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Zerschlagung von Schlecker: Ladenschluss im Drogerieimperium

DPAFast 40 Jahre nach der Gründung ist Schlecker am Ende. Kein Investor wollte die Drogeriemarktkette haben, der Konzern wird abgewickelt, mehr als 13.000 Beschäftigte sind ihren Job los. Die eklatanten Fehler des Firmengründers konnte der Insolvenzverwalter nicht mehr ausbügeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835436,00.html
  1. #150

    Zitat von leon01hard Beitrag anzeigen
    glauben Mitarbeiter, dass man durch Tausende von Kündigungsschutzklagen, einen professionellen Investor anlocken kann. Komisch, dass man auf dem persönlich haftenden ehemaligen Eigentümer herum hackt, flennende Mitarbeiter in den Nachrichten zeigt und dieses reichlich egoistische Verhalten kaum einer Rede wert ist!

    Wenn man ein Unternehmen retten will, müssen ALLE an einem Strang ziehen. Wo waren die Aufrufe von Verdi, die Klagen zurück zu nehmen, um das Unternehmen "verkaufbar" zu machen?
    Tolle Logik.
    Dann können die Gewerkschaften doch gleich dazu aufrufen, dass sich Arbeitnehmer nicht gewerkschaftlich organisieren sollen.

    Verdi hat diese Mitarbeiterinnen bei deren Klagen zu unterstützen.
    Dafür sind Gewerkschaften da!
  2. #151

    alles Schlauberger

    Ich war heute Mittag in einem SChleckerladen und habe dort mit zwei betroffenen Frauen gesprochen.die haben sich geärgert das Schlecker immer als Ausbeuter verschrieen war.Die eine arbeitete schon 12 Jahre dort und war sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, der Entlohnung und allem was zu einem guten Arbeitsplatz gehört.Diese Frau die 4 Kinder hat und jetzt ihren Arbeitplatz verliert hat mir gesagt das sie keinem die Schuld gibt.Sie meinte Herr Schleicker hat sich ein Imperium aufgebaut er aber daran gescheitert ist.Wäre es den ganzen Besserwissern anders gegangen? Und sie hat ausdrücklichversichert das sie auch keinen Groll auf den Insolvenzverwalter, Verdi oder abgesprungene Investoren hat.Sie meine sogar lachend: Soll ich mich jezt umbringen oder was? Das Leben geht weiter und wer weiss für was es gut war.Eine solche Einstellung zum Leben lob ich mir und nicht die ganzen Schreiberlinge hier und in den Medien die noch nie was zustande gebracht haben aber ein große Lippe riskieren.

    was wäre, wenn, hätte alles Gefasel
  3. #152

    Abwarten....

    Zitat von exbergmann Beitrag anzeigen
    Ich war heute Mittag in einem SChleckerladen und habe dort mit zwei betroffenen Frauen gesprochen.die haben sich geärgert das Schlecker immer als Ausbeuter verschrieen war.Die eine arbeitete schon 12 Jahre dort und war sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, der Entlohnung und allem was zu einem guten Arbeitsplatz gehört.Diese Frau die 4 Kinder hat und jetzt ihren Arbeitplatz verliert hat mir gesagt das sie keinem die Schuld gibt.Sie meinte Herr Schleicker hat sich ein Imperium aufgebaut er aber daran gescheitert ist.Wäre es den ganzen Besserwissern anders gegangen? Und sie hat ausdrücklichversichert das sie auch keinen Groll auf den Insolvenzverwalter, Verdi oder abgesprungene Investoren hat.Sie meine sogar lachend: Soll ich mich jezt umbringen oder was? Das Leben geht weiter und wer weiss für was es gut war.Eine solche Einstellung zum Leben lob ich mir und nicht die ganzen Schreiberlinge hier und in den Medien die noch nie was zustande gebracht haben aber ein große Lippe riskieren.

    was wäre, wenn, hätte alles Gefasel
    ....wie die gute Frau mit 4 Kindern, geschätze 40 Jahre, während und nach ihren Bewerbungsbemühungen, sowie deren Resonanz, incl.
    des angebotenen Verdienstes über die Sache denkt.

    Spätestens nach einem Jahr erfolgloser Suche in H4 gestrandet ist,
    wird sie keine Loblieder mehr...am allerwenigsten über das Sozialsystem mehr singen.
  4. #153

    man sollte

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ....wie die gute Frau mit 4 Kindern, geschätze 40 Jahre, während und nach ihren Bewerbungsbemühungen, sowie deren Resonanz, incl.
    des angebotenen Verdienstes über die Sache denkt.

    Spätestens nach einem Jahr erfolgloser Suche in H4 gestrandet ist,
    wird sie keine Loblieder mehr...am allerwenigsten über das Sozialsystem mehr singen.

    wenn ich jetzt schon nur heule und jammere geht es auch nicht besser.Derjenige der sich optimistisch gibt und mit Elan der wird mit seiner gesunden Einstellung auch was finden.Soll sie also jetzt schon an das denken was vielleicht in zwei Jahren sein könnte und schon jetzt resignieren?
    Denn die so handeln das sind die die nicht mehr aus dem Schlamassel rauskommen.

    Ist das Wetter noch so trüb, immer hoch die Gelleriew
  5. #154

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ....wie die gute Frau mit 4 Kindern, geschätze 40 Jahre, während und nach ihren Bewerbungsbemühungen, sowie deren Resonanz, incl.
    des angebotenen Verdienstes über die Sache denkt.

    Spätestens nach einem Jahr erfolgloser Suche in H4 gestrandet ist,
    wird sie keine Loblieder mehr...am allerwenigsten über das Sozialsystem mehr singen.
    Warum sollte die Frau keine Loblieder über ein Sozialsystem singen das ihr eine Wohnung, Essen und Trinken für Nixtun gewährleistet?

    Nennen sie mir nur ein Land wo ein Bürger mehr Leistungen fürs Nixtun als in Deutschland erhält.
  6. #155

    Nach vorne schauen....

    Zitat von exbergmann Beitrag anzeigen
    wenn ich jetzt schon nur heule und jammere geht es auch nicht besser.Derjenige der sich optimistisch gibt und mit Elan der wird mit seiner gesunden Einstellung auch was finden.Soll sie also jetzt schon an das denken was vielleicht in zwei Jahren sein könnte und schon jetzt resignieren?
    Denn die so handeln das sind die die nicht mehr aus dem Schlamassel rauskommen.

    Ist das Wetter noch so trüb, immer hoch die Gelleriew
    ...ist ja völlig richtig. Jedoch realistisch sollte es geschehen.
    Ihrem Nickname " exbergmann " entnehme ich, das Sie einen über
    lange Zeit, selbst heute noch, durch den Steuerzahler subvenionierten
    Arbeitsplatz inne hielten.
    Der Bergbau hatte eine starke Lobby, und die Schleckereraner ?
    Bekommen selbst für Jahrzehnte ihrer Mitarbeit keine Abfindung
    für den Verlust des Arbeitsplatzes.
    Soviel zur sozialen Verantwortung.
    Glück auf !
  7. #156

    Nix tun ?

    Zitat von dedie Beitrag anzeigen
    Warum sollte die Frau keine Loblieder über ein Sozialsystem singen das ihr eine Wohnung, Essen und Trinken für Nixtun gewährleistet?

    Nennen sie mir nur ein Land wo ein Bürger mehr Leistungen fürs Nixtun als in Deutschland erhält.
    In keinem anderen Land sind die Abgaben, alles eingerechnet höher
    als in der BRD. Für den Durchschnittsverdiener versteht sich.
    Entsprechend ist die nicht vom Himmel fallende Absicherung
    in einem erklärten Niedriglohnland.
  8. #157

    das war schon immer so

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    ...ist ja völlig richtig. Jedoch realistisch sollte es geschehen.
    Ihrem Nickname " exbergmann " entnehme ich, das Sie einen über
    lange Zeit, selbst heute noch, durch den Steuerzahler subvenionierten
    Arbeitsplatz inne hielten.
    Der Bergbau hatte eine starke Lobby, und die Schleckereraner ?
    Bekommen selbst für Jahrzehnte ihrer Mitarbeit keine Abfindung
    für den Verlust des Arbeitsplatzes.
    Soviel zur sozialen Verantwortung.
    Glück auf !
    wenn ein unternehmen insolvent geht. wobei das system mit den abfindungen eh zweifelhaft ist weil es es den unternehmern schwer macht leute mit niedriger leistung wieder loszuwerden
  9. #158

    345345

    Zitat von dedie Beitrag anzeigen
    Warum sollte die Frau keine Loblieder über ein Sozialsystem singen das ihr eine Wohnung, Essen und Trinken für Nixtun gewährleistet?

    Nennen sie mir nur ein Land wo ein Bürger mehr Leistungen fürs Nixtun als in Deutschland erhält.
    in dem Fall wohl kaum fürs nixtun. Wer 12 Jahre bei Schlecker war, ist garantiert nicht faul. Die Chancen innerhalb eines Jahres wieder eine auskömmliche Anstellung zu haben, stehen gar nicht schlecht. Das ist aber harte Arbeit. Fortbilden, bewerben, Positionen überdenken.
  10. #159

    Bei allem Respekt: wenn mein Arbeitgeber pleite geht, habe ich keine Arbeit mehr. Also stehe ich auf der Straße. Ohne Lohnfortzahlung, Entschädigung, whatever. So geht es tausenden Einzelnen - wie soll es auch anders gehen? Hätten die Leute Geld, Abfindungen zu bezahlen, hätten sie den Laden nicht zumachen müssen.

    Das einzige, was hier der Unterschied zur tagtäglichen Praxis ist, ist die schiere Zahl der Betroffenen. Das kann aber nicht den Ausschlag geben. In der gleichen Zeit werden vielleicht genausoviele Einzelne irgendwo wegen schlechter Auftragslage gekündigt - ohne die Chance, irgendwas mehr als ihren Lohn zu kriegen.


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