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Zerschlagung von Schlecker: Ladenschluss im Drogerieimperium

DPAFast 40 Jahre nach der Gründung ist Schlecker am Ende. Kein Investor wollte die Drogeriemarktkette haben, der Konzern wird abgewickelt, mehr als 13.000 Beschäftigte sind ihren Job los. Die eklatanten Fehler des Firmengründers konnte der Insolvenzverwalter nicht mehr ausbügeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835436,00.html
  1. #10

    Sehr gut und weiter

    Zitat von eulenspiegel 47 Beitrag anzeigen
    Kauft nicht bei Schlecker, wo man die Mitarbeiter schlecht bezahlt und obendrein noch bespitzelt.

    Das wäre ja jetzt geschafft. Glückwunsch zu dem Sieg!
    Wen nehmen wir als nächstes? Aldi? Lidl? GLS? *ironieaus* Die Boulevardpresse lässt grüssen. Meine Mom arbeitet(e) als Verkäuferin bei Schlecker und ich weiss, dass sie nicht unterbezahlt und bespitzelt wurde. Zugegeben die Gedankengänge von den oberen Etagen waren oft nicht nachzuvollziehen, aber sonst hat Sie es dort gut (gehabt). Ein Boykott ist zwar immer nett gemeint, aber letztendlich trifft es immer die kleinen Mitarbeiter. Es ist Schade, dass sich die Leute nur auf die Medien verlassen, anstatt sich direkt mal zu informieren.
  2. #11

    Wer zu spät....

    Zitat von Eutighofer Beitrag anzeigen
    Schlecker zahlte schon seit einigen Jahren nach Tarif und sogar besser als mancher Mitbewerber. Doch dies wurde in den Medien fast nie erwähnt und auch die Gewerkschaft erwähnte dies nie.
    Schlecker ist nicht nur an Anton Schlecker gescheitert sondern auch an einer Kampagne, die von Verdi und den Medien bereitwillig bedient wurde.
    .... sein Konzept ändert,den bestraft der Markt !
    Er hat erst Tariflöhne gezahlt, als er als Ausbeuter bekannt wurde.
    Seine Managementebene war zu teuer und konnte die Tariflöhne
    der ausgebeuteten nicht kompensieren. Diese waren so wie er selbst einfach zu gierig. Also pokerte er um Verzicht der MA und Zugeständnisse der Fillialvermieter und nicht zuletzt um Subvention und Rettungspaket. Er hat zu hoch....und am Ende ausgepokert.
    Er, sowie seine Familie werden finanziell sehr weich fallen und landen !
  3. #12

    Zitat von levitian Beitrag anzeigen
    Die eklatanten Fehler von Schlecker konnte Geiwitz nicht mehr ausgleichen. ...dafür aber sein Konto!

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Geiwitz daraus hinsichtlich seines Honorars kein Nachteil entstehen wird. Und das ist schließlich das wichtigste! Für die betroffenen Mitarbeiter sorgen wir. Alles klar?
    Woher nehmen Sie diese Sicherheit?
    Weil Sie nicht die geringste Ahnung vom Insolvenzrecht haben, dafür aber eine blühende Phantasie?

    Das Honorar des Insolvenzverwalters leitet sich unmittelbar daraus ab, was er für die Gläubiger rausholt.
    Und ein laufendes Unternehmen ist fast immer bedeutend mehr wert, als die verbleibenden Sachwerte.
    Also hatte Geiwitz allen Grund, alles zu versuchen, das Unternehmen an sich zu erhalten.
  4. #13

    Läden in der Provinz lohnen sich eben nicht. Hätte besser der Tante Emma Laden dort nie zugemacht.
  5. #14

    optional

    "Fehler aus den Vorjahren"?

    VorjahrZEHNTEN!
  6. #15

    Snakes And Arrows

    Zitat von Stef87 Beitrag anzeigen
    Waren Sie in den letzten Jahren mal in einer kleinen Schleckerfiliale an irgendeiner Straßenecke? Da warten Sie an der Kasse, weil der/die einzige(!) anwesende Mitarbeiter/in gerade irgendwo ein Regal einräumt. Das ist weder für den Mitarbeiter noch für den Kunden ein annehmbarer Zustand, wurde aber trotzdem jahrzehnte lang so durchgezogen.
    Wenn dort sowieso nur eine Handvoll Kunden einkauft, wieso räumen die Mitarbeiter ständig Regale ein?
  7. #16

    Warum ?

    Zitat von rudolf_mendt Beitrag anzeigen
    Wenn dort sowieso nur eine Handvoll Kunden einkauft, wieso räumen die Mitarbeiter ständig Regale ein?
    ...weil niemand auf die Kameramonitore schauen konnte, und zuviel
    gestohlen wurde....von Kunden sowie MA. ;))
    Der Nachschub musste ja ins Regal.
  8. #17

    vor Ort, but not 4 u

    bei uns im Dorf ne Schleckerfiliale, einziger Drogeriemarkt außer dem Edeka, der auch noch Kosmetika und Waschmittel feilbot.
    Dann Anordnung des Schleckermanagements: Den ganzen Tag muss im Laden die Beschallung durch zwei oben platzierte TV-Glotzen erfolgen.
    Kunden fühlen sich genervt und belästigt, bleiben weg. Verkäuferinnen geben Feedback nach oben, das das nicht gut ankommt.
    Was aber macht das "Marketing"? Besteht weiter auf der Dauerbelästigung.
    Soviel Dummheit und Unfähigkeit gehört einfach bestraft. Wer einen Einzelhandel derart gegen die Kunden aufstellt, hat sich hinterher nicht zu wundern.
  9. #18

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    .... sein Konzept ändert,den bestraft der Markt !
    Er hat erst Tariflöhne gezahlt, als er als Ausbeuter bekannt wurde.
    Seine Managementebene war zu teuer und konnte die Tariflöhne
    der ausgebeuteten nicht kompensieren. Diese waren so wie er selbst einfach zu gierig.
    So ganz freiwillig und von sich aus ändern wahrscheinlich auch andere Ausbeuter nicht ihre Vergütungspraxis.

    Von gierigen Schlecker-Managern habe ich nie etwas gehört.

    Das Kostenproblem von Schlecker resultierte zum Schluß aus der im Branchenvergleich niedrigsten Flächenproduktivität gepaart mit den höchsten Personalkosten.
  10. #19

    Zitat von fritzwert Beitrag anzeigen
    Verkäuferinnen geben Feedback nach oben, das das nicht gut ankommt.
    Was aber macht das "Marketing"? Besteht weiter auf der Dauerbelästigung.
    Soviel Dummheit und Unfähigkeit gehört einfach bestraft.
    Was von oben kommt, ist immer richtig. Von unten ist nur die Weisheit der höheren Sphären anzubeten. Das ist weiter verbreitet, als man meinen sollte.


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