgewalzt. Jetzt bekommt er Konkurrenz von einem Kraut - sind die Tage des Konfliktstoffs gezählt?

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...808968,00.html
  1. #1

    Bioethanol

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zucker macht glücklich, dick und nicht selten krank. Wegen Zucker laufen Lobbyisten Sturm, bricht auf Karibikinseln die Wirtschaft zusammen, werden in Kambodscha Dörfer plattgewalzt. Jetzt bekommt er Konkurrenz von einem Kraut - sind die Tage des Konfliktstoffs gezählt?

    Zucker: Das dicke Geschäft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    könnte die Versorgung sichern unabhängig vom Öl
  2. #2

    Stevia schmeckt nicht wie Zucker, deshalb wird es Zucker auch nicht ersetzen.
  3. #3

    ...

    "Ohne Marktregulierung gebe es keinen Schutz vor den Preisturbulenzen auf dem Weltmarkt; die Zuckerversorgung der Bevölkerung sei in Gefahr."

    also eine Gefahr für die Bevölkerung ist doch der Zucker selber.
    Sollen die doch besser was Sinnvolles oder was Gesundes anstatt der Zuckerrüben anbauen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während das niedere europäische Volk Schwarzbrot, Kartoffeln und Äpfel kaute, ...
    Zucker: Das dicke Geschäft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Die Kartoffel verbreitete sich frühestens ab 1600 in Europa, sodass zu Lebzeiten Elisabeths das niedere Volk sie nicht gekaut haben dürfte.
  5. #5

    Interessant

    Danke für den ausführlichen Artikel. Es ist auch gut, dass Sie auf die völlige Überbewertung des menschlichen Willens hinweisen, der gerne - besonders von Schwätzbuchautoren - ignoriert wird.

    Nach den Forschungsergebnissen, die ich kenne, haften sich Zuckerstoffe an die Haschisch-Rezeptoren im Gehirn, macht also doch süchtig. Allerdings verfliegt der Heißhunger nach drei Tagen vollständiger Zucker-Abstinenz (außer Naturzucker in Getreide o.Ä.), dieses Forschungsergebnis kann ich bestätigen. Bis dahin kann es allerdings zu durchaus spürbarem Zuckerverlangen kommen.
  6. #6

    Karies, der ominöse "Zahnwurm", war im 16. Jahrhundert eine Oberschichtenkrankheit. Während das niedere europäische Volk Schwarzbrot, Kartoffeln und Äpfel kaute, griffen die Reichen zu einer exquisiten Zutat aus den karibischen Kolonien - Zucker.
    Wie erfrischend, wenn mal wieder die Kartoffel zum Volksnahrungsmittel des 16. Jh. erklärt wird. Eine Anbau der Kartoffel als Nutzpflanze begann aber erst im Irland des frühen 17. Jh. In anderen europäischen Ländern begann der großflächige Kartoffelanbau erst im späten 17. Jh.
  7. #7

    Stevia = Witz

    Produkte von Stevia bestehen zu 25% aus dieser Pflanze, und der restliche Anteil macht der Süßstoff...
  8. #8

    Stevia ist 300 Mal süßer als gewöhnlicher Zucker und besitzt keine Kalorien
    Das ist aber keine positive Sache, denn das kann Sacharin und Konsorten auch schon lange und es nützt nichts. Die ganzen kalorienreduzierten Produkte sind Quatsch, dem Körper wird nur etwas vorgetäuscht (Süsse) das dann nicht kommt (Brennwert). Der Körper stellt durch die Süsse seine Produktion auf Kalorienverbrauch um (man bekommt Hunger) und da nichts kommt bleibt der Hunger. Und es wird was anderes gefressen. Die künstliche Süsse - auch die von Stevia - gaukelt dem Körper nur was vor. Aber der Körper lässt sich nicht verarschen!

    Dann kommt noch der Rebound-Effekt dazu: Menschen die statt Zucker ein Süssungsmittel in den Kaffee werfen, haben das Gefühl Kalorien gespart zu haben. Dabei sind 2 Stück Zucker extrem wenig Kalorien, aber trotzdem fühlen sie sich so gut dass sie kein schlechtes Gewissen haben zum Kaffe noch ein Stück Kuchen zu essen. Schaut Euch mal um, die eher zu dicken Leute nutzen am meisten Süssungsmittel...

    Fazit: Bewusst essen und vor allem viel bewegen. Esst was ihr Lust habt und nicht was die Werbung diktiert. Und macht einen grossen Bogen um alle "Ersatzprodukte" die es gibt.
  9. #9

    Stevia, schon probiert? Eine Seifenblase

    Man muss nur mal Stevia probieren, dass löst sich der weit ausholende Artikel wie eine Seifenblase auf. Dann wird einem klar, dass es sich um bestenfalls einen schlecht scchmeckenden Süßstoff handelt, der allenfalls Saccharin etwas Marktanteil abnehmen kann.
    Das Zeugs ist so wiederlich, da wird man freiwillig lieber dicker als das in die Speisen zu tun.


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