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Zoff in Deutscher Burschenschaft: "Kopfüber in den rechten Sumpf"

Die Deutsche*Burschenschaft will*eine Verbindung aus dem Dachverband ausschließen, weil ein Mitglied asiatische Gesichtszüge hat. Florian Reuter, Alter Herr und Mitglied der Marchia Bonn, ist empört. In einem offenen Brief rechnet er mit dem Verband ab.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...768838,00.html
  1. #100

    Ach?

    Zitat von joey55 Beitrag anzeigen
    Und? Man hat eingesehen, dass es ein unsinniger Antrag ist und hat ihn zurückgenommen.
    Wenn man Fehler erkennt, darf man sie auch korrigieren.
    Der Fehler wurde korrigiert? Die Antragsteller wurden also postwendend ausgeschlossen und aus dem Saal geführt, gefolgt von einer ausdrücklich geschlossenen Distanzierungserklärung der Vorsitzenden, pardon: Chargen?
  2. #101

    LOL x2

    Zitat von GR_Reader Beitrag anzeigen
    Es hilft nichts, politisch extreme Organisationen, egal ob rechts oder links, müssen verboten werden, denn sie gefährden unsere Demokratie. Und da gehören Burschenschaften eindeutig dazu.
    Eine Demokratie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass es sowas gibt wie eine Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Eine Demokratie in der per se alle Burschenschaften verboten wären; mit Verlaub, das wäre keine Demokratie mehr. Eine Demokratie muss so einiges aushalten, sie darf sich auch wehren; aber ein Verbot ist immer der ALLERletzte Ausweg.
  3. #102

    So...

    Zitat von sfk80 Beitrag anzeigen
    Ein Zugehöriger eines bestimmten Personenkreises (z.B. Verein, Partei, Parlament, usw.) hat einen Vorschlag (und sei er noch so abwegig), formuliert ihn und richtet sich damit an die dafür ....
    Also ich nennen das einen Verfassungsbruch. Und einen Verstoß gegen das AGG.
  4. #103

    Flaschenpfand

    Zitat von bibelbux Beitrag anzeigen
    Ich kann joey55 im Wesentlichen nur zustimmen - abgesehen davon, dass meine Verbindung nicht schlagend ist und mir daher auch die Erfahrung des "Paukens" fehlt, die ich auch nicht vermisse.
    Ja, eine Verbindung......
    Wenn Sie sich die ganzen Flaschen in der deutschen Politik, Wirtschaft und Verwaltung mal so näher anschuen, liegt der Verdacht doch sehr nahe, dass all diese sogenannten Hochleistungsträger allein nur aufgrund von Connections in ihre Positionen gekommen sind.
  5. #104

    Ausgrenzung von Andersartigen

    Zitat von hman2 Beitrag anzeigen
    Ich habe an einer großen süddeutschen Uni studiert. Immer wieder gab es dort ein oder zwei Nasen, die es wagten in den Naturwissenschaften in Farben aufzutauchen, womit sie sich selbst vollständig ausgrenzten. Niemand wollte mit denen etwas zu tun haben, selbst in der Mensa saßen die zwei immer am Katzentisch.

    Wer im (damals) 20. Jahrhundert (und sicher heute im 21. Jahrhundert auch) in Farben in der Uni erscheint, der macht sich einfach lächerlich. Das ist meine Meinung, und so sahen es gefühlte 99 Prozent meiner Kommilitonen auch.
    Das Burschenband...der Judenstern des gerechten Mannes!
    Wieso sollten sie es nicht wagen? Es ist ihr gutes Recht! Sollen sie auf ihre Rechte verzichten, weil eine engstirnige Mehrheit sie sanktionieren und bedrohen könnte?

    Wobei, was heisst das Mehrheit....in meiner Alma Mater wurde die Masse der bejubelten 2000 gerechten am 1. Mai, zu einem Haufen vom knapp 20 Verirrten, als man statt am 1. Mai, am 14. Mai feierte. Ergo: 1980 Menschen waren Eventtouristen.

    Und wieso sollte man sich lächerlicher machen, als all die barfusslaufenden Studenten, die beim Matetee noch an den real existierenden Sozialismus glauben? Oder die vielen anderen spinnernden Grüppchen, die die Notwendigkeit des Gelderwerbs um sich Luxus leisten zu können, für menschenunwürdige Zwangsarbeit halten.
    Ganz wie die Wahlplakate der Linken "Reichtum für alle!" und "Reichtum besteuern!", wenn nur alles im Leben so einfach wäre.
  6. #105

    Zitat von Sara100 Beitrag anzeigen
    aber Asozial nicht. Und genau das ist es in der heutigen Zeit.
    A-Sozial wenn man sich auf Reines deutsches Blut besinnt und auch och stolz darauf ist !!.
    Sie haben es immer noch nicht mitbekommen, dass entsprechende Anträge nicht gestellt worden sind und das umstrittene Gutachten durch ein Gegengutachten außer Kraft gesetzt worden ist.

    Zitat von Sara100 Beitrag anzeigen
    Belegen Sie endlich mal die Anschläge oder können Sie das nicht??.
    Erstens habe ich bereits den Artikel zum Angriff in Marburg gepostet.
    http://www.jenapolis.de/116911/brand...urschenschaft/
    http://www.extratip-goettingen.de/lo...enschaeft.html
    Und bei keiner dieser drei Burschenschaften handelt es sich um DB-Burschenschaften, sondern um Bünde, die die DB teils schon vor Jahren verlassen haben.
  7. #106

    Auf Thema antworten

    Zitat von joey55 Beitrag anzeigen
    Oh Mann.
    Erstens wurde über die Anträge nicht abgestimmt, da sie zurück gezogen worden sind.
    Zweitens spiegelt ein Abstimmungsergebnis nicht die vorherige Diskussion wider. Denn Ziel einer Diskussion ist es den Anderen zu überzeugen und das soll doch hin und wieder passieren. Sind eben nicht alles Betonköpfe.
    Zurückgezogen wurde der Antrag erst am Donnerstag. Wenn Sie so genau Bescheid wissen, erklären Sie uns doch einfach warum so was überhaupt beantragt wurde, geschweige denn allen Ernstes, diskutiert werden muß?
    Und was mich noch viel mehr interressiert, wie stehen Sie persönlich zu diesem Antrag
    Ist es für Sie als glühender Verfechter der DB vertretbar oder eher Verachtenswert?

    Im Übrigen den Link den Sie geschickt haben, ich finde es furchtbar das es Brandanschläge gibt. Am schlimmsten ist es wenn Menschen dabei elendich verbrennen. So wie in Deutschland schon des öfteren passiert.
    Aber ich bin mal gespannt welche Brandstifter geschnappt werden.
    die Burschenschaft "Alemania" hat doch auch einen Schwarzen "Bruder" oder?
    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...,73752,00.html
  8. #107

    dsasd

    Es ist halt fuer den normalen Akademiker schon sehr beruhigend, dass man sein (globales) Karrierenetzwerk ueber LinkedIn oder Facebook oder Xing pflegen kann, ohne von so einem Schwachsinn abhaengig zu sein. Die Burschenschaften degradieren sich zunehmend zur Lachnummer, wenn sie das nicht schon immer waren. Als ich vor 20 Jahren studiert habe waren da nur einsame, saufende, dickbauchige, rechtsradikale Jungs, die gerne Zotenwitze rissen, dafuer aber bereits 2 Promille brauchten. Das scheint eher schlimmer geworden zu sein.
  9. #108

    Titel!

    Zitat von WStrehlow Beitrag anzeigen
    Das ist doch nun echt zu dämlich, Nachdenken hilft (manchmal jedenfalls)
    Und warum denken sie dann nicht einfach nach und geben eine Antwort auf eine Frage? Nein, das können oder wollen sie nicht. Lieber versuchen sie mich zu diffamieren.

    Typisches Argumentationsverhalten bei Leuten, die keine Argumente haben.
  10. #109

    Ach...

    Zitat von SPONist Beitrag anzeigen
    Interessant wäre hier, ob der betreffende Bursche sich selbst als Deutschen sieht oder nicht. Ich jedenfalls habe, auch bei der Bundeswehr nicht, noch nie einen deutschen Staatsbürger mit Migrationshintergrund getroffen, der sich selbst als Teil des deutschen Volkes gesehen hat.
    Nun, ich habe einen deutschen Pass, aber keinerlei Migrationshintergrund. Und sehe mich trotzdem mehr als Europäer denn als Deutschen... Und nun?

    DAS wäre also die interessante Frage. Und dann sei nur kurz angemerkt: Eine deutsche Staatsangehörigkeit gibt es erst seit 1913/1934, das deutsche Volk aber offensichtlich länger.
    Wieso offensichtlich? Ein "deusches Volk" ist erst sei Bismarck zu sehen.

    Ergo ist die Staatsangehörigkeit nur eine verwaltungstechnische Sache, die nicht definiert, wer zum gewachsenen deutschen Volk gehört oder nicht. Oder waren Goethe und Bismarck etwa keine Deutschen?
    Zu Goethes Zeiten gab es noch kein "Deutschland".








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