Nachdenklichkeit?
Die Fakten stimmen. Also gilt es zu Handeln. Unverzüglich.
Deutschlands größtes Geldhaus gibt sich nachdenklich: Nachdem Foodwatch*die Wetten der Deutschen Bank auf Agrarpreise*angeprangert hat, will Institutschef Josef Ackermann jetzt den*Rohstoffhandel seines Instituts überprüfen - er sei betrübt über Armut und Hunger auf der Welt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792824,00.html
Nachdenklichkeit?
Die Fakten stimmen. Also gilt es zu Handeln. Unverzüglich.
Der Wind kommt derzeit stramm von vorne. Ackermann und die DB haben nichts mehr zu lachen. Weitermachen für eine bessere Welt......!
"Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen." (Ackermann im Artikel)
Na also, da haben wir es ja! Der gute Ruf sei es, ein schlechter wäre nämlich geschäftsschädigend!
Die Hungernden und Ver-hungernden waren es bisher jedenfalls nicht. Sonst müsste man jetzt nicht Überraschung heucheln - denn dann hätte man sich LÄNGST "Gedanken" gemacht.
Falls sich die Hungernden und Ver-hungernden jedoch auch weiterhin nicht als geschäftsschädigendes Modell erweisen, wird es auch weiterhin keinen Grund geben, etwas zu ändern.
Man ist ja schließlich keine Caritas. Und die Verhungernden selbst sind es schon mal gar nicht: ein Grund!
Schon mehrfach habe ich im SPON geschrieben, das ich die Spekulation mit Lebensmitteln absolut widerwärtig empfinde.
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Jetzt habe ich im TV den Bericht gesehen, der das bestätigt. Die Spekulationen mit Lebensmitteln und Rohstoffen zur Lebensmittelherstellung führen zu Massensterben. Das ist unerträglich !!! Wenn man sich dann auch noch anschaut, welche Banken usw. da mitmischen, kann einem nur noch schlecht werden.
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Es gibt hierzulande Gesetze, die Straftaten ahnden, wenn diese auch im Ausland ausgeführt worden sind.
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Die Spekulation mit Lebensmitteln ist für mich ebenso eine schwere Straftat. Das gehört überall auf der bestraft !!! Das ist für mich mittelbare Täterschaft zum Massenmord.
Der einzig bemaengelte Fakt ist, dass die DB ein paar Indexfonds auf einen Rohstoffindex betreibt, in denen neben Kupfer, Erdoel und sonstwas auch ein Teil Agrarrohstoffe drin sind. Und selbst der Index wird nicht durch physische Geschaefte oder wenigstens Futures nachgebildet, sondern durch Swaps und ein Realportfolio, das im wesentlichen aus Staatsanleihen besteht.
Punkte zum Nachdenken:
1) Hat die DB im Rahmen des Eigenhandels Geld in den Indexfonds stecken?
2) Welchen Einfluss haben Swapgeschaefte mit Staatsanleihen auf die Lebensmittelpreise?
Also ich find, ein bisschen Nachdenkerei kann man da schon noch veranstalten.
Welch gutes und empfindsames Herz unser Ackermann doch hat. Mir kommen die Tränen vor Rührung!
Daraus ließe sich doch bestimmt eine tolle Imagekampagne zu den Weihnachtsfesttagen machen. Riesige Plakete mit einem betrübten Dackelblick vom Ackermann. Wem da nicht warm ums frostige Zockerherz würde, dem wär auch nicht mehr zu helfen.
Muß denn heutzutage wirklich mit allem und gegen jeden spekuliert werden ???
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Irgendwann kommt noch einer auf die Idee und wettet, das in einem bestimmen Jahr in einem Land eine bestimmte Anzahl von Menschen sterben. Und sollte das nicht "natürlich" erreicht werden können, müßte man eben "nachhelfen".
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Es gibt wohl sehr viele verantwortungslose Spekulanten, die aus dem öffentlichen Verkehr, zum Wohle der allgemeinen Gesellschaft, entfernt werden müssen.
"Geschäfte mit dem Hunger - Spekulanten treiben Lebensmittelpreise", gestern in Frontal 21:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/haupt...8-Oktober-2011