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Zermatt: Im Zeichen des Zackens

Ein Wirt singt täglich den Matterhorn-Schlager, selbst auf Dusch-Armaturen wurde der markante Zacken als Motiv eingraviert: Im Schweizer Bergort Zermatt dreht sich alles um den berühmtesten Berg der Alpen. Die beste Aussicht genießen Besucher*von*zwei Skipisten - oder*aus dem Hubschrauber.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...805100,00.html
  1. #1

    das ist aber nur die halbe Wahrheit

    die andere können sie im Sommer bewundern.Was der Schnee im Winter drapiert, kommt im Sommer in seiner ganzen Häßlichkeit zu Vorschein. Laufen sie mal von Zermatt nach Breuil über den Theodulpass, dann wissen sie wie man eine Landschaft hemmungslos versauen kann.
    Was eigentlich ein Nationalpark sein sollte ist verbaute Landschaftruine dass einem die Luft wegbleibt. Das ginge mit etwas Mühe auch anderst, aber da zählt eben mal wieder nur jeder Franken und Euro an Profit, der Berg ist doch scheissegal.
    Eine beispielose Schande für die Schweiz und Italien gleichermassen. Widerlich
  2. #2

    @wall_e

    Das von dir angesprochene Thema ist auch nur die halbe Wahrheit. Die Schweizer Seite tut viel für die Renaturierung der Landschaft. Nachzulesen ist das hier Schadeninventar - Zermatt Matterhorn (de). Ich Stimme dir aber zu, dass es auf der italienischen Seite einige Ruinen gibt im Bereich des Lag Biancos hinauf zur Testa Grigia. Die Furggenbahn wurde auch nicht abgetragen, die sieht man aber auch kaum.
  3. #3

    Zitat von diggatwigga Beitrag anzeigen
    Das von dir angesprochene Thema ist auch nur die halbe Wahrheit. Die Schweizer Seite tut viel für die Renaturierung der Landschaft. Nachzulesen ist das hier Schadeninventar - Zermatt Matterhorn (de). Ich Stimme dir aber zu, dass es auf der italienischen Seite einige Ruinen gibt im Bereich des Lag Biancos hinauf zur Testa Grigia. Die Furggenbahn wurde auch nicht abgetragen, die sieht man aber auch kaum.
    Ich meinte auch durchaus nicht die Bauruinen, sondern mehr die Landschaft als Ruine. Ich war diesen Sommer erst von Breuil nach Zermatt unterwegs. Ich war absolut schockiert.
    Wenn man sich dann noch vorstellt wie das in 50 oder 100 Jahren aussieht, wenn die Gletscher mehr oder weniger veschwunden sind und Lifte, Seilbahnen, Hotels, Hütten, Bauruinen, Überlandkabel, Generatoren, Baumaschinen, Bauabfälle,Schrott, Wasserteiche,Pistenbullis, Schneekanonen, Kneipen, Skitrassen, Lawinenschutz usw. inmitten riesiger Geröllhalden auf den dekadenten Wintertouristen warten...dann hat es keine 200 Jahre gebraucht um eine atemberaubende Landschaft vollständig zu ruinieren. Auch die Kindeskinder der Schweizer werden Flüche für ihre Ahnen erfinden, anderst kann ich mir das nicht vorstellen.
  4. #4

    Nicht alternativlos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Wirt singt täglich den Matterhorn-Schlager, selbst auf Dusch-Armaturen wurde der markante Zacken als Motiv eingraviert: Im Schweizer Bergort Zermatt dreht sich alles um den berühmtesten Berg der Alpen. Die beste Aussicht genießen Besucher*von*zwei Skipisten - oder*aus dem Hubschrauber.

    Zermatt: Im Zeichen des Zackens - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Klar, Zermatt,Gornergrat und Matterhorn muss man mal gesehen oder erlebt haben.Zum Skifahren,Wandern und Erholen fahr ich lieber oberhalb von Visp nach Bürchen,Zeneggen,Unterbäch.Herrliches Alpenpanorama,teilweise mit Matterhornblick oder mit unvergesslichen blick ins langgestreckte Rhonetal oder zum Breithorn rüber.Alles beschaulicher,tolle Pisten und viel preiswerter.Und mein Auto muss ich auch nicht abgeben.
    Tag wohl








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