Zoff mit Geflügelzüchtern: Tierschützer trauen Transparenzversprechen nicht

dapdÉine Transparenzoffensive der Geflügelwirtschaft stößt auf Skepsis. Die Züchter wollen in den kommenden Jahren ihre Ställe öffnen, um dem Misstrauen der Verbraucher zu begegnen. Grüne und Tierschützer sprechen von einer reinen PR-Aktion.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...848784,00.html
  1. #1

    Sachlich betrachtet ein sehr schweres Verbrechen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Éine Transparenzoffensive der Geflügelwirtschaft stößt auf Skepsis. Die Züchter wollen in den kommenden Jahren ihre Ställe öffnen, um dem Misstrauen der Verbraucher zu begegnen. Grüne und Tierschützer sprechen von einer reinen PR-Aktion.

    Geflügel: Tierschützer trauen neuer Transparenz nicht - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich mir vorstelle ich müsste mein ganzes Leben in so einer Betonhalle verbringen - das wäre der blanke Horror. Hier wird das gezeigt:

    Masthühner in Deutschland - YouTube

    Ganz sachlich betrachtet hat es wohl in der gesamten Entwicklungsgeschichte des irdischen Lebens (500 Millionen Jahre) nichts auch nur ansatzweise Grausames gegeben. Klar, alle Lebewesen sterben irgendwann, aber sie dafür das ganze Leben einzukerkern, so wie es der Mensch seit Neuestem tut, ist wohl das perverseste Verbrechen das dieser Planet je gesehen hat.

    Und gerade was Vögel angeht kann es übrigens wissenschaftlich nicht ausgeschlossen werden dass diese betreffend ihrer Empfindsamkeit u.a. den Menschen ebenbürtig oder sogar überlegen sind. Da wurde viel verdrängt:

    Vögel sind keine "Spatzenhirne"

    Wenn man so ein Tier oder seine Eier im Kühlschrank hat, dann sollte man wenigstens abends vorm Einschlafen daran denken, wie dieses dafür sein ganzes Leben in der perversen Kunsthölle gelitten hat.
  2. #2

    Die Grünen das ich nicht Lache

    Ham die Grünen irgend etwas grundlegendes geändert als SIE an der Macht waren? Die sind doch genauso ein verlogener liberaler Lobbyistenverein wie die FDP, egal ob es um Waffenlieferungen oder Tierschutz geht oder um die Verbraucher.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ähnlich kommentierte der BUND-Agrarexperte Tilman Uhlenhaut das Projekt: "Die Endphase kurz vor der Ausstallung, wo tote Tiere herumliegen und es schrecklich aussieht, wurde bislang noch nie gezeigt." Das werde sich wohl auch bei dieser Initiative nicht ändern. Der Stallbesuch zeige zudem nicht, wie viele Medikamente die Hühnchen in der industriellen Tierhaltung bekommen. Der Verband versuche zu punkten, ohne substantiell irgendwas zu verbessern.

    Geflügel: Tierschützer trauen neuer Transparenz nicht - SPIEGEL ONLINE
    Herr Uhlenhaut hat da sicherlich Recht. Natürlich werden dann v.a. die 1a Betriebe und auch da nur die "vorzeigbaren" Seiten gezeigt. Aber warum sich ein BUND-Sprecher über ein unvollständige Berichterstattung beklagt erschließt sich mir nicht. Das ist doch genau die Vorgehensweise vieler Tierschutzorganisationen. Nur eben von der anderen Seite.
  4. #4

    Esst mehr Obst!

    ;) Bei den Berichten die rumgehen und auch wenn man mal logisch drüber nachdenkt, ist es schier unmöglich so eine Masse an Menschen so billig mit Fleisch zu ernähren. Das es doch gemacht wird, zeigt nur, dass es ohne Massenhaltung nicht geht...
  5. #5

    Transparenz auch über die Verdrehungen des BUND

    "Warum sich ein BUND-Sprecher über eine unvollständige Berichterstattung beklagt"? Evtl. weil was an den eigenen Verlautbarungen nicht stimmt und man weiß, dass es nicht stimmt, dass die Gegenseite mehr der Realität entspricht? Weil man in dem System der doktrinären eigenen "Wahrheit" keine Opposition brauchen kann? Wer dem "Waldsterben", also einem Mix aus Wahn, Hysterie, Fälschungen, Verdrehungen und Übertreibungen, seine Posten verdankt, der hält gerne an dem Rezept fest. Die Deutschen habe da eine Schwäche für. Die Bauern müssen die Stalltore öffnen und den Leuten damit auch die Wahrheit über den BUND und andere, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen, zeigen. Grüße: Georg Keckl
  6. #6

    Ablenken ändert nicht die Realität

    Zitat von georgkeckl Beitrag anzeigen
    "Warum sich ein BUND-Sprecher über eine unvollständige Berichterstattung beklagt"? Evtl. weil was an den eigenen Verlautbarungen nicht stimmt und man weiß, dass es nicht stimmt, dass die Gegenseite mehr der Realität entspricht? Weil man in dem System der doktrinären eigenen "Wahrheit" keine Opposition brauchen kann? Wer dem "Waldsterben", also einem Mix aus Wahn, Hysterie, Fälschungen, Verdrehungen und Übertreibungen, seine Posten verdankt, der hält gerne an dem Rezept fest. Die Deutschen habe da eine Schwäche für. Die Bauern müssen die Stalltore öffnen und den Leuten damit auch die Wahrheit über den BUND und andere, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen, zeigen. Grüße: Georg Keckl
    Man sollte bei diesem brutalen Thema nicht ablenken mit irgendwelchen Organisationsgezeter u.ä. oder mit Waldsterbern usw.
    Schauen Sie sich halt Beiträge aus den öffentlchen Fersehsendern an, oder sonst wo, hier z.B. SWR:

    Massentierhaltung Hühner (Die Ware Tier) - YouTube

    Sie werden immer Ähnliches sehen, ganz einfach weil der Mensch - ganz sachlich betrachtet - tatsächlich zu einem perversen und beispiellos grausamen Monster verkommen ist.
  7. #7

    Der Endverbraucher

    letztendlich hat es der Endverbraucher in der Hand. Ich kaufe schon lange kein Huhn mehr vom Discounter. Ich habe mal ein Hunhn gekauft mit sehr vielen blauen Flecken im Fleisch. Seitdem ist für mich Schluss mut mit diesem Hühnerfleisch. Der
    Prduzent dieses Fleisches ist deutschlandweit Marktführer auf diesem Gebiet. Ich war entsetzt darüber!