DPAFast 40 Jahre nach der Gründung ist Schlecker am Ende. Kein Investor wollte die Drogeriemarktkette haben, der Konzern wird abgewickelt, mehr als 13.000 Beschäftigte sind ihren Job los. Die eklatanten Fehler des Firmengründers konnte der Insolvenzverwalter nicht mehr ausbügeln.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...835436,00.html
Ich war heute Mittag in einem SChleckerladen und habe dort mit zwei betroffenen Frauen gesprochen.die haben sich geärgert das Schlecker immer als Ausbeuter verschrieen war.Die eine arbeitete schon 12 Jahre dort und war sehr zufrieden mit ihrer Arbeit, der Entlohnung und allem was zu einem guten Arbeitsplatz gehört.Diese Frau die 4 Kinder hat und jetzt ihren Arbeitplatz verliert hat mir gesagt das sie keinem die Schuld gibt.Sie meinte Herr Schleicker hat sich ein Imperium aufgebaut er aber daran gescheitert ist.Wäre es den ganzen Besserwissern anders gegangen? Und sie hat ausdrücklichversichert das sie auch keinen Groll auf den Insolvenzverwalter, Verdi oder abgesprungene Investoren hat.Sie meine sogar lachend: Soll ich mich jezt umbringen oder was? Das Leben geht weiter und wer weiss für was es gut war.Eine solche Einstellung zum Leben lob ich mir und nicht die ganzen Schreiberlinge hier und in den Medien die noch nie was zustande gebracht haben aber ein große Lippe riskieren.
was wäre, wenn, hätte alles Gefasel
....wie die gute Frau mit 4 Kindern, geschätze 40 Jahre, während und nach ihren Bewerbungsbemühungen, sowie deren Resonanz, incl.
des angebotenen Verdienstes über die Sache denkt.
Spätestens nach einem Jahr erfolgloser Suche in H4 gestrandet ist,
wird sie keine Loblieder mehr...am allerwenigsten über das Sozialsystem mehr singen.
wenn ich jetzt schon nur heule und jammere geht es auch nicht besser.Derjenige der sich optimistisch gibt und mit Elan der wird mit seiner gesunden Einstellung auch was finden.Soll sie also jetzt schon an das denken was vielleicht in zwei Jahren sein könnte und schon jetzt resignieren?
Denn die so handeln das sind die die nicht mehr aus dem Schlamassel rauskommen.
Ist das Wetter noch so trüb, immer hoch die Gelleriew
...ist ja völlig richtig. Jedoch realistisch sollte es geschehen.
Ihrem Nickname " exbergmann " entnehme ich, das Sie einen über
lange Zeit, selbst heute noch, durch den Steuerzahler subvenionierten
Arbeitsplatz inne hielten.
Der Bergbau hatte eine starke Lobby, und die Schleckereraner ?
Bekommen selbst für Jahrzehnte ihrer Mitarbeit keine Abfindung
für den Verlust des Arbeitsplatzes.
Soviel zur sozialen Verantwortung.
Glück auf !
Bei allem Respekt: wenn mein Arbeitgeber pleite geht, habe ich keine Arbeit mehr. Also stehe ich auf der Straße. Ohne Lohnfortzahlung, Entschädigung, whatever. So geht es tausenden Einzelnen - wie soll es auch anders gehen? Hätten die Leute Geld, Abfindungen zu bezahlen, hätten sie den Laden nicht zumachen müssen.
Das einzige, was hier der Unterschied zur tagtäglichen Praxis ist, ist die schiere Zahl der Betroffenen. Das kann aber nicht den Ausschlag geben. In der gleichen Zeit werden vielleicht genausoviele Einzelne irgendwo wegen schlechter Auftragslage gekündigt - ohne die Chance, irgendwas mehr als ihren Lohn zu kriegen.