Zehn-Punkte-Programm: Kabinett beschließt Schröders Kita-Pläne

DPA350 Millionen Euro für Kommunen und Träger, mehr Betriebskindergärten und eine Senkung des Baustandards: Das Kabinett hat die Pläne von Familienministerin Schröder zum beschleunigten Ausbau der Kita-Betreuung gebilligt. SPD-Chef Gabriel fordert angesichts der Zeitnot einen Krippengipfel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835889,00.html
  1. #1

    .

    Läpische 350 Millionen?
    Wieviele hunderte Milliarden werfen wir nun schon alljährlich den achso bedeutsamen aber zockerischen Banken in den Rachen...
    Einfach davon mal läpische 10% abknappsen und wirklich wichtigen Dingen wie Kitas zuschieben.
    Den Ackermännern bliebe dann immernoch genaug.
  2. #2

    Ein wahrer..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    350 Millionen Euro für Kommunen und Träger, mehr Betriebskindergärten und eine Senkung des Baustandards: Das Kabinett hat die Pläne von Familienministerin Schröder zum beschleunigten Ausbau der Kita-Betreuung gebilligt. SPD-Chef Gabriel fordert angesichts der Zeitnot einen Krippengipfel.

    Kabinett beschließt Pläne von Schröder zur Beschleunigung für Kita-Ausbau - SPIEGEL ONLINE
    ... Krüppel-Gipfel! Vorsitz führt die Murksel mit ihrer krüppelig murksigen Politik.
  3. #3

    ...

    Hallo ihr lieben,

    meine Kleine (19 Monate) geht nun schon seit knapp 4 Monaten in die Kita. Nach einigen Start Schwierigkeiten und Unterbrechungen wegen Urlaub/Krankheitsfall der Erzieherin, war meine Kleine nach 2 Monaten eingewöhnt. D.h. sie hat beim bringen kaum noch geweint und hat sich auch immer von der Erzieherin trösten lassen. Anfangs war sie nur von 9 bis 13 Uhr dort. Langsam wurde die Zeit dann ausgedehnt von 8 bis 14 Uhr. Sie isst dort super viel und auch mit Besteck (was sie da heim sehr selten macht ) und schläft auch ohne Probleme dort. Nach dem Mittagsschlaf um 14 hole ich sie dann ab. Die Kita ist auch direkt bei uns im Haus, also keine Fremde Umgebung etc. Vom Balkon aus sieht man direkt in den Kita Garten . Aaaber: Letzte Woche hatte ich ein "Entwicklungsgespräch" mit der Erzieherin das mich ziemlich verunsicherte. Sie sagte mir das meine Kleine zwar nicht mehr weint wenn ich weg bin aber dafür auch nicht spielt oder den Kindern hinterher rennt etc. Sie sitzt wohl nur da und beobachtet. Das ist ja an sich nicht schlimm, aber Stunden lang??? Sie kommuniziert dort auch nicht. Wenn man ihr Spielangebote macht dreht sie sich weg. Anfangs dachte ich das sie halt etwas länger brauch um "anzukommen" und das sie sich ja nicht soooo unwohl fühlen kann, sonst würde sie dort ja nicht so gut essen! Aber dann sagte mir ein Freundin das das gar nichts heißen muss, Kinder die sich nicht wohl fühlen, funktionieren manchmal einfach nur und reisen sich zusammen weil sie ja wissen das die Mama sie nachher abholen kommt. Was meint ihr?? Muss ich mir Sorgen machen? Seit 2 Monaten schläft sie auch sehr schlecht Nachts und wacht mehrmals kreischend auf und ist auch so sehr anhänglich geworden. Für hilfreiche Tipps oder ähnliche Erfahrungen wäre ich sehr dankbar!
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    Leider bekommt die Fremdbetreuung in Gruppen vielen Kleinkindern so schlecht, dass dadurch ihre Anfälligkeit für seelische - insbesondere stressbedingte Erkrankungen lebenslang steigt.

    http://www.fachportal-bildung-und-se...ssay-Boehm.PDF

    Psychoanalyse Aktuell - Krippenausbau

    Aus diesem Blickwinkel werden sämtliche Gewinne durch Krippenbetreuung auf Kosten der betreuten Kinder erzielt.
  4. #4

    Nur weil Schröder Mutter ist,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    350 Millionen Euro für Kommunen und Träger, mehr Betriebskindergärten und eine Senkung des Baustandards: Das Kabinett hat die Pläne von Familienministerin Schröder zum beschleunigten Ausbau der Kita-Betreuung gebilligt. SPD-Chef Gabriel fordert angesichts der Zeitnot einen Krippengipfel.

    Kabinett beschließt Pläne von Schröder zur Beschleunigung für Kita-Ausbau - SPIEGEL ONLINE
    hat sie keine Ahnung davon, was sie eigentlich tut!
  5. #5

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    hat sie keine Ahnung davon, was sie eigentlich tut!
    Für die täglichen kleinen Probleme mit dem Nachwuchs hat sie dann eine eigene 'Fachkraft'.
    Schröder selber muß sich schließlich um die restlichen Kinder der Nation kümmern ...
  6. #6

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Leider bekommt die Fremdbetreuung in Gruppen vielen Kleinkindern so schlecht, dass dadurch ihre Anfälligkeit für seelische - insbesondere stressbedingte Erkrankungen lebenslang steigt.
    Sicher meinen Sie mit Fremdbetreuung die Betreuung durch ihren Kindern fremde, überforderte Eltern:

    "... Massive Zweifel äußerte Ehrmann daran, dass das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld die Lage in gefährdeten Familien verbessern werde. Wenn diese Zahlung nicht an bestimmte Bedingungen - etwa ein Gewaltverzichtstraining - gekoppelt werde, bezweifle er, dass damit ein Fortschritt verbunden sei..."
    Statistik: 146 Kinder in Deutschland 2011 gewaltsam getötet | tagesschau.de

    Hier gebe ich Ihnen natürlich recht: In manchen Familien passieren schlimme Dinge, weil die Kinder zu Hause bei überforderten und gewaltbereiten Eltern leben - ohne, dass Kinderärzte oder Erzieher einschreiten könnten.

    Bedauerlicherweise wird das von Ihnen ohne jede sachliche und fachliche Begründung geforderte Betreuungsgeld das Leid dieser Kinder noch vergrößern.
  7. #7

    Absenkung der Baustandards...

    geht einher mit der Absenkung des Ministerstandards. Ebenso der geplante Einsatz von sog. "Quereinsteigern" als Erzieher/Innen. Hier ist Qualität gefragt - ganz oben angefangen!
  8. #8

    Etikettenschwindel

    Genau genommen handelt es sich gar nicht um Betreuungsgeld, sondern um eine Fernhalteprämie. Denn nicht wer nachweislich sein/ihr Kind zu Hause erzieht, bekommt das Geld, sondern wer es nicht in eine Kita bringt. Nicht die Erzeihungsleistung wird gefördert, sondern die Nichanspruchnahme einer staatlichen Institution wird kompensiert. Das ist der größte sozialpolitische Unsnn seit Einführung der Sozialgesetzgebung, ein absurder Präzendenzfall: Ich gehe nicht ins Hallenbad und will jetzt Sportgeld; ich gehe nicht ins Theater und will jetzt Kulturgeld etc.

    Dem Gesetzgeber ist es gleich, wo das Kind bleibt, Hauptsache nicht in der Kita, dann fließt das Geld. Wenn der Gesetzgeber den Besuch von Kitas für schädlich hält, sollte er so ehrlich sein und keine bauen. Das würde die CSU wohl auch gerne, traut sich aber nicht.

    Das Geld für diese Fernhalteprämie wäre sicherlich besser aufgehoben beim Ausbau der Kitas; denn erst wenn es soviele Kitas gibt, dass alle Eltern, die dies wollen, ihr Kind auch in eine Kita schicken können, wäre die vielbeschworene Wahlfreiheit gewährleistet.
  9. #9

    Eine PR-Aktion

    [QUOTE=Scheidungskind;10272909]Hallo ihr lieben,

    meine Kleine (19 Monate) geht nun schon seit knapp 4 Monaten in die Kita. Nach einigen Start Schwierigkeiten und Unterbrechungen wegen Urlaub/Krankheitsfall der Erzieherin, war meine Kleine nach 2 Monaten eingewöhnt. usf usf_______________________________

    der Gruppe "Mehr Frauen in Küche und Herd - mehr Kinder zuhause - Willkommen in den 50er-Jahren"

    Nicht schlecht. Welche PR-Agentur steckt dahinter?