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Zombiefilm "Survival of the Dead": Auch Tote wollen leben
Nicht totzukriegen, diese Zombies: In seinem neuem Film "Survival of the Dead" stilisiert Regieveteran George A. Romero die Untoten-Hatz zum postapokalyptischen Western. Doch die lebenden Leichen sind hier nicht mehr Erzfeinde - sondern gehören zur Familie.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,693019,00.html
- #1 06.05.2010 08:30 von
zu schön...
... der film, zuviel handlung, zu lange dialoge. nichts, was man in einem zombiefilm erwartet, oder sich wünscht. scheint als würde der meister mit zunehmendem alter ruhiger. schade. das völlige gegenteil wäre dann der französische zombiefilm "La Horde", bei dem alle erwartungen weit übertroffen wurden. beide filme liefen auf den Fantasy Film Fest Nights.
- #2 06.05.2010 08:46 von gloton7
Das Zombiegefühl - wie bei einer Rückführung
Manch einer kennt es schon, was hier beschrieben wird: Das Gefühl ein Zombie zu sein. Durch die Zeitreise in das letzte Leben und einen gewaltsamen Tod entsteht dann das Gefühl, irgendwie mit diesem Leben im falschen Film zu stecken. Mit dem Körper ist man hier, alles funktioniert noch und trotzdem fühlt man sich nicht präsent.
Die Präsenz kann man sehr überzeugend spielen - niemand merkt einen Unterschied, aber selbst weiß man nicht, wie man wieder richtig in den Körper finden kann.
Dann helfen andere Beispiele von Reinkarnation, damit man sich nicht total allein auf der Welt vorkommt.
www.reinkarnationswissenschaft.de - #3 06.05.2010 09:15 von
Comic vs. Film
Wer braucht schon Zombie-Filme angesichts Robert Kirkmans und Charlie Adlards grandioser, in (fast) jeder Hinsicht "tiefsinniger" Comic-Reihe "The Walking Dead"?
(dt. bei Cross Cult erschienen) - #4 06.05.2010 10:18 von Priest
fehlplazierte Gesellschaftskritik
George Romero versucht mit seinen Filmen auch immer Gesellschaftskritik zu üben, was ihm eigentlich nicht gelingt. Wer in einen Horrorfilm geht will sich fürchten, erschreckt werden und auch eckeln aber nicht über gesellschaftliche Probleme nachdenken. Wer das will schaut sich keinen Zombiefilm an.
- #5 06.05.2010 13:58 von
- #6 06.05.2010 14:42 von
See one of them - never see them all.
Solides Romero-Movie. Sauber und in schönen Farben abgefilmt. Das Blut spritzte, Menschen explodierten, Leichenteile flogen umher. Die Geschichte, nun, was soll man groß Neues erzählen? Diesmal im ländlichen Raum. Ohne sie gehört zu haben, die dt. Synchronisation dürfte mißlungen sein. Im Original hört man die näselnde, lahme Hillbilly-Variante des amerikanischen Südens als auch ein fast britisches Englisch. Soviel Spaß kann Armageddon machen.
- #7 06.05.2010 14:42 von
- #8 12.05.2010 14:11 von nightnurse
Langweilig
einfach nur langweilig... Romero ruht sich auf längst verwelkten Loorbeeren aus. Die Neuverfilmung von 'Dawn of the Dead' hat ihn sehr gekränkt, weil er aufgrund verpasster Sicherung der Rechte an dem Werk nicht mitarbeiten durfte. Seitdem versucht er wieder Fuss auf den Boden zu bekommen mit immer wieder neuen Fortsetzungen seiner Diaries of the Dead.
Unumstritten bleibt, dass er der Gründer eines Genre war und ich ihm dafür auch dankbar bin. Aber ebenso unumstritten ist es, dass seine Werke mittlerweile nur noch langweilen. Die Effekte in dem neuen Film sind so dermassen schlecht, dass diese wie eine Karikatur wirken.
Beim Fantasie Filmfest lief der Film bereits im März und ist beimn Publikum gnadenlos durchgefallen. Bleibt abzuarten wie die Neuverfilmung von 'The Crazies' wird.
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