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Zockerei bei JP Morgan: Dimons Dämonen

dpaJP-Morgan-Chef Jamie Dimon galt als König der Wall Street, als Geldmanager, der sein Institut sicher durch die Weltfinanzkrise steuerte. Jetzt hat eine Abteilung seiner Bank zwei Milliarden Dollar in wenigen Wochen verzockt, und Dimons Ruf leidet: Der Kontrolleur hat die Kontrolle verloren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832641,00.html
  1. #1

    Wer mit CDS

    auf steigende Prämien setzt, der zockt. Da mag er eine Zeit lang glauben er hat gute Informationen wie der Markt sich entwickelt, aber letztlich haben diese Informationen auch alle anderen. Und dann ist es nur noch Zockerei. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, wann es daneben geht
  2. #2

    Was auch mal interessant zu wissen wäre: Wer hat denn diese 2Mrd USD gewonnen? Goldman Sachs? Irgendwo muß das Geld ja bleiben...
  3. #3

    Schwachsinn

    JPM war schon 2008 am Ende, wurde von der Regierung gerettet und zusätzlich -quasi als Belohnung- zur Bank Holding company- gemacht. Diesem Beispiel folgte dann natürlich auch Goldman-Sachs. Es handelt sich bei JPM um eine 100%ige Zockerbude mit kompletter und wasserdichter Staatsdeckung.
    Dimon ist ein Schwerkrimineller der mit Firmeneinlagen gegen die eigenen Kunden wettet, und sich hier bei einem langfdristig angelegten hedge schwer in den Hintern gekniffen hat. das stört aber nicht weiter. Denn schliesslich hat JPM auch bei MF Global Kundeneinlagen beschlagnahmt. Diese Banken erklären den Menschen in Europa den Krieg, und Schäuble/Merkel decken diese Brut.
    Nicht umsonst deshalb, konnte der Goldman-Sachs Griechenland Verschulder Mario Draghi Chef der EZB werden.
  4. #4

    Wiederholung

    Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geäußert und ich mache das gerne erneut:
    Die Bank gehört auf der Stelle verstaatlicht, die Investment-Sparte sofort geschlossen, die beiden fraglichen Banker sofort entlassen und ein lebenslanges Berufsverbot verhängt, Vorstand und Aufsichtsrat frist-, abfindungs-, kommentar- und bedingungslos rausgeschmissen. Ende.
    Wenn nicht so langsam mal ein politisches Exempel an diesen Glücksspiel-Raubrittern statuiert wird, dann werden wir die Hoheit über die Finanzmärkte niemals zurückgewinnen und die Herrschaften werden uns weiterhin ungebremst auf der Nase herumtanzen und die Gesellschaften mit der unerträglichen Mär von ihrer eigenen Unersetzbarkeit in den Ruin führen, indem hunderte Milliarden Euro und Dollar ohne Rücksicht auf Verluste zum Wohl von einigen wenigen Mega-Reichen vorsätzlich verbrannt werden.
  5. #5

    Der Dimon wusste garantiert von der Zockerei, wie auch die Chefs von der Société Générale und der UBS. Meistens geht das ja auch gut, und wenn es mal in die Hose geht, muss halt ein Sündenbock über die Klinge springen.
    Ansonsten: Schuldenerlass weltweit und eine neue Finanzkultur, die von einem unabhängigen Gremium, das weltweite Geltung erhält, kontrolliert wird. Man wird ja noch mal träumen dürfen.
  6. #6

    Der Zusammenbruch droht

    Es ist endlich an der Zeit das diese Bankster in den Knast maschieren.Die Weigerung der Finanzbranche und ihrer Dealer (USA,GB) müssen dazu gezwungen werden die Finanzbranche aber richtig unter Kontrolle zu bekommen.Sollte dies nicht passieren,dann wird dieses System (Kapitalismus) den Finalen Schuss erhalten und ich denke danach können wir endlich eine Gerechtere Gesellschaft aufbauen.PACKEN WIR´S AN!!!
  7. #7

    jaja

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    auf steigende Prämien setzt, der zockt. Da mag er eine Zeit lang glauben er hat gute Informationen wie der Markt sich entwickelt, aber letztlich haben diese Informationen auch alle anderen. Und dann ist es nur noch Zockerei. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, wann es daneben geht
    .........

    Die eigentliche und interessanteste Frage ist, warum diese Nachricht jetzt verbreitet wurde.
    Denn gezockt wird von der Finanzindustrie mit diesen Papierchen ständig und da sie nicht komplett verkauft wurden, kann in ein paar Tagen aus dem Verlust ein Gewinn, oder noch ein höherer Verlust geworden sein. Warum also dieses merkwürdige Eingeständnis, das, siehe die US-Börsenkurse, auch keiner wirklich ernst nimmt?
    Im gesunden, überschaubaren Rahmen machen diese Papierchen ja durchaus Sinn. Es ist ausschließlich die Verantwortung der Staaten und der Notenbanken, daß die Zockerei wieder so hemmungslos gepflegt wird. Denn sie haben die Märkte unsinnigerweise mit irrwitzigen Summen an Spielkapital geflutet und sie verweigen sich regulierenden Maßnahmen, selbst so dezenten wie der effektiven Finanztransaktionssteuer, die diese Geschäfte für die Finanzindustrie teurer macht und sie so verschlankt.
    An der Meldung von JP Morgan stimmt etwas nicht und es riecht verdammt danach, daß hinter ihr viel drastischere Fehllagen versteckt werden sollen, oder ein interner Machtkampf tobt.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  8. #8

    Der wichtige Satz ist nicht unterstrichen:

    Er lautet: Wie auf einem Supertanker hat der Mann auf der Brücke nur begrenzten Einfluss auf den Kurs ...
    Dieser Satz gilt für alle Konzerne!!!!
    Und genau deshalb sind die Winterkorns und Ackermann ihre Millionen nicht wert! Das Ergebnis ist gut, nicht wegen Winterkorn und Co., sondern weil das gesamte Unternehmen reibungslos arbeitet. Da sich auch ein Ackermann nicht mit jeder Entscheidungsebene persönlich befasst, ist auch sein persönlicher Verdienst fürs Ergebnis recht marginal.
    Also runter mit den idiotischen Gehältern und Boni für Konzernlenker!
  9. #9

    Ein Damokles Schwert hängt über uns !

    Zitat von coyote38 Beitrag anzeigen
    Wiederholung
    Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geäußert
    und ich mache das gerne erneut:
    Die Bank gehört auf der Stelle verstaatlicht,
    die Investment-Sparte sofort geschlossen,
    die beiden fraglichen Banker sofort entlassen
    und ein lebenslanges Berufsverbot verhängt,
    Vorstand und Aufsichtsrat frist-, abfindungs-,
    kommentar- und bedingungslos rausgeschmissen.
    Ende.
    Dieser erschreckende Verlust trat auf als Folge normaler
    Wertschwankungen dieser Derivate (CDS), die in unglaubliche
    Risikokategorien gehebelt waren.

    Wer kann sich die möglichen Verluste vorstellen in einem
    700 Billionen US$ Nominalwert Markt, wenn einige starke
    auslösende Ereignisse abrupt und unerwartet auftreten würden?

    - Wenn der Euro abgeschafft würde?
    - Wenn China seine Dollar Anleihen plötzlich verkaufen würde?
    - Wenn die FED gezwungen wäre durch Umstände,
    den Zins abrupt zu erhöhen?

    Wer kennt die dann auftretenden offenen Positionen
    bzw. die Risiken? Niemand kennt das!


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