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Zielkonflikt: Wikipedia-Autor arbeitet für Sanofi-Aventis
Er arbeitete bei Wikipedia mit, und macht sich als Gründer von Wiki-Watch für die Qualitätssicherung in dem Internet-Lexikon stark: Wolfgang Stock. Doch offensichtlich hat der ehemalige FAZ-Redakteur gegen die hehren Ziele, die er postuliert, selbst wiederholt verstoßen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...773475,00.html
- #1 10.07.2011 09:13 von
Und?
Lieber ein sachlicher Beitrag in Wikipedia als ein ideologischer im Spiegel. Im Gegensatz zum Spiegel unterliegt der dort einer Qualitätskontrolle.
Da schmeisst einer im Spiegelhaus mit Steinen um sich. - #2 10.07.2011 10:22 von
Kritische Auseinandersetzung mit Wikipedia immer nötig
Das stammt offenbar aus der Feder eines Lesers, der nur den Spiegel liest (und ihn dann kritisiert). In der FAZ war das schon vor einer Woche Thema. Dann kam eine Abmahnung von den Wiki-Watch-Machern und die FAZ hat den Artikel kurzzeitig zurückgezogen gehabt.
Wikipedia-Nutzer haben sich selbst recht ausführlich mit den Verdachtsmomenten insb. gegen Herrn Stock (im Rahmen der Wikipedia) beschäftigt. Ich halte das alles für recht stichhaltig.
Deshalb freut es mich auch, dass mit SPON jetzt durch das zweite Nachrichtenportal die Geschichte aufgegriffen wird.
Jeder soll kritisch hinterfragen, bevor er Informationen aus der Wikipedia übernimmt. Nicht alle stellen sich so dilettantisch an, wenn sie vermeintliche Kampagnen fahren.
Ob die Firma von Herrn Stock sich im Bereich der Krisenkommunikation in eigener Sache profiliert hat, möchte ich jetzt mal unkommentiert lassen... - #3 10.07.2011 10:26 von
- #4 10.07.2011 10:38 von
Und?
Jeder kann doch Artikel für Wikipedia schreiben oder auch ändern, Firmen wollen doch immer gut da stehen. Also nicht verwunderlich wenn die Firmen Artikel schreiben oder andere dafür bezahlen. Wer sich also nur über wiki über etwas informiert und alles glaubt was drin steht ist selber schuld.
- #5 10.07.2011 10:59 von
wiki
Leider gibt es bei Wikipedia einige Leute, welche teilweise auch Admin-Rechte u.ä. besitzen, die Wikipedia benutzen, um ihre wirtschaftlichen oder ideologischen Ansichten zu verbreiten bzw. sich selbst Vorteile zu verschaffen. Hier greifen die Selbstreinigungsmechanismen oft nicht.
- #6 10.07.2011 11:11 von
Wer war noch mal Wikipedia?
Ach ja, stimmt ja, das war mal eine richtig gute Sache, inzwischen wohl nur noch eine Farce, seitdem willkürlich gestrichen und willkürlich geschrieben wird. Endlich mal ein Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Die haben längst ihre hehzen Ziele verloren - wie ein Arzt eben, der seinen Eid vergessen hat...
- #7 10.07.2011 11:18 von
Definierte Wahrheit…
Früher musste man die 10 'richtigen' Bücher konsultieren, bevor man einen halbwegs umfassenden Eindruck, wovon auch immer, bekam. Heute verlassen sich viele auf Wiki… nur daß dort die Informationen upgedatet werden, und das geschieht 1. auch durch Firmen, die irgendwelche Sachverhalte darstellen wollen/müssen, und 2. 'undemokratisch,d.H. es gibt dem letzten update mehr 'Wahrheitsgehalt'.
Und Wikipedia scheint in verschiedenen Sprachen verschiedene wahre Fakten zu haben. z.B. Die erste Coldcut Single: Auf deutsch "Doktorin…", was falsch ist, denn auf englisch ist es "Say Kids,…"(http://en.wikipedia.org/wiki/Coldcut#Singles), das ist jetzt nicht so wichtig, aber deshalb wähle ich es als Beispiel.
Was passiert wohl bei Naturheilmitteln und patentierten Medikamenten, wenn Monsanto und Aventis (etc.pp.) ihre extra für's Web geschaffenen Online Agenten darauf ansetzen?
Der Coldcut Artikel in Deutsch ist augenscheinlich von der deutschen Plattenfirma geschrieben, während der englische aus der "Szene" kommt, der auch ich angehöre… - #8 10.07.2011 11:34 von
Krankenkassen sind (auch) eine LOBBY!!!
Die Zielrichtung ist vorgegeben. Den Krankenkassen werden die Arzneikosten zu teuer also wird alles getan um teure Erkrankungen wie z.B. Diabetes als WehWehchen das sich mit ein paar Vorbeugemaßnahmen ala Selbsthilfe verhindern läßt runter zu spielen. Erste breit angelegte Maßnahme im Propagandafeldzug gegen die Pharmalobby:
Phase 1 der "Aktion Kostendämpfung"
Das Langzeitinsulin Lantus.
Dessen Wirksamkeit und insbesondere dessen Komfort bei der Nutzung wurde bewußt von IQWIG´s Sawicki herunter gespielt.
http://de.wikipedia.org/wiki/IQWIG
So als sei es völlig unerheblich ob ein Diabetiker mit Insulinpflicht das Prinzip "Erst Messen, dann Essen" oder "Essen was Spaß macht" befolgt.
Die Gesellschaft hat sich jedoch komplett verändert. Mit einem starren Essensplan "können" heutzutage nur Rentner und Arbeitslose zurecht kommen. Berufstätige müssen flexibel sein und wer das nicht ist, ist auf dem heutigen Arbeitsmarkt chancenlos.
Phase 2
Selbstzahlung der Blutzuckertests bei Nichtinsulinpflichtigen. Perfide Argumentation der Krankenkassen "Blutzuckertests" senken den Zuckerspiegel nicht sind also nicht lebensnotwendig. Was verschwiegen wird sind die Folgeschäden durch unzureichend eingestellten Zucker: Erblindung,Amputationen,Infarkte,Schlaganfälle,etc .
Diabetesbehandlung ohne ausreichende Zuckerkontrolle ähnelt einen Blindflug ohne Autopiloten.
Aber!!! Die "Aktion Kostendämpfung" läuft 2011 also JETZT, die Folgeschäden entstehen später, (so hofft man bei der staatlichen Gesundheitslobby) und der (noch) gesunde Bürger versteht nicht warum er für Vorbeugung so viel Geld aufwenden soll und stimmt der Kassenpropaganda zu.
Es läßt sich aber problemlos nachweisen, das gerade der massive Wettbewerb, die Beitragssituation verschärft. Es muß mehr Geld für Kunden- und Imagewerbung ausgegeben werden, man errichtet repräsentative Verwaltungen, muß sich erhebliche Rücklagen schaffen und man will Gewinn machen. Dies alles dient KEINESFALLS der Patientengesundheit, im Gegenteil. Alleine die Praxisgebühr hat den Verwaltungsaufwand bei allen Beteiligten derartig in die Höhe getrieben, das Ärzten weniger Behandlungszeit bleibt, und immer öfter Fehldiagnosen unter Zeitdruck gestellt werden.
Lieber SpON-Redakteur bitte erwähnen sie auch das bevor sie sich von den obersten Funktionären im Gesundheitswesen, Dr. Rainer Hess (Justiziar beim GBA) und Dr Doris Pfeiffer (GKV Leitung)die Zeilen diktieren lassen.
Wir sind hier hoffentlich (noch) nicht in einer Wirtschaftsdiktatur?
Ciao
DerDemokrator
P.S. Natürlich ist die Pharmalobby nicht unschuldig am Konflikt. Sie hat in Deutschland jahrzehntelang von einem übersubventionierten Gesundheitsmarkt gelebt und muß nun Kosten senken. Beide Seiten handeln also zulasten ihrer "Kundenschaft". - #9 10.07.2011 11:47 von
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