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Zinsskandal: Barclays-Manager erhält Millionen zum Abschied
APDer frühere Barclays-Investmentchef Jerry del Missier fällt weich. Zum Abschied soll er laut einem Zeitungsbericht eine Abfindung von fast neun Millionen Pfund bekommen. Dabei stand der Manager im Zentrum des Skandals um gefälschte Zinssätze.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...846537,00.html
- #1 26.07.2012 11:22 von
- #2 26.07.2012 11:22 von
Ich find's gut
...Im Gegenzug soll er die Ansprüche auf Aktienoptionen im Wert von bis zu 40 Millionen Pfund aufgegeben haben.
Das sollte Schule machen. Die nächste Supermarkt-Kassiererin, die den Anspruch auf die 40 Cent des gefundenen Pfandbons aufgibt bekommt dann 11 Cent Abfindung. Sowas fänd' ich fair. - #3 26.07.2012 11:26 von
- #4 26.07.2012 11:31 von
Na und???
Damit reiht er sich lediglich in eine lange Reihe von sog. Führungskräften oder auch gerne Eliten genannt ein, die in den letzten Jahren mehr oder weniger vorsätzlich gigantisches Kapital vernichtet haben und dafür selbstverständlich ihre Boni erhielten - wenn nicht freiwillig, dann zur Not auch vor Gericht - und i.d.R. auch recht bekamen.
Wir leben eben in Gesellschaften, in welcher allein erziehenden Müttern im SGB 2 Bezug 500,- Weihnachtsgeld der eigenen Mutter voll angerechnet werden (auch wenn das Gericht diese Entscheidung, jedoch erst in letzter Instanz, kassierte).
Steuerhinterzieher in Millionhöhe jedoch Amnestie erhalten und Kapitalverbrecher im großen Stil ihre Millionenboni erstreiten können.
Was Recht ist muss schließlich auch Recht bleiben!!
Im ganz Kleinen drischt man mit der vollen Härte der Gesetze zu. Im Großen dagegen legt man halt fantastilliarden umfassende Rettungsschirme an...
Wir leben alle längst im strukturierten Wahnsinn. Es merkt nur niemand! - #5 26.07.2012 11:35 von
Das ist gerecht und noch viel zu wenig
denn für die Verbrechen die der Herr Bankenchef begangen hat sind 9 Millionen Pound noch viel zu wenig, er bewahrt durch sein Schweigen etliche vor langen Haftstrafen.
Was daran ist die Justiz wird Sie damit auch zum Schweigen verurteilt. Was bedeuten würde die sind sich alle einig. Dann wiederum sind 9 Millionen Pound sofort einzuziehen und der Herr Bankenchef hinter Gitter zu bringen. Glauben Sie etwa dem Staat, den Banken oder der Justiz noch? , dann leben Sie bestimmt in Europa. - #6 26.07.2012 11:35 von
.
Nö. Das einzige was mich nur wundert (wobei die Verwunderung auch wesentlich geringer wird - von Tag zu Tag), dass diese Leute nicht längst durch die Städte gejagt werden. Wir bräuchten Politiker, die sich stärker für härtere Strafen im Kapitalbereich aussprechen. Diese Zinsmanipulation ist quasi eine Verschwörung (Hallo liebe VT-Basher) und niemand wird belangt bzw. kann belangt werden. Aber wehe es überfällt jemand eine Bank und ergaunert 3.000 €. Der muss natürlich sofort in den Knast.
- #7 26.07.2012 11:37 von
Das wahre Gesicht
Hier zeigt sich das wahre Gesicht ! Ungerührt u. dreist versorgen sich die selbsterannten Vorstände u. Seilschaften bis zum bitteren Ende.
Allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass solche bedauerlichen "Fehler" nicht mehr vorkommen. Dieser Running Gag wird langsam unerträglich. - #8 26.07.2012 11:38 von
Ich würde für Personen ...
... mit dieser Biografie einen Platz im Gefängnis vorschlagen.
- #9 26.07.2012 11:38 von
Westerwelle: Leistung muss sich wieder lohnen!
.
Wie Westerwelle und der Rest der F(ür) D(en) P(Profit) -Partei richtig erkannte:
Leistung muss sich wieder lohnen!
Und was der Mann sich auf Kosten der Bürger geleistet hat, war definitiv eine herausragende Leistung.
Dass seine Bank jetzt noch mit einer Strafzahlung davonkommt, die im Vergleich zu dem Gewinn aus ihrer Betrügereien lächerlich ist, ist gleich nochmal eine durchaus erwähnendswerte Leistung.
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