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Zu wenig Einfluss: Schweizer steigen bei "Wetten, dass..?" aus

dapdWenn Markus Lanz antritt, hauen die Schweizer ab. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen SRF hat sich entschieden, beim "Wetten, dass..?" der Nach-Gottschalk-Ära auszusteigen. Der Grund: die angeblich "fehlende Swissness" der Sendung.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,831425,00.html
  1. #50

    Na, der Sender ist bestimmt

    von Frau Rickli gesponsert worden ;)
  2. #51

    ...

    Zitat von kyriae Beitrag anzeigen
    von Frau Rickli gesponsert worden ;)
    Kaum, es gelten ja nicht deutsche Verhältnisse,
    wo Intendanten nach Parteibuch bestimmt werden.
  3. #52

    Glückwunsch

    Ich beglückwünsche die Schweizer zu ihrer weisen Entscheidung. Diesen Langweiler Lanz will doch keiner sehen. Ausserdem hat der Kerl keinen Anstand. Ausreden dürfen seine Gäste nie weil er ihnen immer ins Wort fällt und weiter quasselt was keinen interessiert.

    Weg mit der ganzen unnötigen Sendung.
  4. #53

    Wetten, dass...

    Wetten, dass auch Österreich und dann Deutschland "Wetten, dass" in der heutigen Form nicht mehr lange weiterführen? Seit Jahren habe ich mir "Wetten, dass" nur noch aufgezeichnet angesehen, um die Wetten zu geniessen und das seichte und langatmige Geplapper überspringen zu können.
  5. #54

    Zitat von wichtignr23 Beitrag anzeigen
    (...). Gibt es wirklich Spiegel-Leser, die sich auf die Sendung mit Lanz freuen?
    Jede Menge. Und sei es auch nur wegen des anschliessenden Forums bei SPON. Doof nur, dass Markus Lanz nicht die Waden oder andere Koerperteile der weiblichen Gaeste betatscht, sich "tadellos" kleidet und zudem ein ausserst gewandter und charmanter Gespraechspartner ist, dem andererseits auch der Schalk [sic!] im Nacken sitzt. Sein Gespraech mit Sarah Wagenknecht vor ein paar Tagen war grandios, viel raffinierter, als "unser Tommy" das je hingekriegt haette. Lanz ist bodenstaendig und weltoffen zugleich und damit eigentlich sehr vielversprechend. Die Quoten duerften auch relativ gesichert sein, man braucht sie doch nur auf der Grundlage der Formel "Talkshow-Publikum + X" hochzurechenen, mit X als Variable fuer das Samstagabend-Mainstream-Publikum. Mit Lanz ist man beim ZDF auf Nummer sicher gegangen, man wird "Wetten, Dass" gewiss nicht einstampfen vorerst.
  6. #55

    mal anständig draufhauen

    Zitat von Meckerliese Beitrag anzeigen
    Diesen Langweiler Lanz will doch keiner sehen. Ausserdem hat der Kerl keinen Anstand.
    Anstand hat er nicht?
    Wenn Sie die Mattscheibe von allen reinigen wollen, die keinen Anstand haben, gibt es wohl bald nur noch
    Tagesschau und Das Sandmännchen.
  7. #56

    Wann steigen wir eigentlich beim ZDF aus? Müssen wir diese Geldverbrennmaschinerie ewig bezahlen?
  8. #57

    nicht so viel "schwätza"

    Zitat von thiede11 Beitrag anzeigen
    Die Schweizer sprechen Alemanisch. Zur Not können Schwaben wie Schweizer auch Schriftdeutsch sprechen. Wo ist dein Problem?
    Schwäbisch ist ein deutscher Dialekt, aber keine eigene Sprache.

    Da Schwaben aber in der Mehrheit clevere Tüftler und Ingenieure sind, müssen sie auch nicht so viel "schwätza".

    Und Schriftdeutsch schwätzad die Schwabe eh' ned.:-))
  9. #58

    Zitat von zero Beitrag anzeigen
    Wetten, dass auch Österreich und dann Deutschland "Wetten, dass" in der heutigen Form nicht mehr lange weiterführen? (...).
    Durch Markus Lanz hat sich die Form ja schon ganz deutlich veraendert. Und klar, warum soll es keine Neuerungen in der Show geben? Aber das Grundgeruest wird bleiben, dazu ist es viel zu erfolgreich. Sie vergessen bei Ihrer Wette, dass Sie ueber eine der erfolgreichsten Sendungen in der deutschen TV-Welt sprechen, und werden Ihre Wette wohl verlieren.
  10. #59

    Kulturelle und informationelle Freiheiten dank Internet!

    Zitat von beat126 Beitrag anzeigen
    Auf eine direkte Frage eine direkte Antwort:
    Wir Schweizer werden nicht darauf getrimmt, sich für sein Heimatland zu schämen, wie es Deutschland mit ihren Bürgern wegen des 2. Weltkriegs tut.
    Wir sehen unsere Mundart als Kultur an, etwas kurios, aber durchaus praktikabel. So können wir uns unterhalten, ohne verstanden zu werden und trotzdem jederzeit mitreden zu können. Zudem ist Deutsch ja nur eine von vier offiziellen Landessprachen. Ich denke es täte manchem Deutschen gut, einmal eine ausländische Zeitung aufzuschlagen, um den Merkelschen Zaun einmal von aussen zu sehen. Dies in Anlehnung meiner Deutschen Mitarbeiter, die sagen "niemals mehr nach Deutschland zurückzukehren" - dies aber nicht des Geldes wegen, sondern wegen der ich-bezogenen Ellbogen-Manier.
    Zum Glück gibt es ja das Internet. Und dies stellt zumindest aus deutscher Sicht eine wirkliche Alternative zum Fernsehen und zu den meisten in Deutschland erscheinenden regionalen Tageszeitungen dar.

    Leider verschwinden in Deutschland selbst eine große Vielzahl von regionalen Dialekten. Diese werden auch umgangssprachlich kaum gepflegt oder werden sogar häufig als sozialkulturell negativ dargestellt. Einige kleinere, häufig völlig unbekannte Verlage hingegen pflegen diese Mundart und versuchen diese durch Veröffentlichungen zu erhalten, leider finden diese in unserem heutigen bundesdeutschen Bildungssystem kaum noch Beachtung. Diese dürften der deutschen Bildungsoffensive kaum dienlich sein.

    P.S. In Deutschland gibt es neben Deutsch auch noch Sorbisch, Friesisch und Dänisch.


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