REUTERSNach der Rekordstrafe für die britische Großbank Barclays zieht der oberste Kontrolleur die Konsequenz: Chairman Marcus Agius gibt seinen Posten auf. Das Geldinstitut soll über Jahre versucht haben, Zinsen zu manipulieren - und will nun seine Geschäftspraktiken überprüfen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...842022,00.html
und die Aufsicht kommt nicht hinterher. Banken suchen jede Möglichkeit neue "Geschäftsfelder" aufzumachen. Durch die große Masse des Geldes ist jede kleine Differenz, die genutzt werden kann, wertvoll. Und wenn man nur "ein wenig" manipulieren muss, um viel Geld zu vedienen, ist die Verführung groß. Insbesondere, wenn man kaum erwischt wird.
Solange die Banken mit diesen neuen Geschäftsideen viel mehr Geld als mit herkömlichen Geschften läuft die Aufsicht hinterher. Wie wäre es, wenn die Banken sich freiwillig gewissen Ethikregeln unterwerfen, die für alle neuen Geschäftsarten gelten? Und freiwillig bei Verstößen saftige Strafen akzeptieren? Geht dies nicht, dann muss die Bankenaufsicht diese Grundsätze regeln, damit sich die Vorstände und Aufsichtsräte nicht rausreden können, sie hätten bei diesen Geschäften nichts verwerfliches erkennen können.
und grund warum die menschheit das vertrauen in die banken verloren hat und diese lobbyzunft nun bankster heissen...
Man, so macht das Verbrechen doch Spaß. Da bereichert man sich und wenn alles auffliegt, sucht man einen aus und dieser nimmt die ganze Schuld auf sich und tritt zurück. Konsequenzen? Ach die paar Millionen. Das ist so als würde der Einbrecher als Straffe ein Teil seiner Beute abgeben. Wo bleibt die Straffe für den Schaden, den die Bank an tausenden Kreditnehmern zugeführt hat.
daß der Spiegel darüber berichtet. Die waren wohl zu sehr mit der EM beschäftigt. Da können ja so unwesentliche Dinge mal vergessen werden....
Es kracht im Gebälk und das nicht nur in GB.
Zum Glück hat er in diesem Fall nur andere Banken geschädigt. Aber vielleicht kommt auch nur deswegen raus, weil die Krähe der Krähe ins Auge gesprungen ist. Leichtgläubigen Omas Zockerpapiere aufschwatzen führt jedenfalls nicht zu Rücktritten.
Und was sind nun die Konsequenzen?
Goldener Handschlag?
Lach mich tot.
Wenn er wenigst (verzinst) die "leistungsabhängigen Bestandteile" seines Gehaltes zurückzahlen müßte.. aber wers glaubt *lach*