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Zeitgeschichte: Eine absurde Fortsetzung der SPIEGEL-Affäre
DPADas Gutachten, das 1962 die SPIEGEL-Affäre auslöste, wurde ein halbes Jahrhundert lang geheim gehalten - und dann freigegeben. Doch jetzt hat das Verteidigungsministerium das Dokument erneut als "Verschlussache" eingestuft. Was steht in dem Papier? Die Dokumentation.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823509,00.html
- #50 25.03.2012 17:31 von
Abschreckung
Ja, der Abschreckung der eigenen Bevölkerung, denn "Der Russe stand ja vor der Tür" und die Sozis waren ja verkleidete Kommunisten darum forderte der Alte ja "Freiheit statt Sozialismus".
Und jetzt, auf einmal, schrieb der Spiegel, dass all die von CDU/CSU als nur unter ihrer Herrschaft existierenden Sicherheiten ein Witz wären und niemand bezweifelte, dass "Der Russe" das auch wusste.
Ahlers wurde aufgrund falscher Beschuldigungen in Spanien festgenommen, vermutlich war Landesverrat in D dort kein Auslieferungsgrund.
Nachtrag: Ich hatte mich bis zum Beitrag 48 über Ihre mir etwas merkwürdig scheinende Argumentation gewundert, aber dann wurde mir alles klar ;-) - #51 25.03.2012 19:43 von
- #52 25.03.2012 22:14 von
Die gleichen Spinner betreiben den Bundesnachrichtendienst
Dem kann ich nur vollzustimmen; ein bis heute nicht bewältigtes Ärgernis ist, dass die Staatssekretäre Strauss und besonders Hopf nicht strafrechtlich belangt wurden. Rechtsbeugung können zwar nur beamtete Volljuristen begehen, diese beiden Herren waren jedoch anderweitig zu bestrafen. Axel Springer kam zwar Augstein während der Spiegel-Affaire zu Hilfe (mehr aus Eigennutz), war sonst aber ein Intimfreund von FJS. Gegen die "Abgründe von Landesverrat" von Adenauer in Deutschen Bundestag hat die Blöd-Zeitung nie ein Wort geschrieben, aber serienweise gegen diejenigen, die schon damals für die Freiheit der Presse aufbegehrten. Unmittelbar nach der Spiegel-Affaire begann ja auch das Zeitalter der "chien-lits" mit den 68ern.
- #53 25.03.2012 22:59 von
Klar hat die Regierung das Recht, dem Bürger etwas zu verheimlichen. Die Regierung wird gewählt um nach geltendem Recht zu regieren. Wenn geltendes Recht die Kenntnis gewisser Sachverhalte auf bestimmte Personengruppen beschränkt, dann ist das eben so. Wer das nicht möchte, muss eine Regierung wählen, die dieses Recht ändert.
Um ihnen ein Beispiel zu geben: sie sind ja sicher dagegen, Wohnort und Namen verurteilter Kinderschänder auf einer Website zu veröffentlichen? Darf die Regierung das denn? - #54 27.03.2012 00:50 von
50 Jahre sind eine lange Zeit
- #55 28.03.2012 10:12 von
Grüße aus Absurdistan
Damals waren es Sesselpupser, die in vorauseilendem Gehorsam dem Polit-Verbrecher FJS in den A..... gekrochen sind und alle gewünschten Gutachten verfasst haben, nur mit dem Wunsch, einem von ihnen verachteten Presseorgan den Garaus machen zu können. Das war damals schon ein Angriff auf die junge deutsche Demokratie, der gottseidank abgewehrt wurde. Und was passiert heute ? Da kommen die Nachfolger der damaligen Kriecher und vereiteln in vorauseilendem Gehorsam die Veröffentlichung der jetzt 50 Jahre alten Dokumente, und, was genauso schlimm ist - die Argumente haben sich nicht verändert. Oder, wie ein ehemaliger Marinerichter und späterer Ministerpräsident es ausdrücken würde: Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.
Kann man den Herrn nicht mal von seinen Vorgesetzten stoppen lassen und ihn ggf. wonders hin versetzen ? Beispielsweise in die Latrinenreiniger-Brigade. Oder in ein neu zu errichtendes Amt für die Verteidigung der Pressefreiheit. Ich hoffe und gehe davon aus, dass es dem SPIEGEL gelingt, bei Gericht die Freigabe der bisher unter Verschluss gehaltenen "Geheimdokumente" zu erreichen. - #56 31.03.2012 21:51 von
Was für'n Quatsch!
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