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Zu wenig Aufträge: ThyssenKrupp führt Kurzarbeit ein

DPADeutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp bekommt die abflauende Weltkonjunktur zu spüren. Wegen der schwachen Auftragseingänge führt das Unternehmen ab August Kurzarbeit ein. Zunächst seien gut 2000 Mitarbeiter betroffen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...846661,00.html
  1. #1

    Erst der Anfang...

    Das ist erst der Anfang. €uroländer als Importuere werden nach und nach immer " klammer "- sowie die Aufträge mehr und mehr wegbrechen.

    China alsgroßer Importeur beginnt ebenfalls wirtschaflich zu schwächeln, bzw. ist auf Einkaufstour um fehlende Wirtschschaftszweige zum Schnäppchenpreis zu ergattern.

    Schäuble und Merkel gehen in die vergoldete Rente. Die nächste SPD-Regierung erbt ein sehr schlecht bestelltes Haus.
    Die richtigen Rechnungen werden erst noch geschrieben, mit der Rente der prekär Beschäftigten von Heute.

    Am Rande ist zu sagen dass die Kurzarbeit erst dann genehmigt werden dürfte, wenn der Gesamtkonzern ein Rotes Plus schreibt.
    So werden wieder einmal Gewinnausfälle durch den Steuerzahler sowie
    ALV-Zahler sozialisiert.
  2. #2

    Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren

    Zitat Artikel:
    "Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 stand unterm Strich ein Verlust von 1,067 Milliarden Euro."

    Ja, natürlich, ich bin sicher, dass es TK schafft, sich arm zu rechnen, wenn es darum geht, seine Angestellten und Arbeiter über die Agentur für Arbeit bezahlen zu lassen!
    Und was soll das überhaupt? Wo ist die Verantwortung der Eigentümer (Großaktionäre), wenn es mal nicht blendend läuft? Die Auftragslage ist schlecht? Wie kommen die reichen Säcke dazu, sich die Verluste vom Steuerzahler erstatten zu lassen? Sollen sie mal ihr Kapital angreifen und den Arbeitnehmern etwas von dem zurückgeben, was sie ihnen vom Wert ihrer Arbeitsleistung vorenthalten haben haben, um sich daran zu bereichern!
  3. #3

    2000 Leute machen Kurzarbeit

    und ich wette, das sind die Jungs in der Produktion. während sich die sog. "indirekten Bereiche" weiterhin bei vollem Gehalt mit Papierproduktion beschäftigen.
  4. #4

    Nicht nötig !

    Ein Unternehmen dessen unfähige Manager 2-Stellige Mrd.-Summen in Stahlwerke investiert die keiner braucht (USA u.Brasilien ) hat es nicht nötig sich arm zu rechnen da ergeben sich die Miesen wie von selbst.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp bekommt die abflauende Weltkonjunktur zu spüren. Wegen der schwachen Auftragseingänge führt das Unternehmen ab August Kurzarbeit ein. Zunächst seien gut 2000 Mitarbeiter betroffen.
    Das ist gut und richtig so.

    In der heutigen, hektischen Zeit kann es nie schaden das Leben zu "entschleunigen", den Mitarbeitern Zeit für Kinder, Frau, Garten zu schenken.

    Schön - ein generöses Geschenk von ThyssenKrupp an seine Mitarbeiter - leider viel zu selten in der heutigen Zeit.
  6. #6

    .

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ...
    Am Rande ist zu sagen dass die Kurzarbeit erst dann genehmigt werden dürfte, wenn der Gesamtkonzern ein Rotes Plus schreibt.
    So werden wieder einmal Gewinnausfälle durch den Steuerzahler sowie
    ALV-Zahler sozialisiert.
    Sie mißverkennen das Instrument Kurzarbeit. Wäre es denn besser die "überzähligen" Mitarbeiter zu entlassen ? Dann trägt das volle Kostenpaket die BfA.

    Und außerdem belastet selbst das Kurzarbeitsmodell das Unternehmen, denn vom Brutto werden auf 80% bezogen die gesamten Sozialbeiträge vom Unternehmen getragen, ohne daß die Kollegen Werte durch Arbeit schaffen. Das ausgezahlte Netto (ca. 60% vom üblichen Netto) wird nach Auszahlungsnachweis dem Unternehmen von der BfA erstattet, mehr ist es nicht.

    Der Steuerzahler hat nichts mit dem KuG-Modell zu tun, hier wird auch nichts sozialisiert.
  7. #7

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Zitat Artikel:
    "Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 stand unterm Strich ein Verlust von 1,067 Milliarden Euro."

    Ja, natürlich, ich bin sicher, dass es TK schafft, sich arm zu rechnen, wenn es darum geht, seine Angestellten und Arbeiter über die Agentur für Arbeit bezahlen zu lassen!
    Und was soll das überhaupt? Wo ist die Verantwortung der Eigentümer (Großaktionäre), wenn es mal nicht blendend läuft? Die Auftragslage ist schlecht? Wie kommen die reichen Säcke dazu, sich die Verluste vom Steuerzahler erstatten zu lassen? Sollen sie mal ihr Kapital angreifen und den Arbeitnehmern etwas von dem zurückgeben, was sie ihnen vom Wert ihrer Arbeitsleistung vorenthalten haben haben, um sich daran zu bereichern!
    macht keinen Sinn. Der Verlust wird von den Aktionären getragen, im Vergleich zum Arbeiter, schmilzt durch den Verlust der Eigenkapitalstock des Unternehmenes. In diesem Fall um ca. 1 Mrd. Euro. Die Arbeitszeit der MA wird in Teilen reduziert, weil keine Aufträge da sind. Sozialisiert wird also garnichts, das passiert wenn TK wieder Gewinn erwirtschaftet, in Form von GewSt, KSt und Soli.
  8. #8

    Für Ökoliberale ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp bekommt die abflauende Weltkonjunktur zu spüren. Wegen der schwachen Auftragseingänge führt das Unternehmen ab August Kurzarbeit ein. Zunächst seien gut 2000 Mitarbeiter betroffen.

    ThyssenKrupp führt ab August Kurzarbeit ein - SPIEGEL ONLINE
    ... Großindustrie senkt spektakulär den Energieverbrauch.
  9. #9

    Soforthilfe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp bekommt die abflauende Weltkonjunktur zu spüren. Wegen der schwachen Auftragseingänge führt das Unternehmen ab August Kurzarbeit ein. Zunächst seien gut 2000 Mitarbeiter betroffen.

    ThyssenKrupp führt ab August Kurzarbeit ein - SPIEGEL ONLINE
    Und sofort werden wieder die Segnungen des Sozialstaates genutzt, übrigens genau der Sozialstaat, den man ansonsten verdammt.
    MFG
    jolip


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