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Zensur von Gerüchten im Web: China löscht den Staatsstreich
AFPKrisenmanagement auf chinesische Art: Nachdem Blogs und Diskussionsforen in China Gerüchte über einen Putschversuch verbreitet hatten, reagierte die Regierung mit dem Versuch, die Geschichte aus dem Netz zu tilgen. Dutzende Web-Seiten wurden geschlossen, Hunderttausende Kommentare gelöscht.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...827109,00.html
- #1 12.04.2012 14:12 von
Staatsstreich ???
Der tatsächliche Grund ist kein geplanter "Staatsstreich". Die chinesische Regierung versucht zunehmend demokratische Kräfte, die sich über das Internet mobilisieren und bilden, zu unterbinden. Ganz besonders sind hier Blogs und User aus Hong Kong betroffen, die immer stärker offen gegen die Éinflussnahme Chinas auf die Meinungsfreiheit in Hong Kong protestieren. Es ist dabei zu beachten, dass es sich bei den demokratischen Kräften fast ausschliesslich um Menschen handelt, die in Hong Kong geboren sind, und nicht um zugezogene "Mainlander" aus China. Das ist ein ganz entscheidender und wichtiger Punkt. Die meisten Anhänger der demokratischen Partei in Hong Kong können nicht nach China reisen, weil sie die "ID Card" für China nicht erhalten...
Es herrscht eine riesiges Konfliktpotenzial zwischen dem freien Hong Kong und China. Wöchentlich gibt es Demonstrationen von Hong Kong Chinesen gegen diese Einflussnahme von China vor dem im Western District in Hong Kong gelegenen Büro "Liaison Office of the Central Peoples Government in the Hong Kong Special Administrative Region", in dem die "Mainland" chinesische Regierung sitzt.
Hier liegt auch einer der eigentlichen Gründe, warum z. B. Facebook in China geblockt wird. Die chinesische Regierung kann nicht so ohne weiteres eigene Leute in die Führungsetage bei Facebook einschleusen um die Mitglieder und ihre Meinungsäusserungen zu kontrollieren wie sie es bei dem eigenen sozialen Netzwerk tut.
Das ist ein ziemlich heisses Eisen, deshalb wird es ja auch in der Öffentlichkeit von Regierungsseiten und Medien nicht so klar angepackt. - #2 12.04.2012 14:45 von
Zensur und Zerstörung
die chinesiche Regierung zensiert, läßt massakrieren und zerstören.
wie z. B. der Artikel aus tibet.net
Auszug vom9.4.2012
Since Chairman Mao invaded Tibet in 1951, China has also administered a vast military infrastructure across the Tibetan Plateau, which gives China a continuous border with Thailand,
Burma, Bhutan, India, Nepal and Pakistan, and is now filled with military airfields and PLA battalions. In the looming age of “water wars”, China has a firm hand on the water tower of Asia.
Wir dürfen hier in der BRD noch so etwas lesen, kommentieren und handeln.
Die Regierungen im Westen küssen den Staatsführern Chinas allerdings bei jeder Gelegenheit die Füße. - #3 12.04.2012 14:57 von
Freiheit und Willkür
die Mächtigen in China nutzen alle erdenklichen Hilfsmittel, die durch Spionage, Patentverletzungen und Raub erhältlich sind. Wir Westler haben bereitwillig geliefert, narkotisiert durch den Markt. Wir merken überhaupt nicht wie sehr unser know-how abgezapft wird und schließlich in die Unterdrückungsapparate der chinesichen Regierung eingespeist werden. Zahlreiche Chinesen studieren an unseren Hochschulen technische Fächer, wie etwa Informatik, somit hat der Machtapparat Zugang zu allen technischen Methoden uns auszuhorchen, aber auch um Zensur im Netz möglichst effektiv zu gestalten. diese bodenlose Naivität deutscher und anderer westlicher Unternehmer, sowie der Hochschulen führt zu einer unglaublichen Verschiebung von Wissen direkt in die Zentrale der chinesischen Diktatur.
In Tibet wird den Anrainerstaaten das Wasser abgegraben - mit deutscher Technologie, Wasserkriege werden die Folge sein. Die Zensur in China verhindert jegliche Information über diese Machenschaften.
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