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Zeitungssterben: Gruner+Jahr-Vorstand will "Financial Times Deutschland" einstellen

SPIEGEL ONLINEDie "Financial Times Deutschland" steht vor dem Aus. Nach SPIEGEL-Informationen hat der Vorstand des Hamburger Verlags Gruner+Jahr jetzt beschlossen, die Wirtschaftszeitung einzustellen. Entscheiden muss nun der Aufsichtsrat.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-868322.html
  1. #1

    Nicht unerwartet

    Die Zeitung heißt Financial Times und hat nicht einmal schwarze Zahlen geschrieben? Das klingt nicht gerade vertrauensfördernd.
  2. #2

    FTD vs. Handelsblatt

    Es war ja 2000 eh absurd, die ohnehin schon kleine Leserschaft des Handelsblatts nochmal aufsplitten zu wollen.
    Konnte sich das Handelsblatt denn einigermassen halten, oder haben die auch so hohe Verluste?
  3. #3

    Zitat von stefan1904 Beitrag anzeigen
    Die Zeitung heißt Financial Times und hat nicht einmal schwarze Zahlen geschrieben? Das klingt nicht gerade vertrauensfördernd.
    Wo ist denn da der logische Zusammenhang? Wer schwerpunktmäßig über Finanzmärkte und -themen schreibt muss automatisch Gewinne erwirtschaften?
  4. #4

    Tja,...

    ...wenn "Finanzexperten" nicht mal ihren eigenen Laden dauerhaft kostendeckend betreiben können, ist das in sich schon die Begründung dafür, daß es besser ist, andere auch nicht mehr mit ihren "Weisheiten" zu belehren.

    Hey, DAS ist nur Marktwirtschaft, liebe Readkteure der FTD.- Uuups!
  5. #5

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    Es war ja 2000 eh absurd, die ohnehin schon kleine Leserschaft des Handelsblatts nochmal aufsplitten zu wollen.
    Ich bin nicht sicher, ob es sich dabei um die gleiche Leserschaft handelt. Das HB ist konservativ-wirtschaftsliberal, die FTD eher liberal-keynesianisch.

    Konnte sich das Handelsblatt denn einigermassen halten, oder haben die auch so hohe Verluste?
    Erstaunlicherweise m.W. ja und damit gegen den allgemeinen Trend unter den Printmedien.
  6. #6

    Schade! Ich fand die FTD recht kritisch

    Eine Finanzpublikation, die eine Wahlempfehlung für Bündnis 90/Grüne abgibt, wow! Der Mut, die Kompetenz, dieses spezielle Verhältnis zur Realität. Dieser kritische Blick auf den Kapitalismus. Jammerschade!
  7. #7

    Unverständnis

    Es wäre doch so einfach, ein Zeitung am Leben zu halten und einigen Journalisten Brot und Arbeit zu geben. Hirn gebrauchen, nicht jede dpa Pressemeldung ungeprüft mit Übersetzungsfehlern und groben Unwahrheiten übernehmen, die Oppositionsarbeit machen, die SPD und GRÜNE aus Hoffnung auf die Juniorpartnerrolle an der Seite von CDU/CSU unterlassen.
  8. #8

    ...

    Sehr schade. Die FTD, bzw. ihr Onlineportal ist für mich seit langem eine der besten Quellen für wertungsfreie Nachrichten. Bei Spiegel Online muss es immer gleich eine reißerische Überschrift sein, boulevardesk, der - im schlimmsten Fall - eine Meinung vorgebend schon bei der Berichterstattung.

    Artikel auf FTD.de sind meines Erachtens stets ausgewogen formuliert.
  9. #9

    Ich kann da nur zustimmen

    Zitat von sechsender Beitrag anzeigen
    ...wenn "Finanzexperten" nicht mal ihren eigenen Laden dauerhaft kostendeckend betreiben können, ist das in sich schon die Begründung dafür, daß es besser ist, andere auch nicht mehr mit ihren "Weisheiten" zu belehren.

    Hey, DAS ist nur Marktwirtschaft, liebe Readkteure der FTD.- Uuups!
    die FTD hat immer superschlau das Lied des Neoliberalismus gesungen, aber selbst nie auch nur einen Euro Profit eingefahren.

    Das sind ja so Supermarktwirtschaftler vor dem Herren. Es trifft jedenfalls nicht die falschen.


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