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Zehn Wahrheiten von Soanya Ahmad und Reid Stowe: "Du darfst nicht den Traum deines Pa

Die längste Seereise aller Zeiten wollte das Paar durchstehen, doch dann musste Soanya Ahmad von Bord: schwanger. Also segelte ihr Freund Reid Stowe 1152 Tage alleine um die Welt - und sah seinen Sohn erstmals danach. SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer traf die Familie nach Stowes Heimkehr.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...708496,00.html
  1. #1

    Follow your dream

    Ich finde das toll, wenn jemand mit solcher Konsequenz seine Träume verfolgt
  2. #2

    Leben

    Träume darf man haben, doch spätestens, wenn Verantwortung übernommen werden muß für andere Menschen (!), muß Mann aus seinen Träumen erwachen!
  3. #3

    liebt einander oder nur sich selbst?

    Meine Meinung zu diesem Typen?
    Er scheint ein verrückter, dummer, egoistischer Matcho-Hippi zu sein.
    Hier zu dieser Meinung auch eine kurze Begründung:
    - verrückt: jemand der 3 Jahre aussteigt kann nicht normal sein. Ansich nichts schlimmes.
    - dumm: seine Kinder nicht beim Aufachsen zuschauen zu wollen ist nicht sonderlich schlau. Gerade die ersten Jahre sind eine so überwältigende Zeit. Er sagt "Es geht um Gefühle, um Sinnlichkeit, um Erfahrungen" die kann man auch mit einer Familie haben. Aber da sind wir schon bei
    - egoistisch: dazu braucht man eigentlich nichts weiter sagen.
    - Matcho: Seine Familie im Stich zu lassen gepart mit Egoismus und Dummheit zeichen finde ich einen Macho aus.
    - Hippi: Yoga, Salat aus Sprossen, ...

    Das ist meine persönliche Meinung.
  4. #4

    Egotrips

    Kann diese Sucht nach Egotrips nicht nachvollziehen. Ob nun eine 14 jährige die allein um die Welt segeln will oder ein 58 jähriger in seiner midlife crises. Habe das Gefühl bei vielen Menschen dreht sich alles nur noch um sie selbst, die Gefühle und Probleme anderer werden ausgeblendet.
    Also wenn mir meine Freundin erzählt, sie wäre schwanger, würde ich nicht mehr allein um die Welt segeln wollen, ich würde meine Sohn gerne aufwachsen sehen und auch Verantwortung übernehmen wollen. Mit 58 sollte man endlich erwachsen geworden sein, was ja nicht bedeutet keine Träume mehr haben zu dürfen.
  5. #5

    Prioritäten im Leben

    So setzt jeder seine Prioritäten im Leben. Die einen möchten ihre Kinder auf die Welt kommen und aufwachsen sehen, die andern wollen sich alleine selbst verwirklichen.
    Jedem das Seine.
    Ob er in 12 Jahren, wenn er 70 ist, seiner dann 38-jährigen Frau einen ähnlich langen Selbsterfahrungstrip ermöglichen und sich solange um das Kind kümmern wird?
  6. #6

    fazit

    es gab hier ja schon zu diversen anlässen (laura dekker etc.) immer wieder die selbe diskusion. das fazit wird auch hier wieder genau das selbe sein; die einen leute verstehen und bewundern die motivation und die konsequenz dieser menschen, die anderen können der idee des segelns und dieser form der freiheit halt nichts abgewinnen und bevorzugen einen anderen (bürgerlichen?) lebensentwurf.

    persönlich zähle ich mich eher zu den bewunderern, möchte hiermit aber absolut keine wertung über die kritiker abgeben; die haben sicherlich auch gute gründe für ihre bedenken.

    falls doch jemend den versuch wagen sollte solche menschen zu verstehen sei auf die bücher von joshua slocum, bernard moitessier oder wilfried erdmann verwiesen.
  7. #7

    Auf Thema antworten

    Zitat von sam_ree_lackson Beitrag anzeigen
    es gab hier ja schon zu diversen anlässen (laura dekker etc.) immer wieder die selbe diskusion. das fazit wird auch hier wieder genau das selbe sein; die einen leute verstehen und bewundern die motivation und die konsequenz dieser menschen, die anderen können der idee des segelns und dieser form der freiheit halt nichts abgewinnen und bevorzugen einen anderen (bürgerlichen?) lebensentwurf.

    persönlich zähle ich mich eher zu den bewunderern, möchte hiermit aber absolut keine wertung über die kritiker abgeben; die haben sicherlich auch gute gründe für ihre bedenken.

    falls doch jemend den versuch wagen sollte solche menschen zu verstehen sei auf die bücher von joshua slocum, bernard moitessier oder wilfried erdmann verwiesen.
    Träume und das Verwirklichen dieser sind das eine

    -

    Verantwortung für das eigene (schutz- und hilfsbedürftige) Kind - im Babyalter - zu übernehmen ist das andere!

    Nun mag jeder entscheiden.

    Er hätte nicht weiter segeln sollen, oder er hätte halt in den Wind wi**sen müssen.
  8. #8

    Was gibts da zu kritisieren?

    Also wenn das bei dem Paar so funktioniert, sollte man da nicht rumkritisieren. Niemand wurde geschädigt (auch nicht das Kind) und beide sind augenscheinlich glücklich.

    So einen Partner zu haben ist das beste was einem passieren kann - ein Partner der einem bei der Verwirklichung seiner Träume unterstützt. Ob er das nicht für sie macht oder machen wird, ist reine Spekulation. Wenn man lieber einen hat, der seine Träume für den anderen aufgibt, kann mich so einen suchen. Aber man sollte nicht seine subjektive Meinung "objektivieren", sondern anerkennen, dass auch andere Beziehungs- und Lebensmodelle funktionieren.
  9. #9

    Auf Thema antworten

    Zitat von Tomcic Beitrag anzeigen
    Also wenn das bei dem Paar so funktioniert, sollte man da nicht rumkritisieren. Niemand wurde geschädigt (auch nicht das Kind) und beide sind augenscheinlich glücklich.

    So einen Partner zu haben ist das beste was einem passieren kann - ein Partner der einem bei der Verwirklichung seiner Träume unterstützt. Ob er das nicht für sie macht oder machen wird, ist reine Spekulation. Wenn man lieber einen hat, der seine Träume für den anderen aufgibt, kann mich so einen suchen. Aber man sollte nicht seine subjektive Meinung "objektivieren", sondern anerkennen, dass auch andere Beziehungs- und Lebensmodelle funktionieren.
    Die Mehrzahl der Beiträge dreht sich um die Vernachlässigung des Kindes. Und das Kind kann nicht zustimmen, dass der Vater weitersegelt. Da sollte der Selbstverzicht für das KIND erfolgen!
    Bitte lesen sie richtig.


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