Die Deutsche*Burschenschaft will*eine Verbindung aus dem Dachverband ausschließen, weil ein Mitglied asiatische Gesichtszüge hat. Florian Reuter, Alter Herr und Mitglied der Marchia Bonn, ist empört. In einem offenen Brief rechnet er mit dem Verband ab.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...768838,00.html
Eine Demokratie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es sowas gibt wie eine Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Eine Demokratie in der per se alle Burschenschaften verboten wären; mit Verlaub, das wäre keine Demokratie mehr. Eine Demokratie muss so einiges aushalten, sie darf sich auch wehren; aber ein Verbot ist immer der ALLERletzte Ausweg.
Das Burschenband...der Judenstern des gerechten Mannes!
Wieso sollten sie es nicht wagen? Es ist ihr gutes Recht! Sollen sie auf ihre Rechte verzichten, weil eine engstirnige Mehrheit sie sanktionieren und bedrohen könnte?
Wobei, was heisst das Mehrheit....in meiner Alma Mater wurde die Masse der bejubelten 2000 gerechten am 1. Mai, zu einem Haufen vom knapp 20 Verirrten, als man statt am 1. Mai, am 14. Mai feierte. Ergo: 1980 Menschen waren Eventtouristen.
Und wieso sollte man sich lächerlicher machen, als all die barfusslaufenden Studenten, die beim Matetee noch an den real existierenden Sozialismus glauben? Oder die vielen anderen spinnernden Grüppchen, die die Notwendigkeit des Gelderwerbs um sich Luxus leisten zu können, für menschenunwürdige Zwangsarbeit halten.
Ganz wie die Wahlplakate der Linken "Reichtum für alle!" und "Reichtum besteuern!", wenn nur alles im Leben so einfach wäre.
Sie haben es immer noch nicht mitbekommen, dass entsprechende Anträge nicht gestellt worden sind und das umstrittene Gutachten durch ein Gegengutachten außer Kraft gesetzt worden ist.
Erstens habe ich bereits den Artikel zum Angriff in Marburg gepostet.
http://www.jenapolis.de/116911/brand...urschenschaft/
http://www.extratip-goettingen.de/lo...enschaeft.html
Und bei keiner dieser drei Burschenschaften handelt es sich um DB-Burschenschaften, sondern um Bünde, die die DB teils schon vor Jahren verlassen haben.
Zurückgezogen wurde der Antrag erst am Donnerstag. Wenn Sie so genau Bescheid wissen, erklären Sie uns doch einfach warum so was überhaupt beantragt wurde, geschweige denn allen Ernstes, diskutiert werden muß?
Und was mich noch viel mehr interressiert, wie stehen Sie persönlich zu diesem Antrag
Ist es für Sie als glühender Verfechter der DB vertretbar oder eher Verachtenswert?
Im Übrigen den Link den Sie geschickt haben, ich finde es furchtbar das es Brandanschläge gibt. Am schlimmsten ist es wenn Menschen dabei elendich verbrennen. So wie in Deutschland schon des öfteren passiert.
Aber ich bin mal gespannt welche Brandstifter geschnappt werden.
die Burschenschaft "Alemania" hat doch auch einen Schwarzen "Bruder" oder?
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...,73752,00.html
Es ist halt fuer den normalen Akademiker schon sehr beruhigend, dass man sein (globales) Karrierenetzwerk ueber LinkedIn oder Facebook oder Xing pflegen kann, ohne von so einem Schwachsinn abhaengig zu sein. Die Burschenschaften degradieren sich zunehmend zur Lachnummer, wenn sie das nicht schon immer waren. Als ich vor 20 Jahren studiert habe waren da nur einsame, saufende, dickbauchige, rechtsradikale Jungs, die gerne Zotenwitze rissen, dafuer aber bereits 2 Promille brauchten. Das scheint eher schlimmer geworden zu sein.
Nun, ich habe einen deutschen Pass, aber keinerlei Migrationshintergrund. Und sehe mich trotzdem mehr als Europäer denn als Deutschen... Und nun?
Wieso offensichtlich? Ein "deusches Volk" ist erst sei Bismarck zu sehen.DAS wäre also die interessante Frage. Und dann sei nur kurz angemerkt: Eine deutsche Staatsangehörigkeit gibt es erst seit 1913/1934, das deutsche Volk aber offensichtlich länger.
Zu Goethes Zeiten gab es noch kein "Deutschland".Ergo ist die Staatsangehörigkeit nur eine verwaltungstechnische Sache, die nicht definiert, wer zum gewachsenen deutschen Volk gehört oder nicht. Oder waren Goethe und Bismarck etwa keine Deutschen?