Zigaretten: Menthol-Raucher erleiden eher einen Schlaganfall

dapdWer raucht, läuft eher Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Wer Menthol-Zigaretten raucht, steigert dieses Risiko. Das zeigt eine neue Studie aus Nordamerika. Erklären können Mediziner diesen Effekt aber nur zum Teil.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...827297,00.html
  1. #1

    Da muss ...

    Helmut Schmidt unzählige Schlaganfälle durchlebt haben ....
  2. #2

    Ich staune ebenfalls

    Nicht nur Helmut und Loki Schmidt, auch Johannes Heesters sind mir als langlebige Menthol-Raucher bekannt. Ich hatte immer gedacht, gerade deren Rauchergewohnheiten würden so etwas wie eine Konservierung bewirken. Gerade kürzlich noch überlegt, ob Menschen, die Wert auf ein langes Leben legen, Menthol paffen (die inhalierten alle drei nicht, wenn ich das richtig beobachtet habe) sollten.
  3. #3

    Dieses Risiko ist aber zum ex-Bundeskanzler Schmidt noch nicht durchgedrungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer raucht, läuft eher Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Wer Menthol-Zigaretten raucht, steigert dieses Risiko. Das zeigt eine neue Studie aus Nordamerika. Erklären können Mediziner diesen Effekt aber nur zum Teil.

    Zigaretten: Menthol-Raucher erleiden eher einen Schlaganfall - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Außerdem wäre dem das so wurscht wie nur irgend etwas. Wer weiterhin raucht, oder überhaupt jemals das Rauchen anfing wird sich doch des Risikos bewusst sein. Was sollen die staatlichen Albernheiten von Verboten in der Öffentlichkeit, oder der drastischen Verteuerung des Kaufpreises. Die Lügenpolitik erhöht damit nur ihre Steuereinnahmen. So heuchlerisch wie die katholische Kirche. Oder alle Weltkirchen überhaupt, vielleicht mit Ausnahmen des Buddhismus und Hinduismus, Shintoismus.
    Die Deutsche staatl. Bevormundung mündiger Bürger ist so widerlich, wie uns eingeredet wird, wir hätten alle Rechte in einem Rechtsstaat, obwohl wir mehr zum scheinheiligen Polizeistaat neigen. Wer Rauchen will, soll es tun; wer es schädlich findet wird es demnach lassen. Staat der bekloppten Oberlehrer.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer raucht, läuft eher Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Wer Menthol-Zigaretten raucht, steigert dieses Risiko. Das zeigt eine neue Studie aus Nordamerika. Erklären können Mediziner diesen Effekt aber nur zum Teil.

    Zigaretten: Menthol-Raucher erleiden eher einen Schlaganfall - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Da hat Alexandra Jane Oliver ja was ganz Großes ausgegraben:

    Wer Menthol-Zigaretten raucht, ist u. U. schneller geschädigt als Raucher normaler Zigaretten! Das musste wirklich mal erforscht, gesagt und zitiert werden! Obwohl:

    Wer nicht geschädigt werden will, raucht also am besten gar nicht? Hm, dann ist es doch ziemlich egal, ob man durch Mentholzigaretten schneller kaputtgeht, oder?

    Dann ist es auch nicht schlimm, dass Mediziner den Kausalzusammenhang nicht durchdringen ...

    Schlimm ist, dass für solche "Forschung" Geld ausgegeben wurde. Hatte man gehofft, dass Mentholzigaretten die "gesünderen" sind? So nach dem Motto "Mit stumpferen Messern verletzt man sich weniger schlimm?"

    Aus einem Referat aus Schulzeiten habe ich in Erinnerung, dass man Zigaretten wegen ihrer Giftigkeit nicht essen kann - also tatsächlich nur rauchen. Und es gibt nur wenige Dinge, bei denen es sinnvoll ist, sie mit Gegengift zu konsumieren - dass Mentholzigaretten "gesünder" wären, wäre also ex ante Quatsch: die Mentholbeifügung ist also nur eine Geschmacksangelegenheit.

    Für wen kam / kommt diese "Nachricht" überraschend?
  5. #5

    Menthol-Zigaretten rauchen nur Racuher mit schlechtem Gewissen

    Schlechtes Gewissen heisst aber ständiger Stress. Und ständiger Stress ist dafür bekannt, dass er Schlaganfälle begünstigt.

    Die sterben an ihrem schlechten Gewissen, dass sie immer noch Raucher sind, obwohl sie es gar nicht wollen. Dadurch erleben sie ein Martyrium der Unzulänglichkeit und Willenslosigkeit des Menschen. Letztendlich ihr e eigene Entwertung als souveräner Mensch.
  6. #6

    Zitat von mexi42 Beitrag anzeigen
    Helmut Schmidt unzählige Schlaganfälle durchlebt haben ....
    Auch ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass es eintreffen muss.
  7. #7

    Schon seit vielen jahren ist bekannt,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer raucht, läuft eher Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden. Wer Menthol-Zigaretten raucht, steigert dieses Risiko. Das zeigt eine neue Studie aus Nordamerika. Erklären können Mediziner diesen Effekt aber nur zum Teil.

    Zigaretten: Menthol-Raucher erleiden eher einen Schlaganfall - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    dass Menthol im Zigrarettenqualm bewirkt, dass sich die Lungengefäße besonders weit öffnen und so besonders viel von dem suchterzeugenden Nikotin aufnehmen - und eben auch von den anderen giftigen Stoffen.
    Dieser Effekt ist der Zigarettenindustrie seit mindestens fünfzehn Jahren bekannt (wahrscheinlich schon viel länger).
    Es handelt sich hier um einen weiteren hinterhältigen, bösartigen, kriminellen Versuch dieser Drogenproduzenten, Menschen abhängig zu machen von der gefährlichsten der verbreiteten Drogen.
  8. #8

    Zitat von nunmussichauchmalwassagen Beitrag anzeigen
    Nicht nur Helmut und Loki Schmidt, auch Johannes Heesters sind mir als langlebige Menthol-Raucher bekannt. Ich hatte immer gedacht, gerade deren Rauchergewohnheiten würden so etwas wie eine Konservierung bewirken.
    Daher ist es gut, dass die Wissenschaft solche Fragen beantwortet und nicht Leute, denen zwei, drei Menschen bekannt sind.
  9. #9

    Von den Mentholrauchern erklärten 3,4 Prozent bei der Befragung, schon einen Schlaganfall erlitten zu haben. Bei den gewöhnlichen Rauchern waren es dagegen 2,7 Prozent
    Bei der Befragung? Gut, liebe Mediziner - ich weiß, dass eine wirklich aussagekräftige Experimentalstudie moralisch nicht vertretbar ist und jede Ethikkommision eine Anfrage danach wohl mit standrechtlicher Erschießung beantworten würde, deshalb gehen nur Korrelationsstudien. Schön, Und ich muss gestehen: Die Studie habe ich nicht durchgelesen, und vielleicht hat sie doch genug Aussagekraft auf diversen Ebenen, um berechtigterweise veröffentlicht zu werden. Oder waren die Peer-Reviewer nur nichtexistent, in Vetternwirtschaft verwickelt oder zu blöd?

    Befragungen sind bei Dingen wie Schlaganfällen sehr kritisch. Und dass sind auch Korrelationsstudien um Allgemeinen. Damit verständlich, zwei Beispiele:
    - Mit Befragung lässt sich feststellen, dass Suizidversuche mit Schusswaffen glücklicherweise niemals tödlich enden
    - Viele Laster wie Rauchen und schwerem Übergewicht sorgen dafür, dass man weniger an Alterskrankheiten leidet.
    Liegt aber nur daran, dass der Exitus schneller ist als die Alterskrankheit...

    Was ich als sehr gefährlich sehe, ist dass die Ergebnisse solcher Studien oft falsch aufgenommen werden. Man ließt hier so einen kurzen Artikeln, hat von Statistik keine Ahnung, der Autor geht darauf auch nicht ein und Schwupps, sind Mentholzigaretten auf jeden Fall gefährlicher.
    Leider (so zumindest das Klischee sowie auch einige persönliche Erfahrungen) sind Mediziner was Methoden angeht oft genauso unter aller Kanone.


    Und den Leuten, die hier gerade Persönlichkeiten anführen, die rauchend alt geworden sind kann ich nur sagen: Ja. Passt.
    Statistik wird an der Schule kaum mehr gelehrt (nicht einmal im Abi) und manche Leute scheinen dazu auch hoffnungslos keinen Zugang zu haben. Was manchmal wirklich etwas schade ist, aber wohl kaum zu ändern.

    Denen sei vielleicht gesagt: Es gibt Leute, die einen 10 Meter Sturz überlebt haben und alt wurden. Würdet ihr es denen unüberlegt nachmachen und einfach mal 10 Meter stürzen wollen?